Roos Rose 3

4 gedichten rozen vanaf 25 mei tot 15 september 2026

HAUT CIEL

À Paul Morand.

S’ouvre le ciel touffu du milieu de la nuit
Qui roule du silence
Défendant aux étoiles de pousser un seul cri
Dans le vertige de leur éternelle naissance.

De soi-même prisonnières
Elles brûlent une lumière
Qui les attache, les délivre?
Et les rattache sans merci.

Elles refoulent dans les siècles
L’impatience originelle
Qu’on reconnaît légèrement
A quelque petit cillement.

Le ciel de noires violettes
Répand une odeur d’infini
Et va chercher dans leur poussière
Les soleils que la mort bannit.

Une ombre longue approche et hume
Les astres de son museau de brume.

On devine l’ahan des galériens du ciel
Tapis parmi les rames d’un navire sans age
Qui laisse en l’ait un murmure de coquillage
Et navigue sans but dans la nuit éternelle,

Dans la nuit sans escales, sans rampes ni statues,
Sans la douceur de l’avenir
Qui nous frôle de ses plumes
Et nous défend de mourir’

Le navire s’éloigne derrière de hautes roches de ténèbres,
Les étoiles restent seules contractées au fond de leur
fièvre
Avec leur aveu dans la gorge
Et l’horreur de ne pouvoir
Imaginer une rose
Dans leur mémoire qui brûle.

Jules Supervielle


HOGE HEMEL

Aan Paul Morand.

De dikke, middernachtelijke hemel opent zich,
rollend van stilte,
en verbiedt de sterren een enkele kreet te slaken
in de duizelingwekkende roes van hun eeuwige geboorte.

Zelfgevangen,
branden ze met een licht
dat hen bindt, hen bevrijdt?
En hen genadeloos opnieuw bindt.

Ze onderdrukken tot in de eeuwigheid
het oeroude ongeduld
dat we vaag herkennen
in een oogwenk.

De hemel van zwarte viooltjes
verspreidt een geur van oneindigheid
en zoekt in zijn stof
de zonnen die de dood verbant.

Een lange schaduw nadert en snuift
aan de sterren met zijn mistige snuit.

We kunnen bijna het hijgen horen van de galeislaven van de hemel
Verscholen tussen de roeispanen van een tijdloos schip
Dat een gemurmel als een schelp in de lucht achterlaat
En doelloos door de eeuwige nacht vaart,

Door de nacht zonder aanlegplaatsen, zonder hellingen of beelden,
Zonder de zoetheid van de toekomst
Die ons met zijn veren streelt
En ons verbiedt te sterven

Het schip vaart weg achter hoge rotsen van duisternis,
De sterren blijven alleen achter, verstikt in de diepte van hun
koorts
Met hun bekentenis in hun keel
En de gruwel van het onvermogen om
een roos te kunnen voorstellen
In hun brandende herinnering.

Jules Supervielle

vertaling Google translate


Ja rozen

Dit zijn rozen voor je
en alle poëzie
Dit is mijn mooiste pose:
die van liefdes acrobaat,
zwevend schijnbaar moeiteloos,
maar met krampende tenen
boven een bed
van rozen en doornen.
Ik zal je nu beschrijven:
kijk ik teken rozen op je huid
en jij doornen op de mijne.
Goed,
ik ben acrobaat.
Is er een mooiere pose?
Pose van gevaar,
balancerend tussen begeerte en verweer:
ik stijg, ik val en onderwijl:
ik teken rozen
rozenrozen
en dit zijn rozen.

Remco Campert

uit: Remco Campert-Dichter De Bezige Bij, 1995


DER GARTEN

Eccl. 2, 5. Ich machte mir Gärten und Lustgärten und pflanzete allerlei fruchtbare Bäume darein

Ihr durch die Leidenschaft verführte Seelen höret!
Wer Gott, durch Sein Geschöpf gerührt, mit Freuden ehret
Und seine Lust mit Ernst in Gottes Werken sucht,
Dem träget jede Blum, die er betrachtend schaut,
Dem träget jeder Baum, dem träget jedes Kraut,
Dem träget jedes Blatt der Freuden süße Frucht.

Aria
Eröffnet, ach öffnet die Augen und seht,
Wie alles im Frühling verherrlichet steht,
Wie lieblich die glänzenden Gärten beblümet!
Eröffnet die Lippen, kommt, preiset und rühmet
Die Wunder des Schöpfers, durch welchen allein
Feld, Wälder und Gärten verherrlichet sein!
Sonst ist an euch des Schöpfers Huld verloren;
Ihr unterlaßt den Zweck, zu welchem ihr geboren.

Die Wolken tröpfelten nicht mehr;
Der Himmel höret’ auf zu weinen;
Der Kreaturen Kron und Ehr,
Die Sonne, fing von neuem an zu scheinen,
Bestrahlte die beblümten Hügel,
Bemalte Wiesen, Wald und Feld;

Es wurden, in der annoch nassen Welt,
Auf jedem Blatt, aus jedem Tropfen Spiegel.
Ein heller Glanz, ein mehr als güldner Schein
Nahm Luft und Land bezaubernd ein
Und reizte mich, da Wald und Feld so schön,
Der Gärten Pracht und Anmut anzusehn,
In welchen die Natur sich mit der Kunst verbindet,
Wo Fleiß, wo Nutz und Lust sich stets verschwistert findet,
Woselbst wir in der Menschen Werken
Zugleich die wirkende Natur
Und in derselbigen die helle Spur
Von unsers Schöpfers Macht und Gegenwart bemerken.

Aria
Mich deucht, wenn ich voll Freude
Hier Herz und Augen weide
Und bei den Blumen steh,
Daß ich zu Dir mich schwinge
Und Dich, Quell aller Dinge,
Allgegenwärtger Schöpfer seh.

Gerührt durch dieses Denken,
Wünscht sich mein Herz zu lenken
Allein nach Deinem Sinn.
Leib, Seele, Geist und Leben
Will ich nur Dir ergeben.
Nimm, gegenwärtger Gott, sie hin!

Nie haben persische Tapeten so geschienen;
Es glänzt kein güldnes Tuch, wenn Perlen und Rubinen
Auch gleich darauf gestickt, so herrlich und so schön.
Ja, was wohl auf der Welt am lieblichsten zu sehn
Und mit geheimer Lust der Menschen Aug erfüllt,
Ein aufgeputzte Meng von schönem Frauenzimmer,
In tausendfarbigen Damast und Samt gehüllt,
Mit Perlen, Silber, Gold besetzet und gestickt,
Mit Federbüschen, Band, Brokat und Mohr’ geschmückt,
Scheint, funkelt, glänzt und prangt nicht in so holdem Schimmer,
Als die durchs Frühlings Hand erneute Welt,
Als ein vom Sonnenglanz bestrahlt beblümtes Feld.
Der wunderschön beaugte Pfauenschwanz,
Der Iris’ farbenreicher Kranz,
Des hellen Abendsterns so lieblich reiner Glanz
Erquicken kaum so sehr das menschliche Gesicht,
Als das auf hunderttausend Arten
Gefärbet’ und gebrochne Licht
Von einem bunten Blumengarten.

Jedwede Blume schien
Mein Auge mit Gewalt auf sich zu ziehn.
Das helle, silberweiße Licht,
Das aus den Tuberosen bricht,
Die lieblich schimmernden Jasminen,
So, weißen Sternen gleich an Größ und Menge,
Auf vielen nach der Kunst geschornen Hecken,
Die sich, so weit man sieht, erstrecken,
Ein Milchweg von unabzusehnder Länge
An einem grünen Himmel schienen;
Die wirkten zu des Schöpfers Ehre
In meinem Herzen diese Lehre:

Aria
Laß der Lilien und Jasminen
Unbefleckten Silberschein,
Seele, dir zur Folge dienen!
Suche dich, von Lastern rein,
In der Unschuld weiße Seiden
Voller Sanftmut einzukleiden.

Die dunkelrote Glut der Amaranten’
Der bunte Mohn, worauf wie Diamanten
Der Tropfen Menge lag,
Samt der Päonien blutrotem Funkeln,
Convolvulen, Violen und Ranunkeln,
Die teils wie Himmelblau und Silber, teils vergüldet,
Und teils in roten Flammen glühn;
Der frischen Kräuter holdes Grün,
Das tausendfach gefärbt, das tausendfach gebildet,
Bemüheten sich gleichsam in die Wette,
Als ob ein jedes Sinne hätte,
Durch ihrer Blätter Pracht und Schein
Zu ihres Schöpfers Ruhm ein Gegenwurf zu sein.
Man kann in blauen Blumen hier,
In einer sternenförmgen Zier,
Wie weiße Sterne dort am blauen,
Viel blaue Stern am grünen Himmel schauen.

Aria
Der ungezählten Kräuter Menge,
Der Blätter Farben und Natur,
Der Säfte Kräfte, der Figur
Von tausendfacher Breit und Länge
Bewundrungswerter Unterscheid
Zeigt dem, der auf dies Wunder achtet
Und ihres Schöpfers Macht betrachtet,
Sein’ Allmacht und Unendlichkeit.

Der Perlenschmuck der weißen Blüte glimmet
Zuerst auf jedem Baum; die schwanken Zweige krümmet
Der Blumen süße Last. Der Äpfel holde Blüt,
Die recht wie Blut und Milch in weißer Röte glüht,
Von Schimmer, Glanz und Schönheit reich,
Sieht Rosenknospen gleich.
Auf allen Ästen scheint ein Wunderschnee zu liegen,
Der warm und trocken ist. Die silberweiße Blüte
Ergetzt nicht nur das Aug, sie labt auch das Gemüte
Durch den Geruch zugleich. Viel tausend Bienen fliegen
Und sammlen süßen Honig ein,
Mit schwärmendem Getös und angenehmem Summen.
Es tönt, als wann Bassons gedämpfet, sanfte brummen.
Beim zwitschernden Diskant von manchem Vögelein,
Beim rauschenden Tenor der wallenden Kristallen,
Die über glatte Kiesel fallen,
Und bei dem hohen Alt, dem lispelnden Gezische
Der Bäum und Büsche,
Scheint dieses murmelnde Geräusch der Baß zu sein.
Aut, auf! mein Herz, laß Gott zu Ehren
Bei dieser Harmonie auch deine Lieder hören!

Aria
Singe, Seele, Gott zum Preise,
Der auf solche weise Weise
Alle Welt so herrlich schmückt!
Der uns durchs Gehör erquickt,
Der uns durchs Gesicht entzückt,
Wenn er Bäum und Feld beblümet,
Sei gepreiset, sei gerühmet!

Seele, laß ein helles Singen
Deinem Gott zum Ruhm erklingen,
Wenn dir, was du willt, geschicht;
Und wofern dir was gebricht,
Murmle sanft, doch murre nicht!
Tiefe Seufzer laß erschallen;
Diese sinds, die Gott gefallen.

Betrachtet man die Obstbäum, Äpfel, Pfirschen,
Birn, Aprikosen, Mandeln, Kirschen,
Gleicht ihrer Blumen lieblichs Prangen
Nicht Gärten, die in Lüften hangen?
Ist nicht der kleinste Zweig ein großer Blumenstrauß?
Haucht ihre Menge nicht den stärksten Bisam’ aus?
Sie würzen durch so angenehme Düfte,
Die voller Amber und Zibet,
Die ausgespannten lauen Lüfte,
Daß ihre Balsamkraft uns recht ans Herze geht.

Aria
Seele, laß der Bäume Pracht
Dich zu ihrer Folge leiten!
Suche dich auf allen Seiten
In Gedanken auszubreiten
Und auf den Betrachtungs-Zweigen
Blätter deiner Lust zu zeugen!

Laß durch dieses holde Grün
Deiner Andacht Blumen blühn
Und des Lobes Früchte bringen!
Auf! mit heller Stimm und Saiten
Unsern Schöpfer zu besingen,
Der die Erde fröhlich macht! (Da Capo)

Wenn Zephirs flüchtiges Gesinde,
Die holden Frühlingswinde,
Die lauen Fittiche bewegen,
Fällt von der Blüt ein silberweiler Regen,
Der uns bedecket, doch nicht netzet,
Uns das Gesicht, Gefühl und den Geruch ergetzet.
Damit wir ihres Schmucks uns desto mehr erfreuen,
Will uns der Bäume Schar mit Blumen überstreuen.
Es scheint der Blüte flüchtigs Schweben,
Indem sie fällt, die Lüfte zu beleben.
Die klare, grünlich dunkle Flut,
Die in des Teiches Ufers Schoß,
Bekränzt mit Moos,
An schlanker Bäume Wurzeln ruht,
Auf deren ebner Fläch ein kühler Schatten schwimmet,
Wird unvermutet hell und glimmet
In einer weißen Glut.
Oft läßt est recht, als ob, uns doppelt zu ergetzen,
Die Blätter sich aufs neu zusammensetzen,
Wodurch sie denn noch mehr das dunkle Wasser zieren
Und neue Blumen drauf formieren.
Es scheinen Wasser, Büsch und Hecken,
Es scheinen Kräuter, Beete, Gänge,
Als wenn sie riechender schneeweißer Flocken Menge
Und weiße Rosenblätter decken.

Aria
Süßer Blumen Ambraflocken,
Euer Silber soll mich locken
Dem zum Ruhm, der euch gemacht.
Da ihr fallt, will ich mich, schwingen
Himmelwärts und den besingen,
Der die Welt hervorgebracht.

Man darf kein Vogelhaus von dünnem Stahl
In diesem holden Orte bauen,
Um schöne Vögel ohne Zahl
Um sich zu schauen.
Die Luft ist selbst ein weites Vogelhaus,
Der Garten ihr freiwillger Kerker,
Ein offenes Gebäu, wo dichtgeflochtne Erker
Der Äst und Blätter Menge schränkt,
Woraus kein einziger zu fliehn gedenkt.

Aria
Wenn ihr in den bekränzten Steigen
Der anmutreichen Gärten geht
Und zwischen den belaubten Zweigen
Die kleinen bunten Sänger seht
Und ihre süßen Stimmen höret:
So lobt mit ihnen, preist und ehret
Den Gott, der über alles schätzt,
Wenn man sich ihm zur Ehr ergetzt.

Des niedern Buchsbaums festes Laub,
Wodurch der Menschen Witz und Fleiß
Den leeren dunkelbraunen Staub
So künstlich einzuschränken weiß,
Daß schönre Züge, Laubwerk, Bilder
Kein Mathematikus, kein Schildrer
Fast mit dem Pinsel malen kann,
Treibt mich, wie folgt, zu denken an:

Ein Gärtner malet hier,
Ohn Ol und Staffeleien,
Ohn Pinsel, ohn Palett, lebendge Schildereien.
Sein Spaten dienet ihm zum Reißblei, sein Papier
Ist schwarz- und dunkelbraun, er schreibt gezogne Namen,
Zieht Laubwerk selbst von Laub, und faßt in grüne Rahmen
Sein schön figürlich Werk von mehr als hundert Arten;
Ja, ohne Buchsbaum ist der Garten kaum ein Garten.

Arioso
Wie groß, o Gott, ist Deiner Liebe Kraft,
Da Du so manche Wissenschaft
In Deine Kreatur gesenket!
Denn bilde dir doch, citler Mensch, nicht ein,
Daß Künst und Wissenschaften dein;
Sie sind dir nur durch Seine Huld geschenket.
Es schmückt die bildende Natur
Das form- und bilderleere Land
Durch unsre Hand;
Wir sind, trotz unserm Stolz, ihr Werkzeug nur.
Sprich, ob wir des Verstandes Gaben,
Wie alles, nicht empfangen haben?

Aria
Wer wird nicht sagen müssen,
Daß Menschenkunst und -wissen,
Wie alles, Gaben nur?
Was sind Vollkommenheiten?
Nichts, ohne Fähigkeiten,
Und diese kommen von Natur.
Wer, durch des Schöpfers Gunst
Vom Weisheitsfeur entzündet,
Die Kunst erwägt, der findet
Natur auch in der größten Kunst.

Hierauf ward ich mit höchster Lust gewahr,
Wie ein Orangendach zur rechten Hand
Auf säulengleichen Stämmen stand,
Die ein gespitztes Laub, das wie Smaragden glänzet,
Mit hocherhabnen Kronen kränzet,
Wo zwischen silberweißer Blüt
Man güldne Früchte schimmern sieht.
Es nahm mir dieser holde Schein
Mein Aug und Herz, mein ganzes Wesen ein.

Aria
Verblendte Sterbliche, ihr grabet
Das Gold und Geld aus finsterm Schacht,
Das einen kaum von allen Sinnen labet;
Seht, was ihr hier für andre Pracht
Auf Pomeranzenbäumen habet,
Wofür ihr billig Gottes Güte
In froher Ehrfurcht preisen sollt:
Bebisamt Silber ist die Blüte,
Die Frucht ein eß- und trinkbar Gold.

Es sind die nach der Schnur gezognen Gänge
Mit einer wunderbaren Menge
Von Blumen, Pflanzen, Blüt’ verwunderlich geschmückt.
Es werden durch viel tausend Früchte
Die Zunge, der Geruch und das Gesichte
Zugleich erquickt.
Man mag, wohin man will, sich kehren, wenden, drehn:
So wird auf einer jeden Stelle
Man immer eine neue Quelle
Von Anmut und Vergnügen sehn;
Man tut fast keinen Schritt, daß man den Fuß
Nicht auf was Schönes setzen muß.

Aria
Kommt, schmecket und sehet,
Wie freundlich der Herr!
Es wird der glorwürdigen, herrlichen Werke
Unzählige Menge, Macht, Weisheit und Stärke
Durch unser Vergnügen am besten erhöhet. (Da Capo)

Erkennet und fühlet,
Wie freundlich der Herr!
Als welcher, damit in den Wundern der Erde
Sein herrlicher Name verherrlichet werde,
Auf unser Vergnügen am meisten gezielet. (Da Capo)

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


Tis the last rose of summer,
    Left blooming alone;
All her lovely companions
    Are faded and gone;
No flower of her kindred,
    No rose-bud is nigh,
To reflect back her blushes
    Or give sigh for sigh!

I’ll not leave thee, thou lone one.
    To pine on the stem;
Since the lovely are sleeping,
    Go, sleep thou with them;
Thus kindly I scatter
    Thy leaves o’er the bed,
Where thy mates of the garden
    Lie scentless and dead.

So soon may I follow,
    When friendships decay,
And from love’s shining circle
    The gems drop away!
When true hearts lie withered,
    And fond ones are flown,
Oh! who would inhabit
    This bleak world alone?

Thomas Moore


Die Tarantel aufgestört

Die Tür ein wirres
Schattengekräusel, Pfirsichblätter
ädern die Holzfarbe,

und zerbrochenes Spinnweb
atmet ach ach,
da sie sich öffnet —

zwei Hände
an einer Leiter schüttelten
die Tarantel wach, sie glitt

schwarz und zischend auf
eine Sprosse über Augenhöhe,
Klappmesser-Knie

eines Hochspringers, grinsender
Fledermausmund geschlitzt
in den Pelzbauch —

hilfreich: Pfirsiche
wachsen draußen immerfort
runder und runder

an Zweigen, niedergewölbt
von ihrem Gewicht über
gerösteten Grashalmen; auch

Sonne und Mond
entstehen um diese Berg-
terrasse, die sich jetzt runzelt

mit tödlichem grünen
Gefühl: alle Dinge
sind hier, du ungeheure verkrümmte

Rose (laß niemanden sich
hereinwagen), tönend durch
unsere Höhlungen, hör ich sie.

Christopher Middleton


De roos

Roos gaat open,
roos gaat dicht.
Ik plukte de roos
in het zomerse licht,
ik plukte de roos
rozengepraat
en rozengefluister

Robert Desnos


BETRACHTUNG VERSCHIEDENER ZU UNSEREM
VERGNÜGEN BELEBTEN INSEKTEN

Man siehet jetzt fast überall mit Haufen
Viel bunte Käferchen, gefärbte kleine Fliegen
Zu unsrer Augenlust ein Leben kriegen
Und in dem Gras, auf Kraut, auf Laub und Blumen laufen.

Mein Gott! wenn ich die bunte Meng erwäge
Und ihrer Farben und Figur
Bewundernswerte Zierlichkeit,
Bewundernswerten Unterscheid
In stiller Muß erwäg und überlege,
Wie schnell sie hüpfen, fliegen, rennen,
Wie fertig sie sich regen können,
Ergetzet mich die spielende Natur.
Ich freue mich, denn ich kann deutlich sehn,
Da sie so mancherlei, so zierlich und so schön,
Daß die Natur sie dazu bilden wollen,
Daß wir des Schöpfers Wundermacht
Auch in derselben Farbenpracht
In unsrer Lust betrachten sollen.

Wer wird der Farben Meng und ihre Schönheit nennen,
Erzählen und beschreiben können,
Mit welcher die Natur die kleinen Tierchen schmückt?
Wie mancherlei hab ich mit innigem Vergnügen
Nur bloß an Fliegen einst erblickt!
Woran die Farben sich recht wunderbarlich fügen,
Braun, gelblich, rötlich, schwarz und grau,
Grün, rot, gelb, hell- und dunkelblau,
Bald gold mit grün, bald gold mit rot gemenget;
Bald ist der Flügel künstlichs Paar
Wie ein Kristall so weiß, so klar;
Bald sind auch die gefärbt und bunt gesprenget.
Bald scheinet sich in ihrer Flügel Glanz
Der bunten Iris’ halber Kranz
In schön gemischten Schmuck zu bilden.
Bei diesem ist der Leib, bei dem die Flügel gülden.
Durchsichtig sind sie bald, bald widerscheinend bunt;
Bald haben rote blau-, bald grüne rote Köpfe;
Bald sind die Köpfchen platt, bald sind sie lang, bald rund.
Es zieren selbige bald kleine schwarze Zöpfe,
Bald Hörnerchen, die eingekerbt und bunt.

Wie lieblich sieht es aus, wann schlanke Grasemetzen,
Die blauer noch als ein Türkis gemalet,
Auf Blättern, die Smaragd an grünem Glanze gleich,
Auf Blättern, welche hier beschattet, dort bestrahlet,
Bald sanfte schweben, bald sich setzen!
Kein schöner Schmelz ist in der Welt
Als den der blaue Glanz, vom schwarzen noch erhoben,
An diesem Tierchen uns vor Augen stellt.

Hier glühen auf dem holden Grünen
Die Sonnenkinderchen wie lebende Rubinen.
Dort blitzt auf weißer Blumen Zier
Ein gleichfalls lebender Saphir,
Ein Würmchen, dessen Blau fast wie der Himmel scheinet.

Wie manche Art von Wespen und von Bienen
Erblicket man in dem beblümten Grünen!
Die Hummel fliegt mit Brummen hin und her;
Ihr Körper scheinet in sich schwer,
Als wenn er in der Luft ein kleiner Bär
Mit Flügeln wär.

Noch mehr: Man siehet oft an einer Rosen hangen
Fast aller Edelsteine Prangen,
Im Maienkäferchen vereint.
Sprecht, ob die spielenden Opalen’
Veränderlicher strahlen?

Wer muß sich nicht recht inniglich ergetzen
Und in der Lust sich nicht zugleich entsetzen?,
Wann er das Heer der bunten Schmetterlinge
Besieht und ihren Putz erwäget?
Es sind wahrhaftig Wunderdinge
Den bunten Flügeln eingepräget.
Man wird mit großem Rechte können
Sie fliegende lebendge Blumen nennen.
Man teilet sie, nicht unrecht, insgemein
In Nacht- und Tageeulchen ein,
Die alle wunderlich formieret,
Die alle wunderlich gezieret:
Damit sogar des Nachts die Luft nicht leer
Von göttlichen Geschöpfen wär.
Man kann der Farben Unterscheid,
Man kann der Bildung Nettigkeit,
Aus welcher sie bestehn,
So wenig als die Zäser zählen.

Dies Wunder der Natur hab ich erstaunt gesehn
In Vincentz Kabinett in Holland, wo die Pracht,
Die Gott sogar im Ungeziefer macht,
Aus Ost und West zu Hauf gebracht,
Uns einen Schatz, der nicht zu schätzen, zeiget.

Imgleichen zeigt das Schatzhaus der Natur
In Hamburg, (ich versteh, du großer Bürgermeister,
Berühmter Anderson, dein Haus) uns eine Spur,
Auf welche Weise weise Geister,
Wenn sie auf Gottes Werk und Allmacht Achtung geben,
Geschickt sind, gleichsam sich zum Herrn der Kreatur
Auf bunten Flügeln zu erheben,
Indem sie, da sie sich durchs Werk zum Schöpfer schwingen,
Den, der unendlich groß, auch in den kleinsten Dingen,
Wenn sie dieselbigen mit Lust besehn, besingen
Und ihm in ihrer Lust ein Liebesopfer bringen.

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


(VOOR MARGARITA XIRGU, MET ROZEN)

Margarita: in iedere roos
een ruisen van water
en een pijn van levende ster
onder haar ijskoude blaadjes.

Ze komen als kleine meisjes
tot je tere hand,
onder de vurige, donkerbruine
tuin van Je wimpers.

Ik had ze wel willen plukken
in een tuin van Granada
en mijn vingers verwond
aan de doornen van hun takken.

Vurig hoop ik dat je spoedig
door hoge bergen kunt snellen,
uit je kleedkamer bevrijd,
een vlammende reegeit gelijk!

Frederico Garcia Lorca

Vertaling Bart Vonck


CASIDA VII
DE LA ROSA

La rosa
no buscaba la aurora:
casi eterna en su ramo,
buscaba otra cosa.

La rosa,
no buscaba ni ciencia ni sombra:
confín de carne y sueño,
buscaba otra cosa.

La rosa,
no buscaba la rosa.
Inmóvil por el cielo
buscaba otra cosa.

Frederico Garcia Lorca


CASIDA VII
OF THE ROSE

The rose
was not searching for the sunrise:
almost eternal on its branch,
it was searching for something else .

The rose
was not searching for darkness or science:
borderline of flesh and dream,
it was searching for something else.

The rose
was not searching for the rose.
Motionless in the sky ,
it was searching for something else.

Frederico Garcia Lorca

vertaling Robert Bly


CASIDA VAN DE ROOS VII
voor ANGEL LÁZARO

De roos
zocht niet de dageraad:
bijna eeuwig op haar tak ·
zocht ze iets anders.

De roos
zocht wetenschap noch schaduw:
grens van vlees en droom,
ze zocht iets anders.

De roos
zocht niet de roos.
Onbeweeglijk in de hemel,
zocht ze iets anders.

Frederico Garcia Lorca

Vertaling Willy Spillebeen


CASIDA VII
VAN DE ROOS

De roos
zocht niet de dageraad:
bijna eeuwig op haar tak
zocht ze een ander verschiet.

De roos zocht geen kennis of schaduw:
einder van lichaam en droom
zocht ze een ander verschiet.

De roos
zocht niet de roos:
roerloos aan de hemel
zocht ze een ander verschiet.

Frederico Garcia Lorca

vertaling Bart Vonck


MORGENLIED AUF DEM GARTEN
Im Ton: Nun ruhen alle Wälder

Psalm 113, 3. Vom Aufgange der Sonne bis zu ihrem Niedergange sei gelobet der Name des Herrn

Ermuntre dich, mein Herze!
Die schreckenreiche Schwärze
Der kalten Schatten weicht.
Die Licht- und Lebensquelle
Macht alles wieder helle,
Die Sonne scheint, die Nacht verstreicht.

Es schmückt der Berge Gipfel,
Es färbt der Bäume Wipfel
Ihr güldner Rosenstrahl.
Das Wasser scheint ein Spiegel,
Es funkeln Feld und Hügel,
Es glänzt das frisch betaute Tal.

Durch Sterne dieser Erden,
Durch bunte Blumen, werden
Mit dopplem Glanz bestrahlt
Der Gärten Lustgefilde,
Worin sich als im Bilde
Ein neu verlornes Eden malt.

Da alles, was man siehet,
In Licht und Wärme glühet,
Da Welt und Himmel lacht,
So treibt auch ihr, ihr Sinnen,
Von Andacht heiß, von hinnen
Des kalten Undanks schwarze Nacht.

Besinget und erhebet
Den Gott, durch den ihr lebet,
Der solche Wunder tut;
Durch dessen starke Triebe
Der väterlichen Liebe
Ihr diese Nacht so wohl geruht.

Da ihr, im Traum vertiefet,
Unachtsam lagt und schliefet,
Den wahren Toten gleich,
Ja, da die düstern Schatten
Euch schon begraben hatten:
Wer sorgt’ und wachte da für euch?

Wer war doch eurer Güter
Und eurer Häuser Hüter,
Daß euch itzt nichts gebricht?
Gott selbst, aus lauter Gnaden,
Behütet’ euch vor Schaden;
Der Hüter schläft und schlummert nicht.

Drum auf, vergnügte Seele,
Betrachte, preis’, erzähle
Des Schöpfers Lieb und Huld!
Besinge seine Werke,
Allgegenwart und Stärke,
Rühm seine Weisheit und Geduld!

Herr! laß mich durch die Sinnen
Dein Loblied stets beginnen:
Gib, daß ich diesen Tag
Im Garten, Dir zu Ehre,
Geruch, Geschmack, Gehöre,
Gesicht und Hände brauchen mag!

Wenn an des Frühlings Schätzen
Die Sinne sich ergetzen,
So lenke meinen Sinn
Die wunderschöne Blüte
Nach Dir, Du ewge Güte,
Du Brunnquell aller Schönheit, hin.

Mich reiz’, in tausend Freuden
Auch meinen Geist zu kleiden,
Der bunten Gärten Kleid!
Der Frühlingsblumen Prangen
Vermehre mein Verlangen
Nach jener selgen Herrlichkeit.

Herr! laß mich Dir im Grünen
In grüner Hoffnung dienen!
Der Rosen rote Glut
Entzünde meine Liebe!
Gib, daf ich Demut übe,
So wie das niedre Veilchen tut!

Hilf, daß mein Geist sich kleide
In weißer Unschuldsseide,
Wie reinlicher Jasmin!
Ach, laß die Glockenblume
Mich doch, zu Deinem Ruhme,
Als eine Betglock öfters ziehn!

Gib, daß wir wie Ranunkeln
In Liebesflammen funkeln,
In heißer Andacht stehn!
Laß uns nach Dir alleine,
Wie nach dem Sonnenscheine
Sich Sonnenblumen wenden, sehn!

Das Silber weißer Lilien,
Der riechenden Jonquillen
Und der Violen Gold
Tilg’ aus, durch ihre Zierde,
Die lechzende Begierde,
Womit der Geiz dem Reichtum hold.

Die hohen Kaiserkronen
Sind mit den Anemonen
Von gleicher Daur und Wert.
Zwar die sind eh zu sehen,
Doch werden ihre Höhen
Von rauhen Winden mehr beschwert.

Wie der gefärbten Nelken
Geschmückte Blätter welken,
So welkt die Lust der Welt.
Gib, daß ich es beachte
Und zu erlangen trachte
Nicht das, was mir, was Dir gefällt!

Wann wir Convolveln sehen
Nur einen Tag bestehen,
Gib, daß ich unsre Zeit
In ihrem Bild erwäge!
Der Glocken stille Schläge
Sind ihr, auch unser Grabgeläut.

Der Bäume zarte Blüte
Bewege mein Gemüte,
Zu Deinem Ruhm zu blühn!
Laß mich, wenn auf den Zweigen
Sich süße Früchte zeigen,
Auch Frucht zu bringen, mich bemühn!

Wenn uns in Hülsenfrüchten
Mit mancherlei Gerichten
Der fette Garten nährt,
So gib, daß wir erwägen,
O Gott, wie bloß Dein Segen
Uns Nahrung, Nutz und Lust beschert.

Die schattigten Alleen,
Die so gerade stehen,
Gepflanzt durch Menschenhand,
Samt andern Zierlichkeiten
Laß uns zu Dir nur leiten!
Nur Du gibst Ordnung und Verstand.

Denn auch der Menschen Werke
Sind Zeugen Deiner Stärke;
Der Schöpfer wirkt durch sie.
Aus Gott allein entspringet
Auch was die Kunst vollbringet
Und alle Pracht der Symmetrie.

So laßt uns denn gestehen,
Wenn wir was Schönes sehen
Durch Menschen aufgeführt,
Daß fast an jedem Ende
Gott auch durch Menschenhände
Die Welt zu seinem Ruhme ziert.

Was ist, was lebt und webet,
Das ist, das webt und lebet
In Gott, dem Born des Lichts.
Ja, ohne sein Erhalten
Würd alles gleich veralten,
Fiel’ alles in sein vorigs Nichts.

Wer so, wenn alles grünet,
Der Gärten sich bedienet
Und preiset Gott allein
In seinem Lustgebäude,
Dem wird die Gartenfreude
Des ewgen Gartens Vorschmack sein.

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


Song

She is watching by the poplars, Colinette with the sea-blue eyes,
She is watching and longing and waiting Where the long white roadway lies.
And a song stirs in the silence, As the wind in the boughs above,
She listens and starts and trembles, ‘Tis the first little song of love:

Refrain
Roses are shining in Picardy, in the hush of the silver dew,
Roses are flowering in Picardy, but there’s never a rose like you!
And the roses will die with the summertime, and our roads may be far apart,
But there’s one rose that dies not in Picardy!
‘tis the rose that I keep in my heart!

And the years fly on for ever, Till the shadows veil their skies,
But he loves to hold her little hands, And look in her sea-blue eyes.
And she sees the road by the poplars, Where they met in the bygone years,
For the first little song of the roses Is the last little song she hears:

Frederic Edward Weatherly

There is also a French version of the song under the title of “Dansons la Rose”. The following words for its refrain are taken from the recording by Yves Montand:[14][15]

Dire que cet air nous semblait vieillot,
Aujourd’hui il me semble nouveau,
Et puis surtout c’était toi et moi,
Ces deux mots ne vieillissent pas.
Souviens-toi ça parlait de la Picardie,
Et des roses qu’on trouve là-bas,
Tous les deux amoureux nous avons dansé
Sur les roses de ce temps-là.

https://en.wikipedia.org/wiki/Roses_of_Picardy


DIE ROSE

Ich sahe jüngst mit fast’ erstaunten Blicken
Die Sonn im Garten nach dem Regen
Der Blumen Heer mit heitern Strahlen schmücken
Und ihren reinen Glanz in nasse Blätter prägen.

Indem mein Auge nun, durch ihre Zahl verwirrt,
Durch ihren Schmuck entzückt, von der zu jener irrt,
Der spielenden Natur gefärbtes Kleid betrachtet,
Bald die, bald jene höher achtet,
Sich bald an dieser hier und bald an der ergetzet,
Bald beide gleiche schön, bald die noch schöner schätzet,
Reißt endlich Augen, Herz und Sinn
Ein Rosenbusch auf sich nur einzig hin.
Ich sch ihn kaum aufmerksam in der Nähe,
So deucht mich, als ob ich in seiner Zier
Nichts Irdisches, nein gar aus Edens Lustrevier
Annoch ein Überbleibsel sähe.

Aria
Paradieses Kind und Bild,
Rose, deiner Blätter Prangen
Hat mit sehnlichem Verlangen
Durch das Aug mein Herz erfüllt,
Die verlornen Edens Auen
Selig wiederum zu schauen.

Im Geiste stelle man sich ein Gebüsche vor,
Des Blätter aus Smaragd geschnitten,
Die Stengel aus Türkis, woran aus Hyazinth!,
Geschärften Dornen gleich, formierte Spitzen sind.
Auf solchem Wunderstrauch, der mannigfaltig grün,
Stünd ein hellschimmernd Heer von Blumen aus Rubin,
So funkelnd glänzt und strahlt, in deren Mitten
Ein kleines güldnes Licht in hellem Schimmer schien;
Ja, daß des Künstlers Hand
Verschiedne Kügelchen vom reinsten Diamant
Auf ihrer Blätter Pracht zu größrer Zier gestreut.
Dann denke man, wie diese Herrlichkeit
Noch lange nicht dem Schmuck gewachsner Rosen gleichet,
Ja ihnen kaum das Wasser reichet.

Aria
Flammende Rose, Zierde der Erden,
Glänzender Gärten bezaubernde Pracht!
Augen, die deine Vortrefflichkeit sehen,
Müssen, vor Anmut erstaunet, gestehen,
Daß dich ein göttlicher Finger gemacht,
Daß dich ein göttliches Wollen hieß werden. (Da Capo)

Sie kam mir für wie eine Königin,
Mit Purpur angetan;
Die gelbe Saat schien eine güldne Krone,
Der schöne Busch glich einem hohen Throne,
Der Dornen Heer geharnischten Trabanten,
Der Tropfen Ründ und Glanz geschliffnen Diamanten.
Die nimmer stille Schar der Bienen,
So öfters murmelnd zu ihr kam
Und mit geschwindem Flug bald wieder Abschied nahm,
Schien ihrer Majestät zu dienen
Und gleichsam ihr Verlangen zu erfragen,
Um ihren gnädigen Geheiss
Mit fröhlichem Gesums und unverdroßnem Fleiß
Den lieblich riechenden Vasallen vorzutragen.

Aria
Rose, Königin der Blumen,
Wenn du Bienen, die du tränkst,
Honig aus Rubinen schenkst,
Sollten billig unser’ Augen,
Da man deinen Glanz betracht’t,
Auch aus deines Purpurs Pracht,
Dem zum Ruhm, der dich gemacht,
Süßen Andachtshonig saugen.

Wenn sie sich öffnet, sieht in ihr die frohe Seele
Ein’ angenehme kleine Höhle,
In welche, nebst dem Blick, den Geist
Ein lieblich-roter Wirbel reißt,
Den tausend Blätterchen, die wir daselbst verspüren,
Wie sie sich inwärts drehn, formieren.
Erwägt die Kraft, so man in diesem Wirbel sieht,
Da er, nebst Blick und Geist, die Nas auch in sich zieht.
Die Bildung ist der bildenden Natur
Vollkommenste Figur.
Ihr Leib ist zirkelrund und ihrer Mutter gleich;
Bald sieht man weißlich-rot, bald rötlich-bleich
Auf ihrer Blätter Samt sich ohne Grenzen
Vereinigen und süß in weißer Röte glänzen.

Es sind die Blätter dicht
Und doch so dünn und zart,
Daß selbst das Licht
Durch ihr so angenehm gefärbt Gewebe bricht,
Sich mit den rötlichen gelinden Farben paart
Und, selber rot gefärbt, die innern Blätter färbet.
So dünn ist jedes Blatt, zumalen wenn es naß,
Daß es durchsichtig wie ein Glas.
Man kann in ihnen oft das zärtlichste Gespinste
Der dünnen Adern sehn,
Woran durch der Natur uns unbekannte Künste
Viel kleine klare Bläschen stehn.
Sie sind, da sie mit rotem Saft erfüllt,
Der Adern recht natürlich Bild.

Ein roter Schatten ohne Schwärze
Bedeckt das kleine güldne Herze,
Das in dem Mittelpunkt der holden Tiefe sitzt
Und in der balsamreichen Höhle
In purpurfarbner Dämmrung blitzt.
Der roten Farben süßer Schein
Scheint leiblich nicht, nein geistig fast zu sein,
Da er, nachdem als man die Rose drehet,
Bald von, bald nach dem Licht, entstehet und vergehet,
So daß ihr Rot und Weiß, als wie das Blau und Grün
An einem Taubenhals, sich oft zu ändern schien.
Dies ist der innre Schmuck, die kühle rote Glut,
Die in dem runden Schoß der edlen Rose ruht,
Da gegenteils, was auf den äußern Blättern glühet,
In einer bläulich-weiß und rötlich-klaren Pracht
Fast einer Fleischfarb ähnlich siehet,

Zumal wenn unterwärts ein glattes Dunkelrot,
Das einem roten Atlas gleich,
Der andern Blätter rötlichs Bleich
Noch lieblicher, noch sanfter macht.
Ein Auge, das den Schmuck betrachtet, fühlet
Solch einen süßen Reiz, das Herz so süße Glut,
Als wenn ein schönes Blut
Durch eine zarte Haut
Der rosenfarbnen Jugend spielet,
Und man auf Armen, Brust, um Mund und Wangen
Ein frisches rötlichs Weiß in hellem Schimmer prangen
Und voller Liebreiz glänzen schaut.

Aria
Wenn man schöne Wangen siehet
Und von Lieb entzündet, glühet,
Spricht man: Wie die Rose blühet,
Also blühet dies Gesicht.
Gibt man also zu verstehen,
Daß auf Erden nichts so schön:
Und dennoch sie anzusehen,
Um den Schöpfer zu erhöhen,
Würdigt man die Rose nicht.

Teils öffnen ihre Schoß, teils sind noch halb geschlossen
Und zeigen viel, versprechen doch noch mehr.

Der kleinen Knospen zarte Sprossen,
Die recht wie Kinder um sie her
Im schönsten Schmuck und großer Menge sitzen,
Sehn grünen Sternchen gleich,
Durch deren fünfgeteilte Spitzen
(Die wie Smaragd an grünem Schimmer reich)
Rubinenrote Strahlen blitzen,
Aus denen ein gewürzter Myrrhenrauch,
Worin sich Süß und Bitter lieblich mischet,
Unsichrbar aufwärtsteigt und Hirn und Haupt erfrischet.

Die grünen Blätter stützt ein grüner Kelch, der bald
Zu einer roten Frucht, eiförmig von Gestalt,
Zur Hagebutte wird.
Die grünen Zäser deckt, sowie die Stengel auch,
Ein kleines, rötliches unschuldigs Dornenheer,
Woran die umgekehrten Spitzen,
Um nicht zu schaden, einwärts sitzen,
Da unten an dem Stiel viel wahre Dornen stehn,
Die sie für manchen’ Anfall schützen,
An welchen sich, falls man sie nicht gesehn,
Of unvorsichtge Finger ritzen.
Hieraus nun nehm ich diese Lehre:

Aria
Der Rosenbusch zeigt dir, mein Herz,
Daß, wie bei ihm, so auch auf Erden
Nicht leicht Vergnügung sonder Schmerz,
Lust sonder Last gefunden werden;
Indem fast immer Freud und Pein
Genau verknüpft, ja oft zugleich geboren sein.

Nach diesem nahm mein forschend Aug in acht
Den grünen Busch und seiner Blätter Pracht,
Der denn, da er so schön formiert, so lieblich grünet,
Auch unser Lob mehr als zu wohl verdienet.
Der Blätter Menge
Und mannigfaltge Zierlichkeit,
Der Farben Schmuck, der Knospen Unterscheid
Zeigt uns ein schimmerndes, erhabenes Gepränge,
So der verworrenen, bedornten Stengel Hecken
Mit einem grünen Schatten decken.

Sein zungenförmigs Blatt, dem, ringsum eingekerbt,
Ein fast smaragden Grün die glatte Seite färbt,
Erhöht der Rosen Glanz durch holde Dunkelheit.
Ein bläulich-zarter Duft, der auf der Fläche lieget,
Der, wenn man ihn berührt, verschwindet,
Vermehrt der Farben Lieblichkeit,
Zumal wenn sich darauf der Tau so lieblich ründet,
Der recht wie lebend Silber blitzt,
Wie runde Perlen rollt, wie Diamanten spielet
Und seinen Glanz mit allen Farben mischt,
Daß sich der Blick, den Lust und Luft erhitzt,
Durch solche reine Flut erfrischt
In ihren feuchten Kreisen kühlet.

Aria
Tropfen, die aufs Weiße fallen,
Gleichen glänzenden Kristallen,
Die aufs Rötliche, Rubin’,
Und Smaragden, die auf Grün.
Sieht man also mit Vergnügen
Fast den Glanz von Edelsteinen
Mit der Rose sich vereinen
Und auf ihren Blättern liegen,
Ja sich gleichsam recht bemühen,
Durch die dir so liebe Pracht
Dem zum Ruhm, der sie gemacht,
Deinen Geist auf sich zu ziehen.

Aufs letzte schien mir gar der Rosenblätter Schein
Ein blätterreiches Buch zu sein,
Das von des großen Schöpfers Lieben
Mit balsamierter Tint und roten Lettern
Die Hand der wirkenden Natur geschrieben.
Mich deucht, ich könn auf allen Blättern
Geheimnisse von Gottes Wunderwesen,
Von seiner Macht und heißen Liebe lesen.
Ach, nehmt es doch in acht!
Dies steht auf jedem Blatt recht deutlich, hell und klar:
Wie ist doch der, der uns gemacht,
So liebreich, groß und wunderbar!

Arioso
Der Inhalt dieser Schrift ist deutlich zwar,
Die Sprache der Natur ist allgemein,
So Züg als Bildungen sind offenbar;
Doch kennen die sie nur allein,
Die, ihre Niedrigkeit erkennend, Gott erheben
Und ihm die Ehr allein von allem Guten geben,
Der durch so manch Geschöpf uns, sein Geschöpf, ergetzt
Und seinen Ruhm allein in unsre Freude setzt.

Zumalen rühret mir das Innerste der Seelen
Der schmeichelnde Geruch, der aus den Purpurhöhlen
Der holden Rosen fleußt; er labt mich inniglich;
Das Auge schließt, das Herz eröffnet sich,
Von einer Balsamkraft gerühret,
Sobald es den Geruch der frischen Rosen spüret,
Und schwimmt in einer See von Lust.
Es scheint, ob könn es vor Vergnügen
Nicht mehr so eng verschränket liegen.
Drum dehnt sich die gewölbte Brust,
So weit ihr möglich, aus, um diese süße Lust
Nicht anderwärtig hinzulassen,
Nein sie, womöglich, ganz zu fassen.

Aria
Ambrablume, Balsamquelle,
Rose voller Süßigkeit!
Wenn ich mir zur Frühlingszeit
Ins Geruchs Beschaffenheit
Gottes Weisheit, Herrlichkeit,
Lieb und Macht vor Augen stelle,
Wird so Seel als Leib erfreut. (Da Capo)

Zwar läßt die blinde Welt so zuckersüßen Duft
Im Atem achtlos von sich schießen
Und wieder in die Luft,
Woraus er stammet, fließen;
Ich aber schwinge mich auf Flügeln reiner Triebe
Zu Gott und Opfer ihm den süßen Hauch,
Von Brunst und Dank entflammt, als einen Opferrauch
In heißen Seufzern auf; erwäge seine Liebe,
Die im Geruch mein Herz empfunden;
Bewundre seine Wundermacht,
Die Bildung und Geruch, zusamt der Farben Pracht
So unverbesserlich verbunden;
Und endlich, halb entzückt, bricht meine Lippe los:
Was muß der Gott, der in der Erden Schoss
Solch eine Balsamkraft und Schmuck vermag zu legen,
Doch wohl für Herrlichkeit in seinen Himmeln hegen!

Aria
Unendlicher Mittelpunkt aller Vollkommenheit,
Entzückender Schönheit Quell, Leben und Licht,
Du Fülle der ewig zufriedenen Seligkeit,
Da solche vergnügende herrliche Werke
Der mächtigen Gnade, der liebenden Stärke
Schon sterbliche Sinnen auf Erden empfinden;
Wer kann denn die himmlischen Freuden ergründen,
Die göttliche Liebe dereinsten verspricht!

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


Hello, the Roses

1

My soul radially whorls out to the edges of my body, according to the same laws
by which stars shine, communicating with my body by emanation.

When you see her, you feel the impact of what visual can mean.

Invisibility comes through of deep pink or a color I see clairvoyantly.

This felt sense at seeing the rose extends, because light in the DNA of my cells
receives light frequencies of the flower as a hologram.

The entire rose, petals in moving air, emotion of perfume records as a sphere, so
when I recall the emotion, I touch dimensionality.

From a small bud emerges a tight wound bundle of babyskin coral petals, held in
a half globe, as if by cupped hands.

Then petals are innumerable, loose, double, sumptuous, unified.

I look through parted fingers to soften my gaze, so slow light shining off the
object is filtered; then with feeling I look at swift color there.

It’s swiftness that seems still as noon light, because my seeing travels at the same
speed.

I make a reciprocal balance between light falling on the back of my eye to optic
nerve to pineal gland, radiance stepping down to matter, and my future self
opening out from this sight.

A moment extends to time passing as sense impression of a rose, including new
joys where imagined roses, roses I haven’t yet seen or seen in books record as my
experience.

Then experience is revelation, because plants and people have in their cells
particles of light that can become coherent, that radiate out physically and also
with the creativity of metaphor, as in a beam of light holographically, i.e., by
intuition, in which I inhale the perfume of the Bourbon rose, then try to separate
what is scent, sense, and what you call memory, what is emotion, where in a
dialogue like touching is it so vibratory and so absorbent of my attention and
longing, with impressions like fingerprints all over.

I’m saying physical perception is the data of my embodiment, whereas for the
rose, scarlet itself is matter.

2

The rose communicates instantly with the woman by sight, collapsing its
boundaries, and the woman widens her boundaries.

Her “rate of perception” slows down, because of its complexity.

There’s a feeling of touching and being touched, the shadings of color she can sense
from touch.

There’s an affinity between awareness and blossom.

The rose symbolizes the light of this self-affinity.

I come to visit drooping white cabbage roses at dusk.

That corner of the garden glows with a quality of light I might see when light
shines through mist or in early morning reflects off water.

I stand quietly and allow this quality to permeate air around me.

Here, with a white rose, color is clairsentient, this color in the process of being
expressed, like seeing Venus in the day.

Walking, I move in and out of negative space around which each rose is engaged
and become uncertain of my physical extent as an object.

Look at the energy between people and plants; your heart moves into depth
perception; for depth, read speed of light.

I set my intention through this sense of moving into coherence with the bio-photons
of a plant and generate feeling in response.

A space opens and awareness gathers it in, as at night my dream is colorless and
weaves into the nuance.

I can intentionally engage with the coherence of light beams, instant as though
lightless, or the colored light of a dimension not yet arrived, as our hearts are not
outside affinity with respect to wavelength, shaping meaning, using the capacity
for feeling to sense its potency in a rose and to cultivate inter-being with

MEI-MEI BERSSENBRUGGE


The Sick Rose

O Rose thou art sick. 
The invisible worm, 
That flies in the night 
In the howling storm: 

Has found out thy bed
Of crimson joy:
And his dark secret love
Does thy life destroy.

WILLIAM BLAKE


To the Rose upon the Rood of Time

Red Rose, proud Rose, sad Rose of all my days!
Come near me, while I sing the ancient ways:
Cuchulain battling with the bitter tide;
The Druid, grey, wood-nurtured, quiet-eyed,
Who cast round Fergus dreams, and ruin untold;
And thine own sadness, whereof stars, grown old
In dancing silver-sandalled on the sea,
Sing in their high and lonely melody.
Come near, that no more blinded by man’s fate,
I find under the boughs of love and hate,
In all poor foolish things that live a day,
Eternal beauty wandering on her way.

Come near, come near, come near—Ah, leave me still
A little space for the rose-breath to fill!
Lest I no more hear common things that crave;
The weak worm hiding down in its small cave,
The field-mouse running by me in the grass,
And heavy mortal hopes that toil and pass;
But seek alone to hear the strange things said
By God to the bright hearts of those long dead,
And learn to chaunt a tongue men do not know.
Come near; I would, before my time to go,
Sing of old Eire and the ancient ways:
Red Rose, proud Rose, sad Rose of all my days.

WILLIAM BUTLER YEATS


The Crippled Girl, The Rose

It was as if a flower bloomed as if
Its muttering root and stem had suddenly spoken,

Uttering on the air a poem of summer,
The rose the utterance of its root and stem.

Thus her beautiful face, the crippled girl’s,
Was like the poem spoken by her body—

The richness of that face!—most generous
In what it keeps, giving in its having.

The rose reserves the sweetness that it yields,
Petal on petal, telling its own silence,

Her beauty saying from its thorny stalk
That what it is is kept as it is given.

DAVID FERRY


DIE SONNE

Eccl. 11, 7′. Es ist das Licht süß, und den Augen lieblich, die Sonne zu sehen

Sir. 43, 2. Sie ist ein Wunderwerk des Höchsten

Lebensquelle, Brunn der Strahlen,
Sonne, göttlichs Schattenbild,
Die zu tausend, tausend Malen
Unsre Welt mit Glanz erfüllt!
Wie die allerstärksten Augen
Nicht dein Licht zu dulden taugen,
So verblendet auch dein Blitz
Und dein Wesen unsern Witz.

Helles Weltmeer aller Freuden!
Fürst des Lichts, Monarch der Zeit!
Glanz, vor dem die Schatten scheiden!
Gülden Uhr der Ewigkeit!
Mittelpunkt der Himmelskreise!
Nahrung, Leben, Kraft und Speise
Aller Körper, die die Welt
In dem weiten Schoß erhält!

Wenn wir alle Ding ergründen,
Wenn wir alle Welt besehn,
Ist von allem nichts zu finden,
Das so herrlich und so schön.
Alle Schönheit dieser Erden
Muß dir zugeschrieben werden;
Was da schmeichelt dem Gesicht,
Zeugt und zeigt dein güldnes Licht.

Alles wird von dir gezieret,
Und dich ziert dein eigner Schein;
Was das Auge Lieblichs spüret,
Stammet bloß von dir allein.
Soviel Körper, die da glänzen
Hier und in den fernen Grenzen,
Leihn und borgen allzumal
Ihren Strahl von deinem Strahl.

Meine Sinne, die ich hefte,
Lichtmonarch, auf deine Pracht,
Fühlen immer neue Kräfte
In Betrachtung deiner Macht;
Und mich treibt ein Trieb der Seelen,
Auszubreiten, zu erzählen,
Und in dir des Schöpfers Ehr
Stets zu preisen mehr und mehr.

Wenn dein noch entferntes Glänzen
Durch den finstern Abgrund dringt
Und der Strahlen äußre Grenzen
(Draus die Dämmerung entspringt)
Sich mit Luft und Dunkel gatten,
Dann versilberst du die Schatten,
Dann erheitert deine Pracht
Das stockfinstre Schwarz der Nacht.

Drauf erzeugt dein Glanz und bildet
Farben, Morgenröt und Tau,
Malt, bepurpurt und vergüldet
Das gemischte Silbergrau,
Und der Himmel scheint ein Schleier,
Der aus Rosen, Gold und Feuer
(Von der Luft Saphir bezirkt)
Wunderbarlich schön gewirkt.

Wenn du drauf dich selber zeigest
Und den diamantnen Thron
Der durchsichtgen Luft besteigest,
Bist du selbst dein eigne Kron,
Wovor Aug und Herz sich beugen;
Ja, dein majestätisch Schweigen
Prägt uns, bei so heiterm Schein,
Anmut, Lust und Ehrfurcht ein.

Unsers Himmels schönste Stelle!
Großer Mittelpunkt des Lichts!
Farbenvater! Freudenquelle!
Geist und Seele des Gesichts!
Billig sollte keiner leben,
Der in dir nicht Gott erheben
Und des Schöpfers Macht und Ehr
Stets zu rühmen schuldig wär.

Der erhabnen Berge Spitzen
Ziert dein früher Morgenstrahl,
Und dein unaufhörlichs Blitzen
Füllt des Mittags Gruft und Tal.
Du beseligest die Felder,
Du umarmest unsre Wälder,
Deiner warmen Strahlen Glut
Übergüldet Meer und Flut.

Wenn dein Glanz die Flut vergüldet
Und ins glatte Wasser strahlt,
Dein vergöttert Wesen bildet
Und mit güldnen Pinseln malt,
Scheint es, ob die Flut der Erden
Selbst zum Himmel wolle werden,
Und das sanft bewegte Meer
Schimmert wie der Sterne Heer.

Ursprung der Belebungskräfte!
Ausfluß aller Geistigkeit!
Brunnquell aller Zeugungssäfte!
Feind von aller Dunkelheit!
Deine Macht weiß uns zu geben
Wesen, Wärme, Licht und Leben,
Kraft, die, was sie zeugt, erhält!
Himmelsauge, Herz der Welt!

Wenn du uns den Tag verlängerst,
Spürt man, wie du Berg und Tal
Durch dein männlichs Feuer schwängerst;
Ja, man sieht durch deinen Strahl
Den gewölbten Bauch der Erden
Voll Verwundrung trächtig werden,
Der, wenn sich das Jahr verjüngt,
Lauter Wunderkinder bringt.

Unser Herze schwimmt in Lüsten,
Wenn sich Floren Schatz uns zeigt,
Die aus hunderttausend Brüsten
Die gefärbten Kinder säugt.
Wenn die Felder blumig werden,
Deucht mich, daß ich auf der Erden
Und in dem smaragdnen Klee
Den gestirnten Himmel seh.

Wie bezaubert das Gemüte,
Wie ergetzet das Gesicht
Die so wunderschöne Blüte,
Die aus rauhen Rinden bricht!
Was die schlanken Bäume zieret
Und die Lüfte balsamieret,
Opfert seinen Wunderkranz,
Güldne Sonne, deinem Glanz.

Jedes Gräschen unsrer Felder,
Alle Stauden und Gesträuch’
Alle Blätter unsrer Wälder,
Alle Büsche, jeder Zweig,
Samen, Blüt und Frucht der Ähren,
Womit Mensch und Vieh sich nähren,
Gold und Silber, Holz und Stein

Stammen bloß von dir allein.
Wer kann fassen und begreifen,
Was für Wunder deine Glut
Durch der Früchte nützlichs Reifen
In dem Sommer an uns tut?
Du schaffst auf besondre Weise
Allen Kreaturen Speise,
Es verzuckert deine Kraft
Aller Pflanzen herben Saft.

Daß sich Tier und Menschen nähren,
Zeugst du ihnen Kraut und Gras,
Korn, die Frucht der gelben Ähren,
Wein, der süßen Reben Nass;
Ja, viel tausend, tausend Früchte
Ziehn aus deinem warmen Lichte
Ihres Saftes Süßigkeit,
Die uns nähret und erfreut.

Welche dann, wenn du die Tage,
Da der Sommer von uns weicht,
Wiegest auf der güldnen Waage,
Uns der Herbst mit Haufen reicht,
Da die schwangren Bäum und Reben
Uns die süßen Früchte geben,
Deren Kraft uns tränkt und nährt,
Wenn der Frost die Welt verheert.

Ja, weil die Verändrung Freude
Und der Wechsel Lust gebiert,
Wird im ganzen Weltgebäude
Täglich diese Lust verspürt.
Wenn des Jahrs verschiedne Zeiten
Uns verschiedne Pracht bereiten,
Scheinet jedes Tages Schein
Auch ein kleines Jahr zu sein.

Wie die Kraft des lauen Lenzen
Die erfrorne Welt verjüngt,,
Wenn sie dein entferntes Glänzen
Voller Anmut wiederbringt,
So zerteilt der heitre Morgen
Alle Dünste schwarzer Sorgen,
Wenn nach dunkler, kalter Nacht
Die halbtote Welt erwacht.

Schmücket die bereiften Felder
Des beblümten Frühlings Hand,
Färbet die geschwärzten Wälder
Deiner Flammen güldner Brand,
So sieht man den Morgen malen
Mit dem Pinsel deiner Strahlen
(Wenn sein Licht die Schatten trennt)
Erde, Flut und Firmament.

Scheidet drauf die Pracht des Lenzen
Und der frühe Morgen weicht,
Merkt man, daß des Mittags Glänzen
Sich dem schwülen Sommer gleicht.
Wie man diesen wohl wird können
Unsers Jahres Mittag nennen,
Mag mit Recht des Mittags Schein
Unsers Tages Sommer sein.

Bringt der Sommer Korn und Früchte,
Womit sich die Welt ernährt,
Werden allerlei Gerichte
Von dem Mittag uns beschert.
Beide zeugen, wie dein Blitzen
Könne den Geschöpfen nützen;
Beide zeigen deine Macht
In vollkommnem Schmuck und Pracht.

Kann man dort den Herbst erkennen,
Wenn man kältre Lüfte fühlt,
So wird auch des Mittags Brennen
Durch den Abend abgekühlt.
Wenn dein Strahl sich von uns lenket
Und dein Glanz sich abwärts senket,
Wird des Jahres Herbst geschickt
Und der Abend hier erblickt.

Kommt der Herbst mit seinen Schätzen,
Hat der Landmann Speis und Rast.
Kommt der Abend: welch Ergetzen!
Nach der schweren Tageslast
Legt der Mensch die müden Glieder
Freudenvoll zur Ruhe nieder,
Wenn er, womit er sich nährt,
Hat zur Abendkost verzehrt.

Wenn dein Strahl nun ganz entwichen,
Weicht zugleich der Erden Pracht,
Und es kommt herangeschlichen
Dort der Winter, hier die Nacht.
Jener schwärzt durch Dunst und Düfte!
Die vom Frost verdickten Lüfte,
Diese kleidet Luft und Land
In ein schwarzes Traurgewand.

Hüllt der Frost den Kreis der Erden
In ein Kleid, das silberweiss,
Wenn recht als begraben werden
Feld und Land in Schnee und Eis,
Sucht der Mond mit blassen Strahlen
Auch die Schatten weiß zu malen,
Und sein kühler Silberschein
Scheint dem Winter gleich zu sein.

Alles wird mit Lust erfüllet,
Wenn sich zeigt dein güldner Schein;
Aber wenn du weichst, so hüllet
Sich die Welt in Trauer ein.
Allem dräuet das Verderben,
Alles scheint alsdann zu sterben,
Alles schließet Aug und Mund;
Es erstarrt der Erden Rund.

Dann, wann sich dein Strahl entfernet,
Stirbet die gefrorne Welt,
Draus man augenscheinlich lernet,
Daß nur er die Welt erhält.
Wann Luft, Erd und Flut gefrieren,
Müssen wir mit Zittern spüren,
Es sei unsers Lebens Saft
Deiner Strahlen Wunderkraft.

Selbst des Winters frostigs Stürmen,
Schneegestöber, Reif und Eis,
Welche Berg’ auf Berge türmen,
Die erhöhen deinen Preis.
Soviel Flocken, soviel Zungen,
Wodurch gleichsam wird gesungen:
Alles auf der Welt erbleicht,
Wenn die güldne Sonne weicht.

Allen Körpern, die wir kennen,
Flößt dein Licht das Leben ein;
Die sind nicht von dir zu trennen.
Wenn sich nun dein Wunderschein
Von den Kreaturen scheidet,
Sieht man, wie der Körper leidet,
Weil aus deinem Wunderlicht
Wärme, Glanz und Lindrung bricht.

Daß nicht nur in den Gedanken
Solche Wunderwerk’ entstehn,
Können wir bei allen Kranken
Und in allen Schmerzen sehn.
In den Wunden kann mans spüren,
Wenn wir deinen Strahl verlieren,
Daß bei deinem fernen Schein
Alle Schmerzen größer sein.

Ob nun gleich so Mensch- als Tieren
Die Natur ein Mittel reicht
Und, den Mut nicht zu verlieren,
Durch den Schlaf ein Pflaster streicht,
Wodurch dieses Leidens Plagen
Etwa leichter zu ertragen,
Wird doch deine Größ und Stand
In des Mittels Größ erkannt.

Welch ein Abgrund voller Schrecken,
Welche düstre Kerkerkluft
Würde sich bei uns entdecken,
Welche grause Todesgruft?
Würde nicht dies Rund der Erden
Augenblicks zur Hölle werden,
Wenn der holden Sonnen Schein
Stets uns sollt entrissen sein?

Schwärzer als des Abgrunds Rachen
Wär die Welt ohn deinen Strahl,
Ein entsetzlichs Nest der Drachen,
Ein verwildert Mördertal,
Nichts als ewge Wüsteneien,
Wo nur Eulen würden schreien,
Wo Gespenster Bürger sind,
Blinder Larven Labyrinth.

Aber daß mit tausend Schätzen
Die so wunderschöne Welt
Alle Sinne kann ergetzen
Und unendlich wohlgefällt,
Daß sie aller Augen Wonne,
Macht dein Götterglanz, o Sonne;
Deine Schönheit prägt allein
Aller Welt die Schönheit ein.

Alle Kräft’ in unsrer Seelen
Ziehn sich in sich selbst zurück,
Um das Aug zum Sitz zu wählen
Und durch dessen klaren Blick
Sich an deinem Strahl zu nähren.
Ja, es fließen Freudenzähren,
Wobei doch die Seele lacht,
In Betrachtung deiner Pracht.

Welch ein majestätisch Prangen,
Welch ein heitrer Wunderglanz
Hält dein strahlend Rund umfangen!
Welch ein güldner Siegeskranz
Hat dir, unser Licht und Leben,
Dein durchläuchtigs Haupt umgeben!
Dein vom Schimmer reicher Schein
Prägt uns Lieb und Ehrfurcht ein.

Wann zumal dein herrlichs Prangen
Nach verschwundnem Regen strahlt
Und, da Duft und Sturm vergangen,
Die noch nasse Welt bemalt:
Was Bezaubernders auf Erden
Kann nicht ausgesonnen werden;
Dann vergleicht sich Wald und Feld
Jener neu-versprochnen Welt.

Denn durch solch entzückend Wetter
Scheint der Erden grüne Pracht,
Gras und Pflanzen, Kraut und Blätter,
Recht wie Silber und Smaragd,
Drauf die Tropfen, die vergüldet,
Nicht wie Perlen nur gebildet,
Sondern gar an Farb und Schein
Kleinen Sternchen ähnlich sein.

Deren Blitz und funkelnd Glänzen
Durch das Aug ins Herze dringt,
Wodurch denn aus seinen Grenzen
Sich der Geist zum Schöpfer schwingt.
Dann rührt ein erstaunt Gemüte
Gottes Wunder, Gottes Güte,
Und, erquickt durch solche Pracht,
Rühmt es den, der sie gemacht.

Wenn mein forschend Herz bedenket,
Wie die Sonne diese Welt
Nicht allein erleuchtet, lenket,
Schmückt, erwärmet und erhält,
Sondern noch viel andre zieret,
Dreht, belebt, bestrahlt, regieret,
Prägt ihr wundervoller Schein
Folgend Bild den Sinnen ein:

Erstlich sinken die Gedanken
In den hohlen Raum der Luft,
Drin sie schwindeln, stutzen, wanken
In Betrachtung dieser Gruft.
Denn wie tief ein Geist gedrungen,
Fühlt er sich dennoch verschlungen
Durch die tiefe Dunkelheit
Dieser Unermeßlichkeit..

Sichet man des Meeres Breite,
Muß man nicht erstaunt gestehn,
Daß die ungeheure Weite
Fast entsetzlich anzusehn?
Dennoch schwimmt, samt dem Gefäße,
Dieses Weltmeers Tief und Größe
In der Sonnen Meer von Glut,
Wie ein Tropf im Weltmeer ruht.

Ozean so vieler Erden,
Himmlisch Lichts- und Lebensmeer,
Reich, darin vereinigt werden
Dieser großen Körper Heer,
Zeiget nicht dein weit Gefilde
Die Unendlichkeit im Bilde,
Wenn ich ein unendlichs Blau
In des Himmels Höhen schau?

Dies durchsichtge Blau der Lüfte
Färbt sich durch dein Wunderlicht,
Welches selbst der tiefsten Grüfte
Unergründlichs Dunkle bricht.
Wenn sich deine Strahlen gatten
Mit dem grenzenlosen Schatten,
Sieht man die Unendlichkeit
Gleichsam durch ein blaues Kleid.

Dieser ungeheuren Gründe
(Die doch in sich selber leer)
Grund- und grenzenlose Schlünde
Schlagen, wie ein wallend Meer,
Über aller Geister Flammen,
Als ein’m Fünkchen, schnell zusammen,
Daß der Witz, als wie ersäuft,
Von dem Raum fast nichts begreift.

Dieser von den festen Sternen
Bloß allein umschränkte Kreis,
Den die Menschheit nicht zu lernen
Und nicht auszusinnen weiß,
Die von solcher Läng und Breite
Unermeßlich hohe Weite,
Der fast keine Größe gleich,
Ist der Sonnen Königreich.

Dies beherrschet und erfüllet
Ihr durchläuchtger Wunderstrahl,
Der beständig aus ihr quillet
Ohne Maß und ohne Zahl.
Auf, mein Herz, zu überlegen,
Auf, bewundernd zu erwägen,
Welch ein unumgrenzt Revier
Dieser Strahlenfürst regier!

Der Begriff von seiner Kronen
Schränkt, mit ewig hellem Schein,
Hunderttausend Millionen
Millionen Meilen ein,
Die er wärmt, erfüllt, durchstrahlet,
Sie belebt, beweget, malet.
Welche Tiefe, welch ein Reich,
Welche Größ ist dieser gleich?

Kommt, ihr irdischen Monarchen,
Die man fast wie Götter ehrt,
Die man nur von Größe schnarchen’
Und von Hoheit prahlen hört:
Welch von euren Königreichen
Kann sich diesem Reiche gleichen?
Wahrlich! Eurer aller Land
Ist hier kaum ein Körnchen Sand.

Selbst der ganze Kreis der Erden
Kann fast als ein bloßes Nichts,
Ja, wie nichts gerechnet werden
Bei dem Reiche dieses Lichts.
Der Planeten Heer verschwindet,
Weil sich keine Gleichheit findet;
In dem ungeheuren Raum
Spürt und rechnet man sie kaum.

Und in diesem weiten Kreise,
Der fast keine Grenzen kennt,
Herrscht sie nicht nur strahlenweise,
Sondern füllt ihn ungetrennt.
Unzerteilet, fest und dichte
Ist das Rund von diesem Lichte.
Nun erwägt einst’ diesen Schein,
Wie sein Licht so groß muß sein!

Wenn sie ihre Strahlen schösse
Bloß allein auf unsre Welt,
So erwägt die Läng und Größe!
Da sie nun auch seitwärts fällt
Und der Schein, der aus ihr quillet,
Alle Himmelsteile füllet,
So erstaunet Geist und Kiel,
Weil hier weder Maß noch Ziel.

Wenn man, was wir hievon lesen,
Und, was glaublich ist, erwägt,
Welch ein majestätisch Wesen
Gott der Sonne beigelegt,
Was für Macht er drin gesenket,
Ruft mein Herz, das dies bedenket:
Welch ein König! Welcher Thron!
Welch ein Reich und welche Kron!

Welch ein prächtiges Gefilde
Stellt sie den Gedanken für,
Wenn man auch nur als im Bilde
Der Planeten Glanz und Zier
Mit Aufmerksamkeit betrachtet,
Auf der Körper Größe achtet
Und dann auf das Wesen denkt,
Das sie schmückt, regiert und lenkt.

Sollt’ ein Mensch, im Geist erhoben,
Von der Erd entfernet stehn
Und der Sonnen Reich dort oben
Mit verklärten Augen sehn,
Welche Pracht aus allen Dingen
Würd ihm in die Seele dringen,
Säh er der Planeten Heer
Schwimmen wie im großen Meer!

Ihre Größe, ihre Menge,
Deren man schon sechzehn kennt,
Ihre Schönheit, ihre Gängel,
Wovon sich nicht einer trennt,
Sondern ordentlich bald steigen,
Bald sich wieder abwärts neigen:
Welch ein Schauspiel, welch ein Schein
Würde dies der Seele sein!

Welch ein unbeschreiblichs Prangen,
Welch ein unbegreiflichs Licht
Würd Herz, Aug und Geist befangen!
Welche Seel erstaunte nicht,
Dieser großen Kreaturen
Glanz, Bewegung und Figuren,
Die sich wunderwürdig drehn
Und verändern, anzusehn!

Würd Saturnus in der Nähe
Samt dem lichten Kreis erblickt,
Wenn man Jupiter so sähe
Mit vier Monden ausgeschmückt,
Wenn man die Gestalt, die Größe
Dieser Himmelskörper mäße:
Welch Erstaunen, welche Lust
Wirkten sie in unsrer Brust!

Wer den Himmel übersiehet
Und, soweit sein Auge reicht,
Diesen Raum in Zirkel ziehet,
Hat was, das der Größe gleicht,
Die wir am Saturnus fünden,
Wenn wir nahe bei ihm stünden.
Schätzt hieraus der Sonnen Staat,
Da sie solche Bürger hat!

Die (wird ihre Größ betrachtet)
Alle Sinnen übergehn,
Doch sind sie demungeachtet
In der Herrschaft kaum zu sehn.
Wenn ich bei der Sonnen Reiche
Ihrer aller Heer vergleiche,
Wird die weite Größe klein
Und scheint kaum ein Punkt zu sein.

Edle Quelle güldner Klarheit,
Deine Größe, Kraft und Pracht
Zeigen uns die große Wahrheit,
Daß der Gott, der dich gemacht,
Unbeschreiblich schöner, größer,
Unaussprechlich heitrer, besser,
Unbegreiflich herrlicher,
Höher und gewaltiger.

Hegt der Schatten soviel Strahlen,
Hats Geschöpf so großen Schein,
So muß ja zu tausend Malen
Leib und Schöpfer besser sein.
Aber dieses zu ergründen,
Fühl ich den Verstand verschwinden;
In Betrachtung dieses Lichts
Wird die Seele selbst zu nichts.

Gott, ruft die entzückte Seele,
Gott, Brunn aller Herrlichkeit,
Meines Wesens Andachtsöle
Brennet vor Zufriedenheit.
Ich verspür, wie meine Sinnen
Vor Vergnügen fast zerrinnen;
Meines Geistes rege Kraft
Schmilzt vor Lust und Leidenschaft.

Da wir nun die Wunderwerke
Einer Sonne nur betracht’t,
Auf denn, Seele, schau und merke
Bei recht hell gestirnter Nacht
An des Himmels tiefer Ferne
Soviel Sonnen als wie Sterne,
Wovon wir noch gern gestehn,
Daß wir nur die mindsten sehn.

Wären wir so hoch erhoben,
Als die höchsten Sterne stehn,
Würden wir aufs neue droben
Ebensolche Himmel sehn,
Ebensolche tiefe Ferne,
Ebensoviel andre Sterne:
Ja, dasselbe träfe man,
Wär man auch bei denen, an.

Ohne Grenzen, Grund und Schranken
Ist der Raum durch Gottes Hand
Uber aller Welt Gedanken
Unbegreiflich ausgespannt.
Dieser unumschränkten Weiten,
Ewiger Unendlichkeiten
Wundervolles Abgrundstal
Füllen Sterne sonder Zahl.

Nicht nur droben sind die Grüfte
Dieses Raumes grenzenlos,
Seitwärts streckt sich auch der Lüfte
Unergründlich hohler Schoß.
Selbst die Gegenfüßler sehen
Ebensoviel Sterne stehen;
Also wo man hin sich lenkt,
Ist der Himmel unumschränkt.

Wenn ein Geist die irdschen Glieder
Einst verließe, schnell entwich’
Und auf feurigem Gefieder
Durch des Himmels Abgrund strich’,
Dort die herrlichen Figuren
Der gestirnten Kreaturen
Und auf einmal in der Näh
Millionen Sonnen säh:

Wie würd ihm bei solcher Weite,
Wie würd ihm bei solchem Schein,
Solcher Lichter Größ und Breite,
Glut und Glanz zumute sein?
Würd er nicht in Lieb entbrennen?
Würd er sonst was denken können,
Als: O Gott, es rühme Dich
Alles, alles ewiglich!

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


O reiziger, als ooit Uw weg U brengt
Naar gindse oorden waar de roeiboot wacht
Zeg dan Eurydice dat haar gedenkt
Orpheus de zanger in een droeve klacht.
 
Zeg haar dat mijn leven is vergeefs verlengd,
Omdat ik als een stervende versmacht
Zolang de dood mij niet ons weerzien schenkt
In het sombere rijk van het dodengeslacht.
 
En dan, geef haar dan deze rozen,
Geplukt aan de oevers der lage stad
Omdat ook zij droefheid verkozen
 
Boven geluk dat hen toch vergat…
Maar dan, o reiziger, ga zonder rozen
En zwijgend verder op Uw pad.

18 Maart 1945

Hans Lodeizen


Roses

“painting has no air . . .”
          —Gertrude Stein
That there should never be air
in a picture surprises me.
It would seem to be only a picture
of a certain kind, a portrait in paper
or glue, somewhere a stickiness
as opposed to a stick-to-it-ness
of another genre. It might be
quite new to do without
that air, or to find oxygen
on the landscape line
like a boat which is an object
or a shoe which never floats
and is stationary.

                              Still there
are certain illnesses that require
air, lots of it. And there are nervous
people who cannot manufacture
enough air and must seek
for it when they don’t have plants,
in pictures. There is the mysterious
traveling that one does outside
the cube and this takes place
in air.

                              It is why one develops
an attitude toward roses picked
in the morning air, even roses
without sun shining on them.
The roses of Juan Gris from which
we learn the selflessness of roses
existing perpetually without air,
the lid being down, so to speak,
a 1912 fragrance sifting
to the left corner where we read
“La Merveille” and escape.

BARBARA GUEST

Winter

Rose Thorns

Why do roses need their thorns?
Some things are little known.
But thorns of roses
spring and seize the surface
of  fey airs
before the roses come.
I’ve seen thorns huddle in a harmony alone,
hunkered down on green, wiry canes,
smoothed blades of whipping rose stalks,
and curl their polished tridents
to night’s call.
They are like stars
digging into firmament
with such desire,
you don’t quite get it,
and so healthy that
they almost have to wound,
or like bodies that can’t be argued,
borrowed, tamed.
The touch of a thorn
is a wry, deep telling
of the senses not to bloom
without a wish to,
without belief  in pain
to hold us true.

MOLLY MCQUADE


The Rose Tree

‘O words are lightly spoken,’
Said Pearse to Connolly,
‘Maybe a breath of politic words
Has withered our Rose Tree;
Or maybe but a wind that blows
Across the bitter sea.’

‘It needs to be but watered,’
James Connolly replied,
‘To make the green come out again
And spread on every side,
And shake the blossom from the bud
To be the garden’s pride.’

‘But where can we draw water,’
Said Pearse to Connolly,
‘When all the wells are parched away?
O plain as plain can be
There’s nothing but our own red blood
Can make a right Rose Tree.’

WILLIAM BUTLER YEATS


A Rose for George

If you don’t have any control over your life and being happy
If you don’t have any control over your life and be happy
 
A family in the wall
Mouse avenue in kitchen
A piece of cake
Looms oozing
Men and women are signs of life
Children are signs of life
 
When they put the cap on the oil well
I thought my life pollutes
Reading lamp = coal burn
My failures to love
To be friend family
 
When are we given the right to control
Fantasy?
 
Sixty-eight is a little bit of
Time in the world
To be more sentient
Kinder and “get up try again”
Body ow
 
I pretend if I were in New York
I could choose friends as I did in school
Fork into flesh of animal
 
Work all your life
Not hard enough! there are things undone
 
I was thinking you were my father
I wasn’t here, then I was
Through you
 
Through an internal externalized
Spill
 
It bumps around the world
Tries not to be stupid
 
When Dad you grew up
Trying to intentionalize
Family back of you
George, young and into the continents
With problems
 
I already have what I desire
I just have it in the future
The structure of being is wanting
And like a fountain I suck up
Later
My excesses
A little evaporates
One day it’s dry and drying
Means I’m done
Oh whatever you’ll always be there no?
 
I can say when I die
“I was agent of clock”
 
They call it an alarm
I stopped having time to weed, friends
 
Started in dark
Light housed me
 
The TV is so loud I can’t think
I’m sorry I can’t be in that room
 
Nobody has yelled at me for a long time
Thank you
 
You exist because your dad and mom
And you tried to go away
 
Continuity sweepstakes
Freed under the cap
 
Get up orderly   loving

CATHERINE WAGNER


DER WEISSE SCHMETTERLING

Im Garten saß ich jüngst zur schwülen Mittagszeit
In einem dicht verwachsnen Bogen
Voll angenehm begrünter Dunkelheit
Und sah, wie voller Munterkeit
Viel weiße Schmetterlinge flogen,
Die durch die grüne Nacht mit zarten Schwingen eilten
Und die beschatteten, gekühlten Lüfte teilten;
Da sie denn in dem dunklen Grünen
Wie weiße Rosenblätter schienen.
Bald sah ich sie, vom Schwärmen gleichsam matt,
Als wie ein von der Luft getragnes welkes Blatt,
Schnell, doch gerade nicht zur Erde sinken,
Bis ich sie allgemach bald hie, bald da
Schnell flatternd wieder steigen sah,
Da sic, vom Sonnenstrahl gerührt, wie Funken blinken.

Trift einer denn sein längst gesuchtes Weibchen an,
Sieht man sie voller Brunst und voll Vergnügen
Bald auf-, bald niederwärts in regen Kreisen fliegen.
Es scheint, ob suchten sie durch ihrer Flügel Spielen,
Als mit zwei Fächtelchen, der Liebe Brand zu kühlen
Und Luft sich zuzuwehn, der andre, Wind zu machen
Und immer mehr und mehr die Flammen anzufachen
Von ihrer süßen Brunst, durch welche die Natur
Zur Fruchtbarkeit sie reizt.

Hierüber fiel mir ein,
Daß noch vor kurzer Zeit dies kleine Vögelein
Ein langsam kriechender, verworfner Wurm gewesen.
Ists möglich, dacht ich alsobald,
Dies Tierchen ändert ganz Natur, Farb und Gestalt,
Und Menschen glauben wohl, daß Menschen bloß erlesen,
Ohn Änderung nur Wust und Kot zu sein?

Ein Sommervögelchen, wenn es die morschen Schalen
Des Dattelkerns zertrennt,
Bricht aus der Finsternis, genießt der Sonne Strahlen,
Verläßt den Schlamm, erwählt ein neues Element,
Fliegt in die warme Luft — und du solltst in der Erdên
Zu Staub, zu Moder, Schlamm, zu Wust, zu nichtes werden?
Stimmt dieses wohl mit unsers Schöpfers Liebe,
Die einzig ihn, die Welt so schön zu machen, triebe,
Mit seiner Majestät und Weisheit überein?
Wie leicht ists dem, der so mit Raupen handelt,
Daß er auch unsern Staub, (da ohnedem bekannt,
Daß nichts zu nichtes wird), zu seinem Ruhm verwandelt,
Verherrlicht und verklärt?
Wär nun dein Herz so sehr verkehrt
Und streute dir vielleicht hierüber Zweifel ein:
So laß den Schmetterling dein lehrend Vorbild sein.
Sprich nicht: Es stirbt jedoch der Schmetterling zuletzt,
So wird er nicht mit Recht uns zum Beweis gesetzt,
Und kann er würklich nicht von einem ewgen Leben
Ein richtiges Exempel geben.
Denn, Lieber, denke doch hiebei,
Wie sehr die Redlichkeit in deinem Einwurf fehle,
Und was doch für ein Abstand sei
Von eines Schmetterlings zu eines Menschen Seele.

Barthold Hinrich Brockes 1680-1747


Sonnet 98: From you have I been absent in the spring

From you have I been absent in the spring,
When proud-pied April, dressed in all his trim,
Hath put a spirit of youth in everything,
That heavy Saturn laughed and leaped with him.
Yet nor the lays of birds, nor the sweet smell
Of different flowers in odour and in hue,
Could make me any summer’s story tell,
Or from their proud lap pluck them where they grew:
Nor did I wonder at the lily’s white,
Nor praise the deep vermilion in the rose;
They were but sweet, but figures of delight
Drawn after you, – you pattern of all those.
    Yet seem’d it winter still, and, you away,
    As with your shadow I with these did play.

WILLIAM SHAKESPEARE


Roses

There is no escaping the storm of roses
crisscrossed on the split-cracked wall
of a dead fountain arch.
There is no escaping their uterine balls,
expanding as a reminder of the children I never had.
If you listen carefully you can hear the vibrations,
the heart drone of their petal jaw-harps.
And there’s no going back,
no indiscovery of Mars
or these red planets brooding before me,
light predators, sun-hatched
and bloodening like the fists of women
who have gone to war.

MARION MCCREADY


Roses

. . . mangiavano le rose.
Because I do not know
what a hendecasyllable is
and words is all I have
to transubstantiate and give,
within me I hunger for a tongue
of my own, unpronounceable
flavors worth a thousand madeleines
(Monsieur P.) as hunting-horns spiral
through my belly and I say:
Schmorrn muis kneidl tirschtlan
guglhupf schluzza friggl prennsuppe
hoadana kneidl hoadanO plente
schaitohaufn kiochlan unt niggilan
faignkaffe kropfn unt Töpfnudl
so rich so good and tasty the speck
smoked wurscht and roast chestnuts
never to be tasted again where cement
has ousted the forest and the wood
                               (gas is the flame).
Because I do not know
                 because I do not know how
to plant roses by the spring
now dry, let my tears fill the fountain
where waters no longer flow,
and sing to the poet who broke
the mold (and ate red tulips
when sitting among stiff bores).
                   Because I do not know why
lunatics hunger after roses and still
appetite with petals behind high walls,
and because I do not know
how to chew the sound of the word
                          in a hendecasyllable line
along the way I must plant
a hedge or red roses
                           to taste and see.

MARY DE RACHEWILTZ


Silver Roses

The strings, as if they knew
the lovers are about to meet, begin
to soar, and when he marches in the door
they soar some more—half ecstasy, half pain,
the musical equivalent of rain—
while children who have grown up with one stare
steal further looks across a crowded room,
as goners tend to do.

My father loved it too,
warned me at dinner that he’d be a wreck
long before the final trio came
(Ja, ja, she sighed, and gave him up forever);
he found his Sophie better late than never
and took the fifth about his silent tears
but like him I’m a softie, with a massive
gift for feeling blue.

I went with others, threw
bouquets and caution to the whirling wind,
believing that the rhapsody on stage
would waft its wonders up to our cheap seats;
but mirrors can be beautiful fierce cheats,
delusions of an over-smitten mind;
I relished trouser roles until I had
no petals left to strew.

Up, down the avenue
I wandered like a ghost, I wondered why
a miracle is always a mirage,
then plodded home and set back all the clocks,
spent hard-won funds installing strong new locks,
telling myself if violence like this
could never sound like violins, I would
to art, not life, be true.

And I am trying to
fathom the way I got from there to here,
the joy that snuck up when I’d sworn off joy:
we’ve made a sterling start, we’ve got a plan
to watch it on your satin couch downtown
and I’ll be there upon the stroke of eight,
bearing in my trembling ungloved hand
a silver rose for you.

RACHEL WETZSTEON


Winter

White Rose

you gave me a white rose   
put the lamp on the stove   
it caught fire
the I Ching said
thunder above the lake
lightning in Baker Street

switched on the cooker   
and blew a fuse
blue flash
you see
the whole experience   
is electric

TOM PICKARD


Sea Rose

Rose, harsh rose,
marred and with stint of petals,
meagre flower, thin,
sparse of leaf,

more precious
than a wet rose
single on a stem—
you are caught in the drift.

Stunted, with small leaf,
you are flung on the sand,
you are lifted
in the crisp sand
that drives in the wind.

Can the spice-rose
drip such acrid fragrance
hardened in a leaf?

BY H.D.


White Roses

A glass vase on my desk holds
a dozen white African roses. I’m told

Mik died suddenly in Krakow. Not old,
not ill, we thought, and rarely sad.

Rust, cream, and cobalt blue
run base to flute, blown through

a flaming pipe. Once, in a Krakow café, 
ordering wine and ostrich-eye filet, 

he said, Poles know their ancestors,
we know who we are.

White petals brown. A crisp leaf
drops with a tick, the way Mik’s wife 

quipped—Like you, I’m a book snob—
taking my arm in the bookish tea shop.

I am? My father was, once he’d read
all of Dickens in English. I dreaded

his lectures. At the European Union,
Mik interpreted French, English, German. 

After last week’s bombings in Ukraine,
he wrote, Of course, we’re scared. Again.

And who isn’t? Look at the past. Mik, 
I told myself, tomorrow I’ll send you a note. 

TERESA CADER


Five Yellow Roses

What stopped her bawling was the doorbell
ringing, and a man standing there with five
yellow roses, bulked up with green fronds
and tied in a dinky knot with olive twine.

There was no card to say who the flowers
came from. The man’s uniform was blue
with a brown insignia of a spider on his right
top pocket that she saw he kept unbuttoned.

As he waltzed down the path to the gate
the Siamese cat that frequented the garden
raised its back and hissed. The man laughed
and flounced out to his waiting white van.

Oh, the shit-faced side streets of life! OK,
she’d been born in Madras, in a flowery tea shop
while an albino conjurer magicked a hare
to leap from his heavily-ringed brown fingers.

Five yellow roses? Enough to encourage her
to cook saffron rice, with turmeric-tinged prawns
and sautéed yellow courgettes. She didn’t play
the Ry Cooder where yellow roses say goodbye.

MATTHEW SWEENEY


CHANSON
DES TROIS ORAGES

Trois roses et trois scorpions
cherchent un nid d’écume.
La rose brise le nid.
Le scorpion vole l’écume.

Trois roses et trois scorpions
et peut-être une aigrette.
L’aigrette épouse le vent
et la rose le scorpion.

Trois roses et le désert.
Trois scorpions et l’éclair.
Voyagerons-nous toujours
à dos d’air et d’océan?

Trois roses et trois lunes
entre ciels et seule terre.
Un rideau, mais pourquoi vert?
Et combien de morts de plume.

Edmond Jabès


LIED VAN DE DRIE STORMEN

Drie rozen en drie schorpioenen
zoeken een nest van schuim.
De roos breekt het nest.
De schorpioen steelt het schuim.

Drie rozen en drie schorpioenen
en misschien een kleine zilverreiger.
De zilverreiger trouwt met de wind
en de roos met de schorpioen.

Drie rozen en de woestijn.
Drie schorpioenen en bliksem.
Zullen we altijd reizen
op de ruggen van lucht en oceaan?

Drie rozen en drie manen
alleen tussen hemel en aarde.
Een gordijn, maar waarom groen?
En hoeveel veren sterven er?

Edmond Jabès


La rose où vous deviez en venir aujourd’hui
Après avoir erré dans des zones confuses
Elle ne sait plus rien de vos anciennes ruses,
Naïve, la voilà comme une fleur qui luit,
” Sans honte de montrer ses épines fidèles*
Dont elle ne rougit pas plus que son modele.
Soyez rose, si Dieu nous regarde à regret
C’est que nous violons ses lois et son secret
Et qu’ayant décelé votre metamorphose
On voit s’interroger sur pied toutes les roses.
Sachez, roses, que vos destins sont accomplis.
Ne cache pas qui veut une femme en ses plis.

Jules Supervielle

544


De roos waar je vandaag had moeten aankomen
Na te hebben gedwaald door verwarde gebieden
Weet ze niets van je vroegere sluwheid,
Naïef, daar is ze, als een stralende bloem,

“Zonder schaamte toont ze haar trouwe doornen*
Waarvoor ze zich niet meer schaamt dan haar voorbeeld.
Wees een roos, als God ons met spijt aankijkt
Het is omdat we zijn wetten en zijn geheimen overtreden
En omdat, nu ze je metamorfose hebben gezien
Alle rozen zichzelf vragen stellen.
Weet, rozen, dat jullie bestemming is vervuld. Wie een vrouw begeert, verbergt niemand in zijn omhelzing.

Jules Supervielle

544


LA FRANCE AU LOIN

Je cherche au loin la France
Avec des mains avides,
Je cherche dans le vide
À de grandes distances.

Je tâte de l’espace,
L’ombre désespérée,
Je reconnais la place
À d’anciennes rosées.

Tant de fois c’est d’ici
Que je l’ai retrouvée
Et sa douceur gravée
À même l’infini.

Caressant nos montagnes,
Me mouillant aux rivières,
Mes mains allaient, venaient
Fleurant la France entière.

Faites que je retrouve
Et qu’on me les redonne,
Les Français tous en groupe,
Le ciel qui les couronne.

Qu’est-elle devenue
Qu’elle ne répond plus
A mes gestes perdus
Dans le fond de la nue.

Son grand miroir poli
En forme d’hexagone
Où passaient les profils
De si grandes personnes,

Ah ! comment se fait-il
Qu’il ait cédé la place
A l’immobile face
D’un soldat ennemi.

Jules Supervielle

411


FRANKRIJK IN DE VERTE

Ik zoek Frankrijk in de verte
Met gretige handen,
zoek ik in de leegte
Over immense afstanden.

Ik voel de ruimte,
De wanhopige schaduw,
Ik herken de plek
Vanwege oude dauw.

Zo vaak is het vanaf hier
Dat ik haar heb herontdekt
En haar zoetheid gegrift
Aan de rand van de oneindigheid.

Onze bergen strelend,
mezelf natmakend in de rivieren,
gingen mijn handen, kwamen en gingen
Dwarrelend met de geur van heel Frankrijk.

Geef dat ik haar weer mag vinden
En dat ze aan mij teruggegeven mogen worden,
De Fransen allemaal samen,
De hemel die hen bekroont.

Wat is er met haar gebeurd
Dat ze niet langer reageert
Op mijn verloren gebaren
In de diepte van de wolken.

Haar grote, gepolijste spiegel
In de vorm van een zeshoek
Waar ooit de profielen van zulke grote mensen voorbijtrokken,

Ah! Hoe kan het dat
hij zijn plaats heeft afgestaan
Aan het roerloze gezicht
Van een vijandelijke soldaat?

Jules Supervielle

411


QUELQUES FLEURS

Quelques fleurs fraîches, encor roses,
Mais un peu pâlies par l’hiver,
Quelques blancs œillets, quelques roses,
Un chrysanthème blond et fier,

Quelques violettes qu’arrose
La perle des rosées d’hier,
Bouquet triste, c’est peu de chose,
Mais un bouquet est toujours cher.

Car si dans la feuille qui tombe
Le vague parfum qui s’enfuit
Et le pétale qui pâlit,

Et dans la rose qui succombe,
On a vu tout s’évanouir
Tout a murmuré : « Souvenir. »

Jules Supervielle

5


EEN PAAR BLOEMEN

Een paar verse bloemen, nog roze,
Maar een beetje verkleurd door de winter,
Een paar witte anjers, een paar rozen,
Een trotse, blonde chrysant,

Een paar viooltjes bewaterd door
De dauwdruppels van gisteren,
Een treurig boeket, het is maar een klein ding,
Maar een boeket is altijd kostbaar.

Want als in het vallende blad
De zwakke geur die vervliegt
En het blaadje dat verbleekt,

En in de roos die bezwijkt,
hebben we alles zien verdwijnen
Alles heeft gefluisterd: “Herinnering.”

Jules Supervielle

5


LES SAISONS ET LES LÈVRES

Le Printemps est un doux sourire
Qu’illumine un rayon doré,
L’ouragan se change en zéphyre,
Lorsqu’il est las d’avoir pleuré.

L’Été de baisers plus brûlants
Unit les lèvres demi-closes,
Et tous les cœurs sont palpitants
Aux senteurs des lys et des roses.

Les lèvres unies se détachent
En l’Automne, et les souvenirs
Des ivresses passées se cachent
En longs et langoureux soupirs.

Mais les yeux se couvrent de pleurs,
L’Hiver, les lèvres sont de glace,
Sans se reconnaître elles passent
Oubliant les anciennes fleurs.

6


DE SEIZOENEN EN DE LIPPEN

De lente is een zachte glimlach
Verlicht door een gouden straal,
De orkaan verandert in een zacht briesje,
Als hij moe is van het huilen.

De zomer, met zijn vurigere kussen,
Verenigt halfgesloten lippen,
En alle harten kloppen
Bij de geur van lelies en rozen.

Verbonden lippen gaan uit elkaar
In de herfst, en herinneringen
Aan vroegere extase verschuilen zich
In lange, loom zuchten.

Maar ogen zijn bedekt met tranen,
In de winter zijn lippen ijs,
Zonder zichzelf te herkennen gaan ze voorbij,
De vroegere bloemen vergetend.

6

Winter

HIVER

Dans les vases meurent les fleurs,
Des tristes feuilles satinées,
Des roses, montent des senteurs
Fanées…

Dans les yeux coulent des pleurs
Et les douces larmes perlées
Glissent lentement dans les cœurs,
Fanées…

Dans l’âme des amants rêveurs
Courent les ivresses passées;
Leurs cœurs s’emplissent de douleurs
Fanées.

7

Jules Supervielle


WINTER

In vazen ​​verwelken bloemen,
Droevige, satijnachtige bladeren,
Van rozen stijgen vervaagde geuren op…

Tranen stromen in de ogen,
En zoete, parelmoeren tranen
Glijden langzaam in harten,
Vervaagd…

In de zielen van dromende geliefden,
Blijven de herinneringen aan vroegere extase hangen;

Hun harten vullen zich met vervaagd verdriet.

7

Jules Supervielle


RÉVOLTE

J’ai vu des gens de bien mourir supplicies,
Des sourires d’enfant par la mort effacés
Et des grands yeux d’azur se voiler et s’éteindre
Pour n’avoir su mentir et pour n’avoir pu feindre.

J’ai vu bien des parfums emportés par le vent,
Bien des roses fanées et bien des feuilles mortes ;
J’ai vu des pleurs brulants, des angoisses trop fortes
Et trop de sang couler du cœur de l’innocent.

J’ai vu pour se nourrir des femmes obligées
De se vendre, et mourir, helas ! plus d’un entant
Au travail, des vieillards aux faces décharnées
Peinant encore au bord de leur tombeau béant.

Et quand je sens partout la faim et l’injustice,
Quand je vois le petit écrasé par le grand,
Quand le droit est vaincu par la force et le vice,
Je ne crois plus à rien, si ce n’est au néant…

15

Jules Supervielle


OPSTAND

Ik heb goede mensen zien sterven, gemarteld,
Kinderglimlachen uitgewist door de dood,
En grote azuurblauwe ogen gesluierd en gedoofd,
Omdat ze niet wisten hoe te liegen en niet konden veinzen.

Ik heb vele parfums door de wind zien wegwaaien,
Veel rozen verwelkt en vele bladeren verdorren;

Ik heb brandende tranen gezien, een te sterke smart,
En te veel bloed zien vloeien uit het hart van onschuldigen.

Ik heb vrouwen gedwongen zichzelf te verkopen om zichzelf te voeden, en helaas! meer dan één kind zien sterven,
Oude mannen met uitgemergelde gezichten,
Nog steeds zwoegend aan de rand van hun gapende graven.

En wanneer ik overal honger en onrecht voel,
Wanneer ik zie hoe de kleinen worden verpletterd door de groten,
Wanneer het recht wordt overwonnen door geweld en ondeugd,
geloof ik nergens meer in, behalve in het niets…

15

Jules Supervielle


L’OUBLI

Chaque jour de mon cœur emporte quelque chose,
Une fleur d’autrefois ou un rêve d’antan
Et je voudrais chasser cet oubli qui s’impose,
Mais je m’en aperçois alors qu’il n’est plus temps.

L’oubli, l’affreux oubli, m’engloutit dans le vide,
Il tue mes passions, mes rêves, mes amours,
Quand je veux retrouver le passé des beaux jours,
Je revois à sa place un squelette rigide.

Chaque jour de mon cœur emporte quelque chose.
Je croyais y avoir deux tristes yeux d’azur,
De longs cheveux dorés et un parfum de rose,
Un sourire où jamais ne passa rien d’obscur.

Hélas! les yeux d’azur n’enflamment plus mon cœur.
Le grand vide est venu remplacer mon bonheur,
Et il ne reste rien du doux parfum de rose…
Chaque jour de mon cœur emporta quelque chose.

9

Jules Supervielle


VERGETEN

Elke dag neemt mijn hart iets weg,
Een bloem van weleer of een droom van lang geleden.
En ik zou deze vergetelheid die zich opdringt het liefst verbannen,
Maar dan besef ik dat het te laat is.

Vergetelheid, vreselijke vergetelheid, slokt me op in de leegte,
Het doodt mijn passies, mijn dromen, mijn liefdes,
Wanneer ik het verleden van mooie dagen wil herbeleven,
zie ik in plaats daarvan een stijf skelet.

Elke dag neemt mijn hart iets weg.

Ik dacht dat ik daar twee droevige azuurblauwe ogen had,
Lang goudblond haar en de geur van rozen,
Een glimlach waar nooit iets duisters doorheen is gegaan.

Helaas! De azuurblauwe ogen doen mijn hart niet meer oplichten.

De grote leegte heeft mijn geluk vervangen,
En er is niets meer over van de zoete geur van rozen…
Elke dag nam mijn hart iets weg.

9

Jules Supervielle


Comme une bienveillante et magnifique fleur,
Je te sens près de moi quand j’admire une chose,
Quand le matin, comme un oiseau léger, se pose,
Quand les regrets du soir s’inclinent sur mon cœur.

Je te sens pres de mol devant lantique marbre
Eclos comme un grand lis dans le parc de velouts
Devant le flux des soirs sur le reflux des jours
Devant les nids, qui sont les sourires de l’arbre.

Je te sens près de moi devant tout ce que j’aime,
Une étoile, une rose, un frêle grain de blé,
Et devant ce qui vibre au fond d’un cœur troublé,
Devant ce que l’on cueille et tout ce que l’on sème!

Quand la brume de vivre approche et m’envahit,
Devant les heurts, les chocs et les indignes armes,
Devant tout ce qui souffre et tout ce qui gémit,
Oh! je te sens si près qu’en moi tu resplendis,

Et que mes yeux soudain s’emplissent de tes larmes…

20

Jules Supervielle


Als een vriendelijke en prachtige bloem,
voel ik je dichtbij me wanneer ik iets bewonder,
wanneer de ochtend, als een lichte vogel, neerdaalt,
wanneer de spijt van de avond zich over mijn hart buigt.

Ik voel je dichtbij me voor oud marmer,
bloeiend als een grote lelie in het fluwelen park,
voordat de avonden overgaan in de dagen,
voordat de nesten, die de glimlach van de boom zijn.

Ik voel je dichtbij me voor alles wat ik liefheb,
een ster, een roos, een tere graankorrel,
en voor wat diep in een onrustig hart trilt,
voordat we oogsten en alles wat we zaaien!

Wanneer de mist van het leven nadert en me omhult,
voordat de botsingen, de schokken en de onwaardige wapens komen,
voordat al wat lijdt en al wat kreunt,
oh! Ik voel je zo dichtbij dat je in me schijnt,

en mijn ogen vullen zich plotseling met jouw tranen…

20

Jules Supervielle


C’était un matin de floraisons blanches,
Aux vagues parfums, sucrés et troublants,
Des baisers couraient entre l’or des branches,
Nous avions d’étranges frémissements.

Tout l’air était rose, et pleine la terre
Des frissons légers des premiers beaux jours,
Le soleil faisait des trous de lumière
Parmi le feuillage et dans nos amours.

Il jouait, rieur, sur ton frais visage,
Et nous fumes gris pendant très longtemps,
Sans savoir pourquoi, sous le frêle ombrage,
Au balancement des peupliers blancs …

Jules Supervielle

21


Het was een ochtend vol witte bloesems,
met subtiele, zoete en onheilspellende geuren,
kusjes vlogen tussen de gouden takken door,
we voelden vreemde rillingen.

De hele lucht was roze, en de aarde was vol
van de lichte rillingen van de eerste mooie dagen,
de zon maakte lichtgaten
tussen het gebladerte en in onze liefde.

Het speelde, lachend, op je frisse gezicht,
en we waren heel lang grijs,
zonder te weten waarom, in de fragiele schaduw,
schommelend tussen de witte populieren…

Jules Supervielle

21


Il est des jours fleuris comme des parcs de rêve
Où la colline au loin qui jamais ne s’achève
Est un vaste sourire où sont tous les bonheurs,
Où le soleil fouille les arbres et les cœurs.

Les allées au jardin, subitement écloses,
Se livrent au printemps dans un fier abandon;
Au loin les clairs torrents, charriant les cieux roses,
Bondissent vers le fleuve immense à l’horizon.

Mais les jours les plus beaux se trouvent en nous-mêmes
Au soleil de l’amour ils jaillissent soudain ;
On se sent lumineux tout d’un coup, l’on devient
Ce que l’on devient quand on aime !..

Jules Supervielle

23


Er zijn dagen zo bloemrijk als droomparken
Waar de verre heuvel, die nooit eindigt,
een immense glimlach is waar al het geluk huist,
waar de zon de bomen en harten doorgrondt.

De tuinpaden, plotseling in bloei,
geven zich trots over aan de lente;
In de verte springen de heldere stromen, die de roze hemel meevoeren,
naar de immense rivier aan de horizon.

Maar de mooiste dagen vinden we in onszelf;
in het zonlicht van de liefde breken ze plotseling door;
we voelen ons ineens stralend, we worden
wat we worden als we liefhebben!

Jules Supervielle

23


Dans le pré rougi de coquelicots,
Sous le ciel si léger des matins roses,
Nous irons rêver d’un monde de choses,
Loin des sombres bois et des jardins clos.

En tes yeux d’avril j’oublierai l’automne,
En tes yeux si noirs et si lumineux,
Tes grands yeux d’enfant que la Vie étonne
Et rend tour à tour, rieurs ou peureux.

En nous ce sera tout un jour de fête,
Le ciel vibrera des cris vifs d’oiseaux
Qui traverseront le ciel sur nos têtes ;
J’aurai le cour plein de rêves éclos
Sur ta lèvre en fleurs de coquelicots.

Jules Supervielle

24


In de weide rood gekleurd door klaprozen,
Onder de lichte hemel van roze ochtenden,
Zullen we dromen van een wereld vol dingen,
Ver weg van de donkere bossen en ommuurde tuinen.

In jouw aprilogen zal ik de herfst vergeten,
In jouw ogen zo donker en zo stralend,
Jouw grote kinderogen die het leven verbazen
En afwisselend aan het lachen of aan het vrezen maken.

In ons zal het een hele dag van feest zijn,
De hemel zal trillen van de levendige kreten van vogels
Die de hemel boven ons hoofd zullen doorkruisen;

Mijn hart zal vol dromen zijn die bloeien
Op jouw lippen als klaprozen.

Jules Supervielle

24


La nuit, quand l’ombre est de silence et de velours,
Quand la lune impalpable est sur toutes les choses,
Quand les larges palmiers semblent crouler d’amour,
Au jardin, où tout est bleuté, même les roses,

Entendre un coq trouer l’universel sommeil
D’une voix qui s’épanouit, impérieuse,
Et dans la nuit déjà cherche au loin le soleil,
Escaladant le ciel paisible et doux qu’il creuse,

Un invisible coq qu’on sent robuste et beau,
Réconfortant ami des âpres insomnies,
Qui nous glisse des quiétudes infinies
Et qui met une flamme en le froid des tombeaux,

Entendre un coq par la fenêtre grand’ouverte,
Où paraît une étoile au large pan des cieux,
Et rêver, le cœur plein de la vibrante alerte,
Sa chanson à l’oreille et le ciel dans les yeux !…

Jules Supervielle

35


’s Nachts, wanneer de schaduwen stil en fluweelzacht zijn,
Wanneer de ongrijpbare maan boven alles hangt,
Wanneer de brede palmbomen lijken te kreunen van liefde,
In de tuin, waar alles blauw getint is, zelfs de rozen,

Om een ​​haan de universele slaap te horen doorbreken
Met een stem die bloeit, gebiedend,
En die al in de nacht de zon in de verte zoekt,
Klimmend in de vredige en zachte hemel die hij tekent,

Een onzichtbare haan die je robuust en mooi voelt,
Troostende vriend van de harde slapeloosheid,
Die ons in oneindige rust laat glijden
En die een vlam ontsteekt in de kou van graven,

Om een ​​haan te horen door het wijd open raam,
Waar een ster verschijnt in de uitgestrekte hemel,
En te dromen, je hart gevuld met levendige alertheid,
Zijn gezang in je oor en de hemel in je ogen!…

Jules Supervielle

35


IMPRESSION DES ANDES

Et l’on voit se dresser, nus, âpres et rugueux,
D’énormes rochers pleins de tristesse et sans rêves,
Qui n’ont jamais connu l’enivrement des sèves,
Difformes et pesants et mornes sous les cieux.

Nul brin d’herbe ne rit sur leurs masses sauvages,
Leurs flancs abrupts n’ont pas un coin vert pour les nids,
Ils sont durs et pierreux, désespérément gris,
Par bonds d’airain, sans hâte, ils vont jusqu’aux nuages.

À l’horizon, frappé par le soleil couchant,
L’Aconcagua’ s’étale en sa robe d’hermine,
Son vaste front devient rose insensiblement
Et pourpre, puis le soir calme sur lui s’incline.

Alors, voyant que tous les monts autour de lui
Au sommeil ont livré leur cime blanche ou sombre,
Le Roi de la Montagne enfin cède à la nuit
Et se voilant de violet se mêle à l’ombre.

Jules Supervielle

38


INDRUKKEN VAN DE ANDES

En daar rijzen ze op, kaal, ruw en onherbergzaam,
Enorme rotsen, vol verdriet en zonder dromen,
Die nooit de bedwelming van sap hebben gekend,
Vervormd, zwaar en somber onder de hemel.

Geen grassprietje lacht op hun wilde massa’s,
Hun steile flanken hebben geen groen hoekje voor nesten,
Ze zijn hard en steenachtig, wanhopig grijs,
Met brutale sprongen, zonder haast, reiken ze tot de wolken.

Aan de horizon, getroffen door de ondergaande zon,
spreidt Aconcagua zich uit in zijn hermelijnmantel,
Zijn immense voorhoofd kleurt onmerkbaar roze
En paars, dan buigt de kalme avond zich eroverheen.

Dan, ziende dat alle bergen om hem heen
hun witte of donkere toppen aan de slaap hebben prijsgegeven,
geeft de Koning van de Berg zich uiteindelijk over aan de nacht
En, gehuld in violet, vermengt hij zich met de schaduwen.

Jules Supervielle

38


à Pierre de la Batut

Ô mots, mots bienheureux qui servez le songeur?
Et qui lui survivrez comme la tige aux fleurs,
Qui fûtes de Marot, de Ronsard, de Verlaine,
Vous qui gardez un suc, une face, une haleine,
Demeurez dans mes vers, pleins de sens, de clartes,
Bienveillants comme au jour où je vous ai portés
En mon cerveau berceur, maternel de Poète,
Quand vous étiez encor si frêles dans ma tête
Que le doute, en passant, pouvait vous emporter;
Daignez me préserver des posthumes faiblesses
Et garantissez-moi d’usure et de vieillesse,
Ô vous qui durerez quand je ne serai plus,
Liés à la pensée, humbles ou résolus,
Vestales’ qui veillez à mon œuvre inquiete,
Conservez-lui toujours la flamme aux mille têtes
Et faites que surtout sa tremblante beauté
Ne tombe comme rose au mourir de l’été.

Jules Supervielle

54


Aan Pierre de la Batut

O woorden, gezegende woorden die de dromer dienen?
En die hem zullen overleven als de stengel van de bloemen,
die van Marot, van Ronsard, van Verlaine waren,
jullie die een essentie, een gezicht, een adem behouden,
blijven voortleven in mijn verzen, vol betekenis, van helderheid,
welwillend zoals op de dag dat ik jullie droeg
in mijn wiegende brein, moederlijk voor de dichter,
toen jullie nog zo fragiel waren in mijn hoofd
dat twijfel jullie, in het voorbijgaan, kon meesleuren;

Verwaardig jullie mij te behoeden voor postume zwakheden
en mij te beschermen tegen slijtage en ouderdom,
o jullie die zullen voortduren wanneer ik er niet meer ben,
gebonden aan gedachten, nederig of vastberaden,
Vestales die waken over mijn rusteloze werk,
bewaar voor mij altijd de duizendkoppige vlam
en bovenal, verleen dat haar trillende schoonheid
niet verwelkt als een roos bij het sterven van de zomer.

Jules Supervielle

54


IV

LESCALE

C’est d’abord un bouton de rose sur la mer
Et qui s’ouvre en pétales,
Rare fleur au jardin de l’horizon désert,
Escale!

Je suis las de n’avoir pour compagnons de route
Que des nuages gris changeant à tout moment,
Je suis triste de vingt jours de mer et de doute
Sur le navire obscur qui n’a pas de printemps…

Penché sur le soleil incliné des tropiques,
Je cultive les fleurs légères des couchants,
Mais, jardinier leurré de plantes chimériques,
Je les vois se faner sous la nuit ou le vent.

Escales des matins argentines et fraîches,
O fruits salins mûris par les soleils des mers,
Je veux mordre aux douceurs vivaces de vos chairs
Vous qui de loin avez le duvet bleu des pêches.
Je ne vois rien encore à l’horizon fige
Dans le cercle marin que nul phare ne troue,
Mais mon cœur devançant tout ce morne trajet
A déjà vu trembler Santa Cruz’- à la proue…

Jules Supervielle

61


IV

TUSSENSTOP

Het is eerst een rozenknop op zee
En die zich opent tot bloemblaadjes,
Een zeldzame bloem in de tuin van de verlaten horizon,
Tussenstop!

Ik ben moe van het feit dat mijn enige metgezellen op de reis
slechts grijze wolken zijn die elk moment veranderen,
Ik ben bedroefd door twintig dagen op zee en door twijfel
Op het donkere schip zonder lente…

Gebogen over de schuine zon van de tropen,
kweek ik de lichte bloemen van zonsondergangen,
Maar, als tuinier misleid door chimere planten,
zie ik ze verdorren in de nacht of de wind.

Tussenstops van frisse, zilverachtige ochtenden,
O zoute vruchten gerijpt door de zon van de zee,
Ik wil bijten in de levendige zoetheid van jullie vruchtvlees,
Jullie die van verre het blauwe dons van perziken hebben.

Ik zie nog niets aan de bevroren horizon
In de zeecirkel die door geen vuurtoren wordt doorboord,
Maar mijn hart, dat deze sombere reis voor ogen heeft,
Heeft Santa Cruz al zien beven aan de boeg…

Jules Supervielle

61


LA PROMENADE À TERRE

Une forêt d’un vert ardent qu’un vernis laque,
Un liquide soleil sur les arbres se plaque,
Et, soudain, ce grand cri suraigu d’un macaque !

Mon cœur est encor tout gonflé des vents du large;
Il craint de se donner, tâche à rester en marge
De la sombre verdure à l’opulente charge.

Au tournant, le détail a sa grande importance,
Et je ne pourrai pas le passer sous silence,
Tout un bosquet minutieux de roses-France.

Un trot prompt et voici la derniere caleche,
Le jour baisse; deja le crepuscule leche us
Des bœufs las attardés sur la terre plus fraîche.

Et comment firent-ils, ces sages au pas lourd
Pour enchâsser ainsi ce qui reste du jour
Dans leur corne quadruple au-dessus du labour ?

Jules Supervielle

62


DE WANDELING OVER LAND

Een vurig groen bos, gelakt met vernis,
Een vloeibaar zonlicht kleeft aan de bomen,
En plotseling, die schelle kreet van een makaak!

Mijn hart is nog steeds gezwollen door de winden van de open zee;

Het durft zich niet te laten gaan, probeert aan de rand te blijven
Van het sombere groen met zijn weelderige lading.

Bij de bocht krijgt het detail zijn grote betekenis,
En ik kan er niet zwijgend aan voorbijgaan,
Een heel zorgvuldig aangelegd bosje Franse rozen.

Een stevige draf en daar is de laatste koets,
De dag loopt ten einde; de ​​schemering likt al aan
Vermoeide ossen die treuzelen op de verse aarde.

En hoe deden ze het, deze wijze dieren met hun zware tred,
Om zo wat er van de dag overblijft te vereeuwigen
In hun vierpuntige hoorns boven het geploegde veld?

Jules Supervielle

62


AVRIL EN MONTAGNE

Comme une femme, aux champs, porte les tièdes œufs,
Couleur de rose tendre et mouillés de campagne,
Ainsi l’on voit au loin que la mère Montagne
Garde au creux de sa robe un village frileux ;

Et les toits curieux qu’un haut clocher surveille,
Disséminant sur eux l’appel du bronze noir,
Ont l’air de se pousser l’un l’autre pour mieux voir
La toujours différente et champêtre merveille.

Mais, par-dessus le mont, se dressant comme un torse,
Glisse un nuage avec des lenteurs de chaland,
Et sans même obscurcir le soleil ruisselant,
Sur le village nu, pleut de toutes ses forces;

Puis, il passe, rapide, et s’enfle dans le ciel.
Le soleil, trôle, darde un rayon au village
Et, pris d’une gaieté d’Olympien volage,
S’élargît, dans un rire immense, l’arc-en-ciel!

Jules Supervielle

64


APRIL IN DE BERGEN

Als een vrouw die warme eieren draagt ​​in de velden,
de kleur van tere rozen en vochtig van de geur van het platteland,
zo ziet men in de verte Moeder Berg
een koud dorpje in haar gewaad gehuld houden;

en de merkwaardige daken, bewaakt door een hoge torenspits,
die de roep van donker brons over hen verspreiden,
lijken tegen elkaar aan te duwen om beter te kunnen zien
het steeds veranderende, landelijke wonder.

Maar boven de berg, oprijzend als een torso,
glijdt een wolk met de traagheid van een schip,
en zonder de stralende zon te verduisteren,
regent het met volle kracht op het kale dorpje;

dan trekt het snel voorbij en zwelt aan in de lucht.

De zon, die streken uithaalt, werpt een straal op het dorpje
en, gegrepen door de vrolijkheid van een wispelturige Olympiër,
verbreedt de regenboog zich in een grenzeloze lach!

Jules Supervielle

64


COUCHER DE SOLEIL BASQUE

Le soleil bas, à flots bouleversés, déferle ;
Et le ciel épuisé par sa pourpre et ses fleurs
Passe insensiblement du rubis à la perle;
Un grave repentir pénètre les couleurs.

L’azur devient lilas et l’écarlate rose ;
Et les meules de foin qui gaspillaient leurs ors
Semblent se recueillir. Le chemin se repose
D’avoir été si blanc comme d’un grand effort.

Un fleuve de blé mûr coule entre les collines,
Il n’est plus, maintenant, mille fois hérissé,
Et roule du velours en transparences fines.
Son éclat en pâleurs légères a passé.

C’est l’heure où, chaque jour, dans une étreinte pure
La Montagne et le Ciel mêlent leurs chevelures…

Jules Supervielle

66


Baskische zonsondergang

De laagstaande zon komt in woelige golven op;

En de hemel, uitgeput door zijn purper en bloemen,
verandert onmerkbaar van robijnrood naar parelmoer;

Een diep berouw doordringt de kleuren.

Het azuur wordt lila en het scharlakenrood;

En de hooibergen die hun goud verkwistten,
lijken zich te hergroeperen. Het pad rust uit,
na zo wit te zijn geweest, alsof het een grote inspanning heeft gekost.

Een rivier van rijpe tarwe stroomt tussen de heuvels,
hij is nu niet langer duizendmaal zo woest,
en rolt fluweel in fijne transparanties.

Zijn schittering is verdwenen in een lichte bleekheid.

Het is het uur waarop, elke dag, in een pure omhelzing,
de berg en de hemel hun haren vermengen…

Jules Supervielle

66


À J. Cuneo

Train de blessés, tu roules lentement,
Signalé par l’index de la Croix-Rouge;
Aux portières l’on voit des yeux aigus
Et des pommettes harcelées pat les batailles
Qui durent cent jours, cent nuits,
Tenaces comme la gangrène sur la plaie ;.
Blessés, vous dont les bras, le front, bandés de blanc,
Sur des mers incertaines,
Sourires exténués,
Vite bus par l’aridité des lèvres bleues,
Blessés, frères voyageurs des morts paisibles
Dont l’âme est maintenant tranquille comme un lac,
Debout dans les portières,
Vous passez lentement,
Jusqu’à ce que le train crissant, interminable,
Ne soit plus sur les voies étroites
Que le dos carré d’un fourgon
Avec le double sceau de fer des tampons noirs.
Un disque a tourné: la voie est libre.
Voici les quais et le bureau du chef de gare,
L’homme d’équipe et sa casquette de côté;
Sur un banc, un amas de roses égorgées.

Jules Supervielle

70


Aan J. Cuneo

Trein van de gewonden, je dendert langzaam voort,
Gemarkeerd door de wijsvinger van het Rode Kruis;
In de deuren ziet men scherpe ogen
En jukbeenderen getekend door gevechten
Die honderd dagen, honderd nachten duren,
Hardnekkig als gangreen op een wond;
Gewond, jullie wier armen, wier voorhoofden, in het wit verbonden,
Op onzekere zeeën,
Uitgeputte glimlachen,
Snel verteerd door de droogte van blauwe lippen,
Gewond, medereizigers van de vredige doden
Wiens zielen nu rustig zijn als een meer,
Staand in de deuren,
gaan jullie langzaam voorbij,
Totdat de krakende, eindeloze trein,
Niet meer op de smalle sporen is dan de vierkante achterkant van een bestelwagen
Met het dubbele ijzeren zegel van zwarte stempels.
Een schijf is gedraaid: het spoor is vrij.
Hier zijn de perrons en het kantoor van de stationschef,
De machinist met zijn pet scheef;
Op een bankje ligt een stapel verdroogde rozen.

Jules Supervielle

70


J’ai peur que dans mes vers, France, ton nom de rose
Ne semble effarouché, palpitant et craintif
Un oiseau déployé dans une chambre close
Et cherchant le ciel vif.

Toujours un inquiet et menaçant scrupule
Me retient de t’écrire’, ô nom chargé d’amour!
Ainsi la nuit hésite à étreindre le jour
Et s’attarde dans un vacillant crépuscule.

Mais parfois, attiré par ta douceur qui luit,
Et sous quelque secrète, obscure tromperie,
Je me sens digne et plein de ton nom de patrie,
Comme un train de blesses qui saigne dans la nuit.

Puis, comprenant soudain toute l’erreur informe,
le dis que ceux-là, seuls, peuvent sans blasphémer,
Sentir ton nom de fleur à leurs lèvres germer,
Qui meurent pour garder ton contour et ta forme…

71

Jules Supervielle


Ik vrees dat in mijn verzen, Frankrijk, jouw roosachtige naam
verschrikt, bevend en angstig zou kunnen klinken
als een vogel uitgespreid in een gesloten kamer
en zoekend naar de heldere hemel.

Altijd houdt een rusteloos en dreigend geweten
mij tegen om je te schrijven, o naam vol liefde!

Zo aarzelt de nacht om de dag te omarmen
en blijft hangen in een flikkerende schemering.

Maar soms, aangetrokken door jouw stralende zoetheid,
en onder een geheimzinnige, duistere misleiding,
voel ik me waardig en vervuld met jouw vaderlandsnaam,
als een stoet gewonden die bloeden in de nacht.

Dan, plotseling alle vormloze dwaling begrijpend,
zeg ik dat alleen zij die, zonder te blasfemieën,
jouw bloemachtige naam op hun lippen kunnen voelen ontspruiten,
die sterven om jouw contouren en jouw vorm te bewaren…

71

Jules Supervielle


LA FERVENTE KHA-LI
NE POUVAIT SE CONSOLER
DE LA GUERRE

Mon palais feutré m’oblige à souffrir,
Et mes beaux poignards lâches et futiles,
Mes fusils brillants muets et stériles
Ne sont qu’ornements et que repentir.

Mon cœur seul entend cette canonnade,
Mon cœur tout tremblant d’inutilité
Et qui porte en lui le sang de l’Eté,
L’avenir fumant, le charnier maussade.

Beau flamant de Chine entre les bambous,
Ma peine immobile est aussi debout,
Emergeant d’un fond dense de scrupules,
Elle a pour manteau le lourd crépuscule.

Voyez-moi souffrir, objets familiers,
Ô cher vase rose, ovoïde et chaste,
Ah! vais-je briser d’un geste effrayé
Ma coupe à parfums qui creuse et dévaste ?

Voyez-moi, coffret au cerf fraternel
Echappant au feu des monstres terribles,
Et mon paravent de Coromandel
Où rêvait mon cœur, adorable cible ;

En reliefs précis — grosses fleurs de nacre
Et montagnes d’or sur le laque obscur —
Le décor savant de mes meubles sacre
L’horrible beauté d’un palais trop sûr.

Et la soie impériale
À la fleur de lotus pâle
Et les grands panneaux King-Long’,
Tout s’aggrave sur le fond
Cloisonné de ma tristesse ;

Tout me brise, tout me blesse,
Et je ne puis vivre ici
Parmi ces objets précis.

Sur la Montagne où monte une tranchante lune
Et dans la mouvante dune
Ah! depuis trois ans épais,
Dans la rizière et sous les aulnes
Ah! depuis trois ans épais,
S’offrent les jeunes guerriers
Qu’étouffe la bataille ainsi qu’un dragon jaune.

Mais comment recueillit leut regard orphelin
Mourant loin du berceau des féminines mains ?
Ma ferveur se blottit debile en ma detresse,
Le Destin est trop lourd pour mon col de Princesse.
Que puis-je pour un gong défaillant et contrit,
Moi qui ne sais, hélas! que pleurer dans la nuit’?

72

Jules Supervielle


DE VURIGE KHA-LI
KON GEEN TROOST VINDEN
VOOR DE OORLOG

Mijn weelderige paleis dwingt me te lijden,
En mijn prachtige dolken, laf en nutteloos,
Mijn glimmende geweren, stom en steriel,
Zijn slechts ornamenten en spijt.

Alleen mijn hart hoort deze kanonnade,
Mijn hart, trillend van nutteloosheid,
En dragend in zich het bloed van de zomer,
De rokende toekomst, het sombere knekelhuis.

Mooie Chinese flamingo tussen de bamboe,
Mijn roerloze verdriet staat er ook,
Opkomend uit een dichte diepte van gewetensbezwaren,
Zijn mantel is de zware schemering.

Zie mij lijden, vertrouwde voorwerpen,
O lieve roze vaas, ovaal en kuis,
Ah! Zal ik met een angstig gebaar
Mijn parfumbeker verbrijzelen die uitholt en verwoest?

Zie mij, kist met het broederlijke hert
Ontsnappend aan het vuur van verschrikkelijke monsters,
En mijn Coromandel-scherm
Waar mijn hart droomde, een aandoenlijk doelwit;

In precieze reliëfs – grote parelmoeren bloemen
En bergen van goud op donkere lak –
De geleerde decoratie van mijn meubilair heiligt
De afschuwelijke schoonheid van een paleis dat te veilig is.

En de keizerlijke zijde
Met de bleke lotusbloem
En de grote panelen van Koning Long,
Alles wordt erger tegen de achtergrond
Gekleed door mijn verdriet;

Alles breekt me, alles verwondt me,
En ik kan hier niet leven
Te midden van deze precieze objecten.

Op de berg waar een scherpe maan opkomt
En in de verschuivende duinen
Ah! drie dikke jaren,
In de rijstvelden en onder de elzen
Ah! drie dikke jaren,
Offeren de jonge krijgers zich
Verstikt door de strijd als een gele draak.

Maar hoe ontvingen zij hun verweesde blik,
stervend ver van de wieg van vrouwelijke handen?

Mijn vurigheid krimpt zwakjes ineen in mijn nood,
Het lot is te zwaar voor de nek van mijn prinses.

Wat kan ik doen voor een falende en berouwvolle gong,
ik die helaas alleen maar ’s nachts kan huilen?

72

Jules Supervielle


II

Tristes enfants du riz, des farines légères,
Sentinelles veillant aux granges fourragères,
Amonceleurs de noir café torréfié
Bergers de lourds wagons cent fois vérifiés,

Familiers du lard, du saindoux, du gruyère,
Nous sommes des soldats un peu lénifiés,
Un peu stupéfiés, un peu panifiés,
Mais, bref, notre œuvre est belle et fort nourricière.

Oh! daignez convenir, sans aucune amertume,
Que le quotidien commerce des légumes
Secs ne fit pas de nous des êtres sans chaleur.

La grâce militaire embellit’ toutes proses,
Et voici qu’elle va faire pousser des roses
Aux jardins désolés où vivotent’ nos cœurs…

89

Jules Supervielle


II

Droevige kinderen van rijst, van lichte meelsoorten,
Wachters die de voerschuren bewaken,
Hams vol donker gebrande koffie,
Herders van zware wagens die honderd keer gecontroleerd worden,

Vertrouwd met spek, reuzel en Gruyèrekaas,
Wij zijn soldaten, enigszins verzacht,
Enigszins verdoofd, enigszins door brood gebakken,
Maar kortom, ons werk is prachtig en zeer voedzaam.

O! geef toe, zonder enige bitterheid,
Dat de dagelijkse handel in gedroogde groenten

Gedroogd heeft ons geen wezens zonder warmte gemaakt.

Militaire elegantie verfraait alle proza,
En nu zal het rozen doen groeien
In de verlaten tuinen waar onze harten een karig bestaan ​​leiden…

89

Jules Supervielle


MÉLANCOLIES ULTIMES

À J. Juge.

J’ai pour ce mauvais monde, hélas! un goût peu sage,
Et je vais, en secret, vous avouer ici
Que, sans doute par un obscur dévergondage,
Je goûte même mes soucis…

Si je vivais cent ans, je dirais : « C’est trop tôt,
C’est trop tôt pour quitter ces beaux lieux de souffrance;
Je sais le prix d’un vers et d’une rose-France
Et du sillage frais de mon Rêve sur l’eau.»

Je sens que je serais un mort frivole, en somme,
Dormant d’un œil distrait dans le terreux logis?,
D’un doigt rétrospectif effaçant le ci-git
Quand le sombre gardien ferait son premier somme…

91

Jules Supervielle


LAATSTE MELANCHOLIEËN

Aan J. Juge.

Helaas! Ik heb een onverstandige smaak voor deze ellendige wereld,
en ik zal u hier in het geheim bekennen,
dat ik, ongetwijfeld door een of andere duistere losbandigheid,

zelfs van mijn verdriet geniet…

Als ik honderd jaar zou leven, zou ik zeggen: “Het is te vroeg,
het is te vroeg om deze prachtige plekken van lijden te verlaten;

ik ken de prijs van een vers en een rozen-Frankrijk
en van het frisse kielzog van mijn droom op het water.”

Ik voel dat ik een frivool lijk zou zijn, kortom,
slapend met een verdwaalde blik in de aardse woning,
met een terugkijkende vinger die het “hier ligt” uitwist
wanneer de sombere bewaker zijn eerste slaap neemt…

91

Jules Supervielle


LE SONNET CAPITAL

À un bourreau
en lui envoyant un panier fleuri.

Les hautes œuvres dont vous avez le souci,
Vous les exécutez en sage qui s’efface,
Et c’est sot de penser avec la populace
Que vous n’apprécies l’homme qu’en raccourci.

Vous avez des égards savants, des mots de grâce ;
Vous dites aux vieillards : « Ce jout vous rajeunit,
Les meilleurs jours sont ceux que point on ne finit»;
Aux jeunes: « Il faut bien que jeunesse se passe.»

Mais, à l’heure où le soit ramène le chagrin,
L’horrible souvenir du panier purpurin
Monte, et vous essuyez une larme d’apôtre…

Je veux, sympathisant, vous offrit roses, lis,
Avec la pâquerette et le volubilis,
Que ce panier fleuri vous console de l’autre.

91

Jules Supervielle


HET HOOFDSTADSONNET

Aan een beul
door hem een ​​mand met bloemen te sturen.

De nobele werken waar u naar streeft,
verricht u als een wijze man die zichzelf wegvaagt,
en het is dwaas om met het gewone volk te denken
dat u de mens alleen in miniatuur waardeert.

U hebt geleerde overwegingen, woorden van genade;

U zegt tegen de ouderen: “Deze vreugde verjongt u,
de beste dagen zijn die welke nooit eindigen”;

Tegen de jongeren: “De jeugd moet zich uitleven.”

Maar, op het uur dat de avond het verdriet terugbrengt,
doemt de vreselijke herinnering aan de purperen mand
op, en veegt u een aposteltraan weg…

Ik wil u, uit medeleven, rozen en lelies aanbieden,
met de madelief en de winde,
opdat deze mand met bloemen u troost mag bieden voor de ander.

91

Jules Supervielle


LA PROMENADE DANS L’ESCALE

    Ohé ! l'enchantement créole !
    Comme on dérive incontinent.
    Je ne sais plus du tout mon rôle
    De voyageur impertinent;

J’entrevois à travers un voile de délices,
Tant la lumière est chaude et hardi mon plaisir,
L’escale, m’offrant ses prémisses
Et son ardent loisir.

     Voici les belles mulâtresses,
            Aux yeux luisants,

Impossibilité de se faire des tresses,
Percales à pois blancs sur de grasses souplesses,
Et, çà et là, soudain, une tête d’enfant.
Elles s’en vont parmi les maisons peintes,
De rose, d’émeraude et d’or,
Comme le ciel, tout d’une teinte ;
Pas un seul nuage au décor ;
On prit à même la palette;
Pas de melange aux coloris,
Tout est si vit et si fleuri
Qu’on baisse un peu les yeux, la tête,
Comme au vent de l’escarpolette.
Dans les vestibules profonds
La végétation s’élance,
Envahit toute la maison,
À l’escalier fait violence,
Et se précipite au balcon !

     Douze fontaines me font signe,
                Je cligne
     Sous leur appel resplendissant
     Qui me laisse hésitant

Comme un œuf vide au bout d’un jet d’eau rectiligne.

     Voici quatre mules torrides,
             Rentrant du port ;
     Elles vont, lentes, le chat vide;
             Le cocher dort.

Droits de propriété vous êtes en débâcle !
Tout ce qu’on voit semble pour soi :
Pour moi, cet âne qui renâcle,
Ce perroquet qui reste coi;

     Pour moi, ce singe se balance,
     Ce Monsieur s'habilla de neuf,
     Cet enterrement qui s'avance
     Et la tristesse de ce veuf ;

     Pour moi, ce tramway peint de jaune,
     Ce jardin et son bananier;
     Ce nègre me fera l'aumône
     Du contenu de son panier ;

     Pour moi, ce chien à l'aventure,
     Qui chemine, sourcils froncés ;
     Dans la violente nature,
     Ces arbres aux fruits entassés,

     Ces trois señoritas créoles
     Qui ne se doutent certes pas
     Que je règle ma farandole
     Sur la cadence de leurs pas.

Seigneur ! je suis lucidement irresponsable,
Et je jure ne plus savoir ce que je dis
Comme si, convié à quelque Sainte Table,
J’avais bu le grand vin mousseux du Paradis !

97

Jules Supervielle


DE WANDELING DOOR DE TUSSENSTOP

Ahoy! Creoolse betovering!

Hoe snel dwaalt men weg.

Ik weet mijn rol helemaal niet meer
Als een brutale reiziger;

Ik gluur door een sluier van genot,
Zo warm en gedurfd is mijn plezier,

De tussenstop, die me haar beloftes biedt
En haar vurige ontspanning.

Hier zijn de mooie mulatte vrouwen,
Met stralende ogen,

Onmogelijk om hun haar te vlechten,
Percale met witte stippen op soepele, mollige lichamen,
En hier en daar, plotseling, een kindergezichtje.

Ze lopen tussen de geschilderde huizen,
In roze, smaragd en goud,
Zoals de hemel, allemaal in één kleur;

Geen wolkje aan de horizon;

Ze hebben de verf rechtstreeks van het palet gehaald;

Geen mengeling van kleuren,

Alles is zo levendig en zo bloemrijk

Dat je je ogen neerslaat, je hoofd buigt,

Alsof de bries op de schommel waait.

In de diepe vestibules

springt de begroeiing naar voren,

overspoelt het hele huis,

maakt geweld tegen de trap,

En stormt naar het balkon!

Twaalf fonteinen wenken me,

Ik knipper met mijn ogen
Onder hun schitterende roep

Die me aarzelend achterlaat
Als een leeg ei aan het einde van een rechte waterstraal.

Hier zijn vier zwoele muilezels,

Terugkerend uit de haven;

Ze gaan langzaam, de lege kat;

De koetsier slaapt.

Eigendomsrechten, jullie zijn in de war!

Alles wat je ziet lijkt van jezelf te zijn:

Van mij, deze snuivende ezel,

Deze zwijgzame papegaai;

Voor mij is dit aapje dat heen en weer wiegt,

Deze heer in nieuwe kleren,

Deze begrafenis die nadert,

En het verdriet van deze weduwnaar;

Voor mij is dit een geel geschilderde tram,

Deze tuin met zijn bananenboom;

Deze zwarte man zal me aalmoezen geven
uit de inhoud van zijn mand;

Voor mij is dit een avontuurlijke hond,

die met gefronste wenkbrauwen loopt;

In de woeste wildernis,

Deze bomen vol fruit,

Deze drie Creoolse señorita’s

Die zeker geen idee hebben
Dat ik mijn dans op het ritme van hun passen afstem.

Heer! Ik ben volkomen onverantwoordelijk,

En ik zweer dat ik niet meer weet wat ik zeg,
Alsof ik, uitgenodigd aan een heilige tafel,

de heerlijke mousserende wijn van het Paradijs had gedronken!

97

Jules Supervielle


À Santiago Fabini

Mais voici venir les Créoles
D’une Amérique d’hyperbole
Que mon beau loisir bariole.

Je n’ai dépeint aucun pays,
Ni déterré nul Pompel
Et mon esprit n’a obéi

Qu’a Poésie et Fantaisie:
Tout le reste est paralysie,
Hydropisie, hypocrisie.

N’allez pas faire l’enquêteur
Au Nord, au Sud de l’Equateur,
Pour voir où s’inspira l’auteur,

Aux pieds de quelque Cordillère
Sauvage, mais familière
A sa guise buissonnière,

Ou dans quelque archipel joli
D’or et de lapis-lazuli,
Sous quelque tropique amolli,

Dans la région fantastique,
Qui va du golfe du Mexique
Jusqu’au Cap Horn problématique…

Ô doux plaisir de n’avoir pas
De gens à suivre, pas à pas,
De leur naissance à leur trépas,

Cueillir l’image où bon vous semble,
Happer des mots qui, d’abord, tremblent
De se trouver soudain ensemble,

Mais s’accoutument peu a peu
Jusqu’a se complaire a ce jeu,
Courir du blanc au rouge, au bleu,

Voler au gré de la cervelle,
Changer la route d’un coup d’aile,
Avoir des tournants d’hirondelle !

Ô bonheur de se montrer franc
Comme un noir en costume blanc,
Ou comme une goutte de sang;

Oublier qu’on n’a qu’une tête,
S’en croire mille, tant la fête
Est grande en l’âme du Poète!

Mais je crains bien d’être sujet
Au beau leurre du premier jet,
J’oublie un modeste sujet,

Et tresse d’ironiques roses ;
Disons la vérité sans gloses,
Ce sont ici petites choses :

Petites choses sans effets,
Et petits rires étouffes,
Petits poèmes décoiffés,

Civilités coloniales
D’Amériques provinciales,
Loin des égales capitales ;

J’ai complètement fermé l’huis
Aux railways, tramways et produits
Qui pourraient faire trop de bruit;

Et que m’importe qu’on s’étonne
Si, grave, je ne vous entonne:
Millions de quintaux, de tonnes!

Sans crainte du qu’en-dira-t-on,
Je tairai les peaux de moutons,
Les ballots de laine et coton,

Les placements en hypothèques ;
Ce livre est sans prix intrinsèque,
Tel un vierge carnet de chèques.

J’ignore le blé, le mais,
Et ne vous montre que les fils
De mon cher Créolopolis,

Cité certes imaginaire,
Mais que l’on dirait congénère
De mainte ville sublunaire…

Jules Supervielle

100-102


Aan Santiago Fabini

Maar daar komen de Creolen
Uit een Amerika van overdrijving
Dat mijn mooie vrije tijd siert.

Ik heb geen land afgebeeld,
noch een Pompel opgegraven
en mijn geest heeft slechts gehoorzaamd aan

Posterie en fantasie:
al het andere is verlamming,
verlamming, hypocrisie.

Ga niet op onderzoek uit
Naar het noorden, ten zuiden van de evenaar,
om te zien waar de auteur zijn inspiratie vandaan haalde,

Aan de voet van een of andere bergketen,
Wild maar toch vertrouwd,
In zijn eigen tempo,

Of in een prachtig archipel,
Van goud en lapis lazuli,

Onder een zacht tropisch klimaat,

In de fantastische streek,
Die zich uitstrekt van de Golf van Mexico
Tot de onrustige Kaap Hoorn…

Oh, het zoete genot om geen
Mensen te hoeven volgen, stap voor stap,
Van geboorte tot dood,

Om het beeld te kiezen waar je maar wilt,
Om woorden te grijpen die eerst trillen
Omdat ze plotseling bij elkaar komen,

Maar geleidelijk aan wennen,
Totdat ze zich verheugen in dit spel,
Rennend van wit naar rood, naar blauw,

Vliegend naar de gril van de geest,
In een oogwenk van koers veranderend, met vleugels,
Om de wendingen van een zwaluw te hebben!

O, de vreugde van de openhartigheid
Als een zwarte man in een wit pak,
Of als een druppel bloed;

Vergeten dat je maar één hoofd hebt,
Jezelf duizend waant, zo groot is de viering
In de ziel van de dichter!

Maar ik vrees dat ik bezwijk
Voor de mooie lokroep van het eerste ontwerp,
Ik vergeet een bescheiden onderwerp,

En weef ironische rozen;

Laten we de waarheid spreken zonder opsmuk,
Dit zijn kleine dingen:

Kleine dingen zonder effect,
En onderdrukte lachjes,
Kleine verwarde gedichten,

Koloniale beleefdheden
Van provinciale Amerika’s,
Verre van gelijke hoofdsteden;

Ik heb de deur volledig gesloten
Voor spoorwegen, trams en producten
Die te veel lawaai zouden kunnen maken;

En wat kan het me schelen als mensen verbaasd zijn
Als ik niet ernstig voor jullie in zang uitbarst:
Miljoenen kwintalen, tonnen!

Zonder angst voor roddels,
zwijg ik over schapenvellen,
balen wol en katoen,

hypotheekbeleggingen;

Dit boek heeft geen intrinsieke waarde,
zoals een blanco chequeboek.

Ik weet niets van tarwe, van maïs,
en laat u alleen de draden zien
van mijn geliefde Creolopolis,

een stad die zeker denkbeeldig is,
maar waarvan men zou zeggen dat het een verwante geest is
van menig sublunar stad…

Jules Supervielle

100-102


CRÉOLOPOLIS

DOÑA TRINIDAD

À Pierre H. Lafollye.

Onze heures, c’est Doña Trinidad, de retour
De la messe. Une toque, avec de larges brides,
D’un bleu ciel, frais et doux comme un billet d’amour,
Encadre son visage onctueux et sans rides.

Elle avance sans hâte et porte sagement
Trois mentons à son cou, trois filles à sa jupe,
Des yeux calmes et noirs, un front pur sans tourment
Que ne voile jamais ombre qui préoccupe.

Parfois, elle s’évente et son rose eventail
À plumes, va et vient sur son corsage en soie
Où brille par instants la broche de corail;
Et, sous son buste épais, ses courtes jambes ploient.

La voici sur la Place et les groupes s’émeuvent
De la voir si créole en sa sérénité;
Seule, doña Celos l’ignore, à son côté,
Voyant que Trinidad traîne une robe neuve.

Large et majestueuse ainsi qu’un Paraná
Et laissant derrière elle un limon de noblesse,
Elle passe, sachant qu’un peuple la prôna
Par là lèvre rapide et lourde des négresses,

Dans la brise où s’attarde une odeur d’ananas…

Jules Supervielle

103


CREOLOPOLIS

DOÑA TRINIDAD

Aan Pierre H. Lafollye.

Elf uur keert Doña Trinidad terug
Van de mis. Een toque met brede banden,
Hemelsblauw, fris en zacht als een liefdesbrief,
Omlijst haar gladde, rimpelloze gezicht.

Ze loopt onhaastig en draagt ​​ingetogen
Drie kinnetjes in haar nek, drie meisjes aan haar rok,
Rustige, donkere ogen, een zuiver, onbezorgd voorhoofd
Dat door geen enkele zorgwekkende schaduw wordt verhuld.

Soms wappert ze met haar waaier, en haar roze waaier
Met veren beweegt heen en weer over haar zijden lijfje,
Waar de koraalbroche soms glinstert;

En onder haar volle boezem buigen haar korte benen.

Hier is ze op het plein, en de menigte is ontroerd
Om haar zo Creools in haar sereniteit te zien;

Alleen, Doña Celos, naast hem, onbewust,
ziet Trinidad in een nieuwe jurk.

Breed en majestueus als de Paraná-rivier,
en een spoor van edelmoedigheid achterlatend,
gaat ze voorbij, wetende dat een volk haar heeft geprezen,
door de snelle, zware lippen van zwarte vrouwen,

in de bries waar de geur van ananas blijft hangen…

Jules Supervielle

103


FRANÇAIS EN EXIL

Sous l’exsangue naseau d’un veau glabre qu’en vain
Un espiègle persil aux pointes acérées
Raille, près de l’étal où dort le noir boudin,
Pacifique boa des zones tempérées,

Le charcutier Ducasse, une rose à la main,
Le gilet bedonnant, la face mouchetée,
La joue en galantine et le nez cuit de vin,
Semble, assis à sa porte, une piece montée.

C’est Dimanche; il regarde en des flots incessants,
Vaguement, la marée obscure des passants,
Et fume, à petits coups, une pipe de terre.

Sur son énorme tête il porte, l’air gaillard,
Ainsi qu’une omelette une tranche de lard,
Un panama courtaud, mais à la mousquetaire!…

Jules Supervielle

107


FRANSE MANNEN IN BALLINGSCHAP

Onder de bloedeloze neusgaten van een kaal kalf, dat tevergeefs
Een ondeugende peterselie met scherpe punten
Spookt, vlakbij de kraam waar de bloedworst slaapt,
Vreedzame boa van gematigde streken,

De slager Ducasse, met een roos in zijn hand,
Zijn dikke vest, zijn sproetige gezicht,
Zijn wang als galantine en zijn neus rood van de wijn,
Lijkt, zittend voor zijn deur, als een gelaagde taart.

Het is zondag; hij staart in eindeloze golven,
Vaag naar de onduidelijke stroom voorbijgangers,
En rookt, in korte trekjes, een kleipijp.

Op zijn enorme hoofd draagt ​​hij, met een zwierige air,
Als een omelet, een plak spek,
Een korte Panamahoed, maar in de stijl van een musketier!…

Jules Supervielle

107


ÉQUATEUR

Sous la véranda de stuc rose
Les colons jambes croisées, vêtus de blanc et de soleil,
Dans la chaleur urgente n’osent
Bouger de peur de se blesser aux rais qui coupent comme verre.

Des femmes que resserre un air fauve et cupide
Voient se pétrifier
Leurs gestes commencés
Parmi l’ombre torride.

De hauts cactus qui se contractent
Et sécrètent mille piquants’
Tendent leurs lèvres à la gourde
Evasive de l’heure sourde.

Enfin le soleil bas, pour la dernière fois,
Pèse sur les colonnes de la véranda
Qui s’éteignent une par une,
Sous la gamme enflammée expirante à ses doigts.

Et dans le ciel noir tout de suite,
Approchant sa tête ennemie,
La lune’ affreuse brûle au bout
De quatre piques de bambous.

Jules Supervielle

127


ECUADOR

Onder de roze stucwerk veranda,
De kolonisten, met gekruiste benen, gekleed in wit en zonlicht,
in de drukkende hitte, durven niet
te bewegen uit angst voor de scherpe stralen die snijden als glas.

Vrouwen, met een wilde en hebzuchtige blik in hun ogen,
zien hoe hun begonnen gebaren verstijven
in de verzengende schaduw.

Hoge cactussen, samentrekkend
en duizend stekels uitstotend,
bieden hun lippen aan de kalebas
ongrijpbaar in het gedempte uur.

Eindelijk, de laagstaande zon, voor de laatste keer,
duwt neer op de veranda-kolommen,
die één voor één verbleken,
onder de stervende, vurige schil aan haar vingers.

En in de zwarte hemel, onmiddellijk,
nadert haar vijandige kop,
brandt de angstaanjagende maan aan de punten
van vier bamboestokken.

Jules Supervielle

127


Nous sommes là tous deux comme devant la mer
sous l’avance saline des souvenirs.

De ton chapeau aérien à tes talons presque pointus
tu es legere et parcourue
comme si les oiseaux striés par la lumière de ta patrie
remontaient le courant de tes êves.
Tu voudrais jeter des ponts de soleil entre des pays que
séparent les océans et les climats,
et qui s’ignoreront toujours.
Les soirs de Montevideo ne seront pas couronnés de
célestes roses pyrénéennes?
les monts de Janeiro toujours brûlants et jamais consu-
més ne pâliront point sous les doigts délicats de la
neige française,
et tu ne pourras entendre, si ce n’est en ton cœur, la
marée des avoines argentines,
ni former un seul amour avec tous ces amours qui échelonnent ton âme,
et dont les mille fumées ne s’uniront jamais dans la torsade d’une seule fumée.

Que tes paupières rapides se résignent, ô désespérée de
l’espace !
Ne t’afflige point, toi dont le tourment ne remonte pas
comme le mien, jusqu’aux âges qui tremblent derrière
les horizons,
tu ne sais pas ce qu’est une vague morte depuis trois
mille ans, et qui renaît en moi pour périr encore,
ni l’alouette immobile depuis plusieurs décades qui devient
en moi une alouette toute neuve,
avec un cœur rapide, rapide,
pressé d’en finir,
ne t’afflige point, toi qui vois en la nuit une amie qu’émerveille ton sourire aiguisé par la chute du jour,
la nuit armée d’étoiles innombrables et grouillante de
siècles,
qui me force pour en mesurer la violence,
San Bernardino
à renverser la tête en arrière
comme font les morts, mon amie,
comme font les morts.

Juillet 1920.

Jules Supervielle

132


We zijn hier samen, alsof we voor de zee staan,
onder de zilte opmars van herinneringen.

Van je luchtige hoed tot je bijna spitse hakken,
ben je licht en doorkruist,
alsof vogels, voortgestuwd door het licht van je thuisland, stroomopwaarts zwemmen in je dromen.

Je zou graag bruggen van zonlicht bouwen tussen landen
gescheiden door oceanen en klimaten,
en die voor altijd onwetend van elkaar zullen blijven.

Zullen de avonden van Montevideo niet gekroond worden met
hemelse Pyreneese rozen?

Zullen de bergen van Janeiro, eeuwig brandend en nooit verteerd,
niet verbleken onder de tere vingers van
Franse sneeuw,
en zul je, behalve in je hart, het
tij van Argentijnse haver niet kunnen horen,
noch één enkele liefde vormen met al die liefdes die je ziel omspannen,
en waarvan de duizend slierten zich nooit zullen verenigen in de draaiing van één enkele rookpluim?

Laat je snelle oogleden zich neerleggen bij de situatie, o wanhopige ziel van
de ruimte! Treur niet, jij wiens kwelling niet teruggaat
zoals de mijne, tot de eeuwen die achter de
horizonnen sidderen,
jij weet niet wat een golf is die drieduizend jaar dood is,
en die in mij herboren wordt om vervolgens weer te vergaan,
noch de leeuwerik die tientallen jaren roerloos is en
in mij een gloednieuwe leeuwerik wordt,
met een snel, snel hart,
verlangend om er een einde aan te maken,
treur niet, jij die in de nacht een vriend ziet die jouw glimlach, verscherpt door de val van de dag, bewondert,
de nacht gewapend met talloze sterren en wemelend van
eeuwen,
die mij, om haar geweld te meten,
San Bernardino,
dwingt mijn hoofd achterover te gooien,
zoals de doden doen, mijn vriend,
zoals de doden doen.

Juli 1920.

Jules Supervielle

132


L’escale portugaise

L’escale fait sécher ses blancheurs aux terrasses
                   où le vent s’évertue,
Les maisons roses au soleil qui les enlace
                   Sentent l’algue et la rue.
 
Les femmes de la mer, des paniers de poissons
                   irisés sur 1a tête,
Exposent au soleil bruyant de la saison
                   La sous-marine fête.
 
Le feuillage strident a débordé le vert
                   Sous la crue de lumière,
                   Les roses prisonnières
Ont fait irruption par les grilles de fer.
 
Le plaisir matinal des boutiques ouvertes
                   Au maritime été
                   Et des fenêtres vertes
Qui se livrent au ciel, les volets écartés,
 
S’écoule vers la Place où stagnent les passants
                   Jusqu’à ce que soit ronde
L’ombre des orangers qui simule un cadran
                   Où le doux midi grogne.

Jules Supervielle
 
136


De Portugese Tussenstop

De tussenstop droogt zijn witheid op de terrassen

Waar de wind woelt,
De roze huizen omarmd door de zon

De geur van zeewier en straat.

De vrouwen van de zee, met manden vol vis

Giriserend op hun hoofd,
Stonden te pronken in de felle zon van het seizoen

De onderwaterwereld viert feest.

Het uitbundige gebladerte heeft het groen overwoekerd

Onder de vloed van licht,

De gevangen rozen
Zijn door de ijzeren poorten gebroken.

Het ochtendplezier van open winkels

In de maritieme zomer

En groene ramen
Die zich overgeven aan de hemel, met de luiken open,

Stroomt naar het plein waar voorbijgangers vertoeven

Totdat de schaduw van de sinaasappelbomen, die op een zonnewijzer lijkt, rond wordt

Waar de zachte middagzon kreunt.

Jules Supervielle

136


Regrets de l’Asie en Amérique
 
Sous un azur ancien
Cachant de célestes patries
Les roses ceignant des palmiers
Tendent vers la Rose infinie.
 
Entre des statues brahmaniques
Aux sourires envahisseurs
La haute terrasse d’honneur
Cède à sa grande nostalgie.
 
Et d’obsédantes pyramides
Lèvent un doigt bleui de ciel
Vers quelque but essentiel
Par delà l’aérien vide.
 
Dans l’heure mille et millénaire
Qui trempe au fond des temps secrets
Pour qui ces roses et ces pierres
Qui n’ont jamais désespéré ?
 
Jules Supervielle

137


Spijt van Azië in Amerika

Onder een eeuwenoud azuurblauw
Verbergt hemelse thuislanden
Rozen omringen palmbomen
Strecken zich uit naar de oneindige Roos.

Tussen brahmaanse beelden
Met hun oprukkende glimlachen
Geeft het hoge ereterras zich over aan zijn diepe nostalgie.

En spookachtige piramides
Stekenen een hemelsblauwe vinger op
Naar een essentieel doel
Voorbij de luchtige leegte.

In het duizend jaar oude uur
Dat de diepten van geheime tijden doordrenkt
Voor wie zijn deze rozen en deze stenen
Die nooit hebben gewanhoopt?

Jules Supervielle

137


LA MÉTISSE

Depuis dix ans ils avaient vécu à vingt lieues d’un sou-
rire de femme’,
leurs yeux ne s’étaient allumés à d’autres yeux,
leurs mains ne s’étaient rejointes autour d’un corps,
ils tombaient épuisés par les dures chevauchées? derrière
le bétail au galop de bois,
n’ayant pour compagnons que les moutons monotones,
les vaches vagissantes, et des chevaux exténués par
une sécheresse de sept mois.
Vint une métisse énorme et jaune dont les lèvres s’effaçaient et renaissaient en sourires,
dont les regards s’échappaient au loin accouraient’ en
toute hâte puérile.
Son ventre vagabondait doucement sous son large tablier
rose-bleu,
son col fléchissait comme celui des calandres
et les gauchos confondaient son corps aux cuisses obèses,
avec les frêles adolescentes” dansant sur la couverture
coloriée des almanachs de la Capitale.
Comme Indalecia se donnait à tous
ses promesses formaient sur les murs du rancho
une frise de grappes douces
et le vieil accordéon pourri donnait de nouveau, la nuit
l’aigre grêle de ses notes qui eussent été fausses’
sans la métisse qui les refaisait à l’image de son sourire,
parmi la fumée du foyer et les étincelles.

Jules Supervielle

149


DE VROUW VAN GEMENGDE AFKOMST

Tien jaar lang hadden ze twintig mijl van een vrouwenlach verwijderd geleefd,
hun ogen hadden nooit opgelicht in die van een ander,
hun handen hadden nooit een lichaam omarmd,
ze vielen uitgeput neer van de zware ritten achter
het galopperende vee,
met als enige gezelschap de monotone schapen, de loeiende koeien en de paarden die uitgeput waren door
een zeven maanden durende droogte.

Toen kwam er een enorme, geelhuidige vrouw van gemengde afkomst, wier lippen vervaagden en herboren werden in glimlachen,
wier blik in de verte afdwaalde en met
kinderlijke haast dichterbij kwam.

Haar buik bewoog zachtjes onder haar brede, roze-blauwe schort,
haar kraag hing slap als een traliewerk,
en de gaucho’s verwarden haar lichaam, met haar mollige dijen,
met de frêle tienermeisjes die dansten op de kleurrijke omslagen van de almanakken van de hoofdstad.

Terwijl Indalecia zich aan iedereen gaf,
vormden haar beloften zich op de muren van de ranch
een fries van zachte clusters,
en de oude, verrotte accordeon gaf ’s nachts opnieuw
de zure hagel van zijn noten, die vals zouden zijn geweest
ware het niet voor de vrouw van gemengde afkomst die ze herschepte naar het beeld van haar glimlach,
te midden van de rook van de haard en de vonken.

Jules Supervielle

149


ABORDAGE

Pirates, gestes sauvages,
Rapt aux îles du Cap-Vert,
Dans le rut de l’abordage
Une négresse à la mer.

Le couchant métamorphose
L’océan, la terre, l’air
Un noir nu se mue en rose
Que tranche un sabre de fer.

Ce sont mes yeux qui transposent,
Et parmi chaises et plaids
Sur le paquebot morose
Seuls circulent des valets.

Jules Supervielle

154


INSCHEPPEN

Piraten, wrede gebaren,
Ontvoering op de Kaapverdische Eilanden,
In de hitte van het inschepen,
Een zwarte vrouw overboord.

De zonsondergang verandert
De oceaan, het land, de lucht.

Een naakte zwarte man wordt roze,
Doorgesneden door een ijzeren zwaard.

Het zijn mijn ogen die vervormen,
En tussen stoelen en dekens,
Op het sombere schip,
Bewegen zich alleen bedienden.

Jules Supervielle

154


LES YEUX DE LA MORTE

Cette morte que je sais
Et qui s’est tant méconnue
Garde encor au fond du ciel
Un regard qui l’exténue,

Une rose de drap, sourde
Sur une tige de fer,
Et des perles dont toujours
Une regagne les mers.

De l’autre côté d’Altair
Elle lisse ses cheveux
Et ne sait pas si ses yeux
Vont se fermer ou s’ouvrir.

Jules Supervielle

199


DE OGEN VAN DE DODE VROUW

Deze dode vrouw ken ik
En die zichzelf zo verkeerd begreep
Houdt nog steeds diep in de hemel
Een blik vast die haar uitput,

Een gedempte rozensteen
Op een ijzeren steel,
En parels, waarvan er altijd één
Terugkeert naar de zee.

Aan de andere kant van Altair
Strijkt ze haar haar glad
En weet ze niet of haar ogen
Zullen sluiten of openen.

Jules Supervielle

199


LA REVENANTE

Les corbeaux lacéraient de leur bec les nuages
Emportant des lambeaux,
Coulant à pic vos angéliques équipages,
Versatiles vaisseaux.

Les cerfs à voix humaine emplissaient la montagne
Avec de tels accents
Que l’on vit des sapins s’emplir de roses blanches
Et tomber sur le flanc.

Jurez, jurez-le-moi, morte encore affairée
Par tant de souvenirs,
Que ce n’était pas vous qui guettiez à l’orée
De votre ancienne vie,

Et que’ la déchirure allant d’un bout à l’autre
De la nuit malaisée
N’était votre œuvre, ô vous qui guettiez jusqu’à l’aub
L’âme dans la rosée.

Jules Supervielle

202


DE GEEST

De kraaien scheurden met hun snavels aan de wolken,
En namen fragmenten mee,
En lieten je engelachtige koetsen zinken,
Veelzijdige vaartuigen.

De herten met menselijke stemmen vulden de berg,
Met zulke accenten,
Dat de dennenbomen zich leken te vullen met witte rozen,
En op hun zij vielen.

Zweer het, zweer het mij, dode, nog steeds in beslag genomen,
Door zoveel herinneringen,
Dat jij het niet was die aan de rand stond,
Van je vroegere leven,

En dat de traan die van de ene kant naar de andere liep,
Van de onrustige nacht,
Niet jouw werk was, jij die tot de dageraad toekeek,
Je ziel in de dauw.

Jules Supervielle

202


LOIN DE L’HUMAINE SAISON

À G. Jean-Aubry

Je cours derrière un enfant qui se retourne en riant,
Est-ce celui que je fus,
Un ruisseau de ma mémoire
Reflétant un ciel confus ?
Je reconnais mal aujourd’hui et j’aurais peur de mes
mains
Comme d’ombres ennemies.
Mon angoisse agrippe l’air
Qui nous tâte aveuglément
Pour voir si nos cœurs sont vivants.
Tamarins’ et peupliers autour de nous ont compris
Qu’il s’agissait d’une course
Plus profonde que la vie.
Ils se mettent à nous suivre, jeunes racines au vent,
Avec le lierre et la grille,
La façade du logis,
L’haleine de la rivière;
Un cheval, une brebis.

Camarades de fortune,
Ô figurants de la route,
Savez-vous où nous allons
Loin de l’humaine saison
Derrière un enfant qui joue
A tirer du cœur de l’homme
Ciel et terre, nuit et jour.

Nous avançons vers la mer qui ne peut plus aujourd’hui
Mettre fin à notre fuite.
Notre cœur se fait salin dessous la fable des eaux
Et l’enfant qui nous précède s’échappe encor en riant,
Pose les pieds sur les roses maritimes des coraux’
Nous touchons le fond obscur près d’un boqueteau
Où les poissons de couleur jouent aux oiseaux du
matin,
D’autres ondulent aveugles remorquant les féeries
De quelque poète noyé
Qui croit encore à la vie?

Compagnons d’un autre monde
Pris vivants dans votre rêve
Je vous regarde au travers
D’une mémoire mouillée
Mais douce encore à porter,
Je vais clandestinement
Du passé à l’avenir
Parmi la vigne marine
Qui éloigne le present.

Nous nous enlisons réduits
À une nuit sans espace,
À des couches d’ossements,
Affres de la géologie.
Crânes, crânes souterrains,
Nous ferez-vous de la place,
Glaçons de l’éternité
Gèlerez-vous nos jarrets ?
Que fais-tu là diplodocus
Avec tes os longs et têtus
A vouloir pousser dans le siècles
Le reproche de ton squelette?
Le mouvement est défendu
A ton vertige répandu,
Dans le creux de la mort quiète
N’essaie pas de bouger la tête.

C’est le centre chaud du monde, c’est le vieux noyau
des âges.
Mais alors d’où vient ce ciel dévoré par les nuages?
Ah ! je ne puis voyager qu’avec tous mes souvenirs,
Trop fidèle ce bagage bien que parfois il me suive,
lacéré par des panthères,
À des distances de songe.

Je te reconnais, sainte Blandine, au milieu du cirque
attendant le taureau qui doit t’envoyer au ciel,
Dans l’arène on entend encore une cigale romaine.
Et Charles VI devenu fou enlève son casque et attaque
sa propre escorte,
À son front deux veines se gonflent, ses narines tremblent entre la vie et la mort,
Et l’on voit perler à ses joues la chaleur de treize cent
quatre-vingt-douze,
Et voici Jeanne qui me voit par-dessus sa selle outragée
À travers tout le murmure et les âmes de son armée
Et veut m’enfermer d’un sourire dans la courbe de ses
soldats.

Où mon chemin parmi ces hommes
Et ces femmes qui me font signe ?
Parmi ces forçats de l’histoire,
Ces muets se poussant du coude
Qui me regardent respirer
Disant dans leur langue sans voix:

« Quel est celui-là qui s’avance
Avec sa face de vivant
Et même au fond noir de la terre
Vient nous soumettre son visage
Où se reflète le passage
Incessant d’oiseaux de la mer?»

Tout proches semblent leurs regards
Bien qu’il leur faille escalader
Cent et cent rugueuses années
Avant de se fixer en moi,

Mais les ans tombent à nos pieds,
Monceaux de fleurs d’un cerisiers
Secoué par la main d’un dieu
Qui nous regarde” entre les branches.

Personnages prives de voix,
Pourquoi’ vous éloigner de moi ?
Reines de France à mon secours !
Passez-le-vous de main en main
L’enfant qui cherche son chemin
A travers les morts, vers le jour!

Préservez ses joues délicates
Et que ses cils aux longues pointes
Aillent toujours le précédant
Avec leurs légers mouvements.

J’ai peur de songer à ma face
Où le regard de tant de morts
Appuya ses pinceaux précis.
Est-ce le jour et la surface?

Est-ce bien toi, envers du monde,
Sourire faux des antipodes?
Et vous oiseaux de la terre,
Et vous oiseaux de la lune
Qui lui faites son halo ?

Ô lumière de jour, lumière d’aujourd’hui,
C’est ton fils qui revient éclaboussé de nuit.

Alentour le soleil brille: je suis dans un cône d’ombre,
Mes vêtements ont vieilli de plus de six cents années,
Le ciel lui-même est usé qui sous mes yeux s’effiloche
Et voici des anges morts dans leurs ailes étonnées.

Il ne reste que l’oubli
Sur la planète immobile,
De l’oubli à ras de terre
Empêchant toute chaumière,
L’herbe même de pousser
Et le jour d’être le jour.
L’alouette en l’air est morte
Ne sachant comme l’on tombe.

Et vous, mes mains, saurez-vous*
Toucher encor mes paupières,
Mon visage, mes genoux’?
Sortant du fond de la Terre
Suis-je différent des pierres?

Jules Supervielle

211-215


VER VAN HET MENSELIJKE SEIZOEN

Aan G. Jean-Aubry

Ik ren achter een kind aan dat zich lachend omdraait,
Is het degene die ik ooit was,
Een stroom van mijn herinnering
Die een verwarde hemel weerspiegelt?

Ik herken mezelf nauwelijks vandaag en ik zou bang zijn voor mijn
handen
Alsof het vijandelijke schaduwen zijn.

Mijn angst grijpt de lucht
Die ons blindelings aftast
Om te zien of onze harten leven.

Tamarinden en populieren om ons heen hebben begrepen
Dat dit een race was
Dieper dan het leven.

Ze beginnen ons te volgen, jonge wortels in de wind,
Met de klimop en de poort,
De gevel van het huis,
De adem van de rivier;

Een paard, een schaap.

Medereizigers,
O figuranten op de weg,
Weten jullie waar we heen gaan
Ver van het menselijke seizoen
Achter een spelend kind
Om uit het hart van de mens te putten
Hemel en aarde, nacht en dag.

We rukken op naar de zee die onze vlucht niet langer kan beëindigen.

Onze harten worden zoutig onder de fabel van het water.
En het kind dat ons voorgaat ontsnapt weer, lachend.
Zet zijn voeten op de zeerozen van de koralen.
We raken de donkere bodem aan bij een bosje.
Waar gekleurde vissen spelen met de vogels van de ochtend.

Anderen golven blindelings, de betoveringen meeslepend.
Van een verdronken dichter.
Die nog steeds in het leven gelooft?

Metgezellen uit een andere wereld.
Levend meegenomen in je droom.
Ik kijk naar je door.
Een natte herinnering.
Maar nog steeds zoet om te dragen.
Ik reis clandestien.
Van verleden naar toekomst.
Tussen de zeewijnstokken.
Die het heden wegduwen.

We zinken, gereduceerd.
Tot een nacht zonder ruimte.
Tot lagen botten.
Geologische pijnen.

Schedels, ondergrondse schedels.
Zullen jullie ruimte voor ons maken?
IJsbergen van de eeuwigheid.
Zullen jullie onze hamstrings bevriezen? Wat doe je daar, diplodocus?
Met je lange, koppige botten
Wil je je door de eeuwen heen wringen?
Het verwijt van je skelet?

Bewegen is verboden
Voor je diffuse duizeligheid,
In de holte van de stille dood
Probeer je hoofd niet te bewegen.

Dit is het warme centrum van de wereld, dit is de oeroude kern
van eeuwen.

Maar waar komt deze door wolken verslonden hemel dan vandaan?

Ah! Ik kan alleen reizen met al mijn herinneringen,
Deze bagage is te trouw, hoewel ze me soms volgt,
verscheurd door panters,
Op dromerige afstanden.

Ik herken je, Heilige Blandine, midden in het circus,
wachtend op de stier die je naar de hemel zal sturen,
In de arena is nog steeds een Romeinse cicade te horen.

En Karel VI, waanzinnig geworden, zet zijn helm af en valt
zijn eigen escorte aan,
Twee aderen zwellen op zijn voorhoofd, zijn neusgaten trillen tussen leven en dood,
En men ziet de warmte van dertienhonderd tweeënnegentig parels op zijn wangen,
En daar is Jeanne, die mij boven haar verontwaardigde zadel ziet,
Door al het gemurmel en de zielen van haar leger,
En mij met een glimlach wil omsluiten in de ronding van haar
soldaten.

Waar is mijn pad tussen deze mannen
En deze vrouwen die naar mij wenken?

Tussen deze veroordeelden van de geschiedenis,
Deze stommen die elkaar aanstoten
Die mijn ademhaling gadeslaan
En in hun stemloze taal zeggen:

“Wie is deze die oprukt
Met zijn levende gelaat
En zelfs in de donkere diepten van de aarde
Komt om zijn gelaat aan ons te tonen,
Waar wordt de doorgang weerspiegeld
De onophoudelijke doorgang van zeevogels?”

Hun blikken lijken zo dichtbij,
Hoewel ze moeten klimmen
Honderd en honderd ruige jaren
Voordat ze op mij neerstrijken,

Maar de jaren vallen aan onze voeten,
Hopen kersenbloesems
Geschud door de hand van een god
Die ons vanuit de takken gadeslaat.

Stemloze figuren,
Waarom keren jullie je van mij af?

Koninginnen van Frankrijk, kom mij te hulp!

Geef hem van hand tot hand door,
Het kind dat zijn weg zoekt
Door de doden, naar de dag!

Bewaar zijn tere wangen,
En mogen zijn lange, puntige wimpers
Hem altijd voorgaan
Met hun subtiele bewegingen.

Ik durf niet aan mijn gezicht te denken,
Waar de blik van zoveel doden
Zijn precieze penseelstreken heeft gevuld.

Is het de dag en het oppervlak?

Ben jij het werkelijk, de onderkant van de wereld,
Valse glimlach van de antipoden?

En jullie vogels van de aarde,
En jullie vogels van de maan,
Die… Zijn halo vormen?

O daglicht, licht van vandaag,
Het is uw zoon die terugkeert, besprenkeld met de nacht.

Om mij heen schijnt de zon: ik bevind me in een kegel van schaduw,
Mijn kleren zijn meer dan zeshonderd jaar oud,
De hemel zelf is versleten, rafelt voor mijn ogen,
En hier zijn dode engelen in hun verbijsterde vleugels.

Alleen vergetelheid blijft over
Op de roerloze planeet,
Vergetelheid op grondniveau
Die elk huisje verhindert,
Zelfs het gras kan niet groeien
En de dag kan geen dag zijn.

De leeuwerik in de lucht is dood
Niet wetend hoe hij valt.

En jij, mijn handen, zul je weten*
Mijn oogleden weer aan te raken,
Mijn gezicht, mijn knieën?

Opkomend uit de diepten van de aarde
Ben ik anders dan de stenen?

Jules Supervielle

211-215


TERRE

A Jacques Salomon

Terre lourde que se disputent les cadavres et les arcs-en-
Des statues” au nez brise sous le soleil d’or incassable
Et des vivants protestataires levant leurs bras jusqu’aux
nues
Quand c’est leur tour de s’offrir à tes abattoirs silencieux.
— Ah! tu fais payer cher aux aviateurs leurs permissions de vingt-quatre heures,
À trois mille mètres de haut tu leur arraches le cœur
Qui se croyait une fleur dans la forêt du ciel bleu —
Serons-nous’ longtemps pasteurs de ta bergerie de nuages,
De tes monts chercheurs de ciel, des fleuves chasseurs
de lune,
De tes océans boiteux qui font mine d’avancer
Mais vont moins vite sur les plages
Que des enfants titubant avec de pleins seaux de sable ?
Aurons-nous encore du tonnerre dans cent quatre-vingt-
dix mille ans,
La foudre, les quatre vents qui tournent sans rémission,
Les hommes nus enchaînés dans leurs générations
Et les roses pénitentes à genoux dans leur parfum ?

Maudite, tu nous avilis à force de nous retenir,
Tu nous roules dans la boue, pour nous rendre pareils à
elle
Tu nous brises, tu nous désosses, tu fais de nous de
petits pâtés,
Tu alimentes ton feu central de nos rêves les plus trem-
blants.
Prends garde, tu ne seras bientôt qu’une vieillarde de
l’espace,
Du plus lointain du ciel on te verra venir faisant des
manières
Et l’on entendra la troupe* des jeunes soleils bien portants:
«C’est encore elle, la salée aux trois quarts,
La tête froide et le ventre à l’envers,
La tenancière des quatre saisons,
L’avare ficelée dans ses longitudes!»
Et plus rapides que toi s’égailleront les soleils
Abandonnant derrière eux des éclats de rire durables
Qui finiront par former des plages bruissantes d’astres.

Prends garde, sourde et muette par finasserie,
Prends garde à la colère des hommes élastiques,
Aux complots retardés de ces fumeurs de pipes,
Las de ta pesanteur, de tes objections,
Prends garde qu’ils ne te plantent une paire de cornes
sur le front
Et ne s’embarquent le jour de la grande migration’
Aimantés par la chanson d’une marine céleste
Dont le murmure déjà va colonisant les astres.
Des trois-mâts? s’envoleront, quelques vagues à leurs
flancs,
Les hameaux iront au ciel, abreuvoirs et lavandières,
Les champs de blé dans les mille rires des coquelicots,
Des girafes à l’envi dans la brousse des nuages,
Un éléphant gravira la cime neigeuse de l’air,
Dans l’eau céleste luiront les marsouins et les sardines
Et des barques remontant jusqu’aux rêveries des anges,
Des chevaux de la Pampa rouleront de pré en pré
Dans la paille et le regain des chaudes constellations’
Et même vous, ô squelettes des premiers souffles du
monde,
Vous vous émerveillerez de vous trouver à nouveau
so Avec cette chair qui fit votre douceur sur le globe,
Un cœur vous rejaillira parmi vos côtes tenaces
Qui attendaient durement un miracle souterrain
Et vos mains onduleront comme au vent les marguerites!

Jules Supervielle

230-232


AARDE

Aan Jacques Salomon

Zware aarde, bevochten door lijken en regenbogen,
Standbeelden met gebroken neuzen onder de onbreekbare gouden zon,
En protesterende levende wezens die hun armen opheffen naar de
wolken
Wanneer het hun beurt is om zich aan te bieden aan jullie stille slachthuizen.

— Ah! jullie laten vliegers duur betalen voor hun 24-uurs verlof,
Op drieduizend meter hoogte rukken jullie hun harten eruit
Die zichzelf een bloem waanden in het woud van de blauwe hemel —
Zullen wij lang herders zijn van jullie wolkenschaapskooi,
Van jullie naar de hemel reikende bergen, van rivieren die de
maan najagen,
Van jullie strompelende oceanen die doen alsof ze vooruitgaan,
Maar langzamer bewegen op de stranden,
Kwellend als kinderen die waggelen met emmers vol zand?

Zullen we over honderdnegentigduizend jaar nog steeds donder hebben?

Bliksem, de vier winden die onophoudelijk draaien,
Naakte mannen, geketend in hun generaties
En de boetvaardige rozen op hun knieën in hun parfum?

Vervloekte, je vernedert ons door ons tegen te houden,
Je rolt ons door de modder, om ons te maken zoals
haar
Je breekt ons, je verminkt ons, je maakt van ons
kleine pasteitjes,
Je voedt je centrale vuur met onze meest bevende dromen.

Pas op, je zult spoedig niets meer zijn dan een oude vrouw van
de ruimte,
Vanuit de verste uithoeken van de hemel zul je gezien worden terwijl je je aanstelt
En de troep* van gezonde jonge zonnen zal gehoord worden:

“Daar is ze weer, driekwart gezouten,
Met een koud hoofd en een omgekeerde buik,
De eigenaresse van de vier seizoenen,
De vrek gebonden in haar lengtegraden!” En sneller dan jij zullen de zonnen uiteenvallen,
en blijvende uitbarstingen van gelach achterlaten,
die uiteindelijk stranden zullen vormen, ruisend van de sterren.

Pas op, doof en stom door list,
pas op voor de woede van elastische mannen,
voor de vertraagde plannen van deze pijprokers,
vermoeid door jouw zwaarte, door jouw bezwaren,
pas op dat ze geen hoorns op je voorhoofd planten
en inschepen op de dag van de grote migratie,
gelokt door het gezang van een hemelse vloot,
wiens gemurmel de sterren al koloniseert.

Driemastschepen zullen opstijgen, met een paar golven aan hun zijde,
dorpen zullen naar de hemel gaan, waterbakken en wasvrouwen,
tarwevelden in de duizend lachjes van klaprozen,
giraffen in overvloed in het woud van wolken,
een olifant zal de besneeuwde top van de lucht beklimmen,
in het hemelse water zullen bruinvissen en sardientjes glinsteren,
en boten zullen opstijgen naar de mijmeringen van engelen,
paarden van de pampa’s zullen van weide naar weide rollen
in het stro en de tweede groei van warme sterrenbeelden,
en zelfs jullie, o skeletten van de eerste ademtochten van de wereld,
jullie zullen je verwonderen jezelf terug te vinden
met dit vlees dat jullie zoetheid op aarde bracht,
een hart zal weer ontspruiten tussen jullie taaie ribben
die zo lang wachtten op een ondergronds wonder,
en jullie handen zullen rimpelen als madeliefjes in de wind!

Jules Supervielle

230-232


Musée Carnavalet

Robe sans corps, robe sans jambes,
Robe sans un bouton qui manque
Quel émoi dans la gorge absente.
Comme il bat vite,
Ce coeur qui n’est qu’un souvenir.

Proche l’oreille du corsage
Comme le médecin des morts,
Vais-je pouvoir entendre encor
Le sang et son clair équipage?

Le torse de soie est bombé,
C’est une plage grise et rose,
Mais comme les manches sont plates.
Cherchez le fer à repasser,
Cherchez le doux ventre et la rate.

Trouvez, si vous pouvez, la tête
De cette dame sans amant:
Un peu d’air de dix-sept cent sept
Et pas plus gros qu’un poing d’enfant.

Jules Supervielle

267


Museum Carnavalet

Jurk zonder lijf, jurk zonder benen,
Jurk zonder één ontbrekende knoop
Wat een beroering in de afwezige keel.

Hoe snel klopt het,
Dit hart dat slechts een herinnering is.

Houd het oor tegen het lijfje
Als de dokter van de doden,
Zal ik nog steeds kunnen horen
Het bloed en zijn heldere gevolg?

Het zijden torso is rond,
Het is een grijsroze strand,
Maar wat zijn de mouwen plat.

Zoek naar het ijzer,
Zoek naar de zachte buik en de milt.

Vind, als je kunt, het hoofd
Van deze dame zonder geliefde:
Een klein gezichtje van zeventienhonderdzeven
En niet groter dan een kindervuist.

Jules Supervielle

267


L’AUTRE AMÉRIQUE

Je cherche une Amérique ardente et plus ombreuse
Avec un océan la touchant de plus près,
Plus vive en son écume, et de son corps peureuse.

Ses oiseaux chantent bas, vous prennent à parti,
Vous tirent à l’écart dans un coin de forêt,
Vous disent leur secret, vous laissent interdit.

On n’ose y regarder trop longtemps une rose
Et l’on n’est sûr de rien, même pas des rochers,
Si vif est le penchant à la métamorphose,

Sous les yeux des vivants les livres qui se ferment
Deviennent des chevaux au milieu de lanternes
Et l’on monte dessus pour bien mieux s’égarer,

Et se trouver enfin, fraîches les deux oreilles,
Corps galopant au fond de l’aube qu’on réveille.

Jules Supervielle

284


HET ANDERE AMERIKA

Ik zoek een Amerika, vurig en schimmiger,
met een oceaan die het dichterbij raakt,
levendiger in zijn schuim en angstaanjagender in zijn lichaam.

De vogels zingen zachtjes, roepen je toe,
trekken je mee naar een hoekje van het bos,
vertellen je hun geheim, laten je sprakeloos achter.

Je durft niet te lang naar een roos te staren,
en je bent nergens zeker van, zelfs niet van de rotsen,
zo sterk is de neiging tot metamorfose,

voor de ogen van de levenden, worden boeken die dichtgaan
paarden te midden van lantaarns,
en je bestijgt ze om jezelf nog meer te verliezen,

en uiteindelijk jezelf terug te vinden, met frisse oren,
lichamen galopperend in de diepte van de dageraad die je ontwaakt.

Jules Supervielle

284


L’AUBE DANS LA CHAMBRE

Le petit jour vient toucher une tête en son sommeil
Il glisse sur l’os frontal
Et s’assure que c’est bien le même homme que la veille.
À pas de loup, les couleurs pénètrent par la croisée
Avec leur longue habitude de ne pas faire de bruit.
La blanche vient de Timor et toucha la Palestine
Et voilà que sur le lit elle s’incline et s’étale!
Et cette autre avec regret se sépara de la Chine,
La voici sut le miroir
Lui donnant sa profondeur
Rien qu’en s’approchant de lui.
Une autre va vers l’armoire et la frotte un peu de jaune,
Celle-ci repeint de noir
La condition de l’homme
Qui repose dans son lit.
Alors l’âme qui le sait,
Mère inquiète toujours près de ce corps qui s’allonge :
«Le malheur n’est pas sur nous
Puisque le corps de mes jours
Dans la pénombre respire.
Il n’est plus grande douleur
Lue ne pas pouvoir souffrir
Et que l’âme soit sans gite
Devant des portes fermées.
Un jour je serai privée de ce grand corps près de moi;
J’aime bien à deviner ses formes dessous les draps
Mon ami le sang qui coule dans son delta malaisé,
Et cette main qui parfois
Bouge un peu sous quelque songe
Qui ne laissera de trace
Dans le corps ni dans son âme”.
Mais il dort, ne pensons pas pour ne pas le réveiller,
Ce n’est pas bien difficile
Il suffit de s’appliquer?,
Qu’on ne m’entende pas plus que le feuillage qui pousse
Ni la rose de verdure.»

Jules Supervielle

308


DAGERAAD IN DE KAMER

De vroege dag streelt een slapend hoofd
Het glijdt over het voorhoofdsbeen
En controleert of het inderdaad dezelfde man is als gisteren.

Op hun tenen komen de kleuren door het raam naar binnen
Met hun lange gewoonte om geen geluid te maken.

De witte kleur komt uit Timor en raakte Palestina aan
En nu, op het bed, buigt en spreidt hij zich uit!

En deze andere, met spijt, nam afscheid van China,
Hier is hij op de spiegel
Die hem diepte geeft
Gewoon door hem te naderen.

Een andere gaat naar de kledingkast en wrijft hem een ​​beetje geel,
Deze schildert in zwart
De toestand van de man
Die in zijn bed rust.

Dan de ziel die het weet,
Bezorgde moeder altijd dicht bij dit uitgestrekte lichaam:

“Ongeluk treft ons niet
Sinds het lichaam van mijn dagen
Ademt in de schemering.” Er is geen grote pijn meer
Lees, niet in staat om te lijden
En dat de ziel geen beschutting heeft
Voor gesloten deuren.

Op een dag zal ik dit grote lichaam naast me kwijtraken;

Ik stel me graag zijn vorm voor onder de lakens
Mijn vriend, het bloed dat stroomt in zijn onrustige delta,
En deze hand die soms
Een beetje beweegt in een droom
Die geen spoor zal achterlaten
In het lichaam noch in zijn ziel.

Maar hij slaapt, laten we niet denken om hem niet wakker te maken,
Het is niet zo moeilijk
Men hoeft zich er alleen maar toe te zetten,
Laat me niet meer gehoord worden dan het groeiende gebladerte
Noch de groene roos.

Jules Supervielle

308


DIEU CRÉE L’HOMME

Mes doigts cernant leur rêve avec bravoure,
Environnés par un vide très lourd,
Qui va cédant son terrain pas à pas,
Mes doigts à qui l’on ne s’oppose pas,
Toujours comblant d’avares précipices,
Formant la chair prête à tant de délices,
Si différents à mesure qu’ils vont,
Sentant un œil se faire sous le front,
Donnant sous eux ce qu’il faut de lumière
Pour héberger les formes de la terre,
Prenant la tête et vous la modelant
Pour qu’elle soit pensante à tout moment
Et devenant plus légers pour la tempe,
Mes doigts donnant une lueur de lampe
A cette peau ou monte une chaleur.
Laisse ma main s’attarder sur ton cœur
S’y oublier pensant à trop de choses ‘
Comme un rosier chancelant sous les roses.
Silence, Dieu fait l’homme pout toujours,
Il le devine, il en aime Le tour.
Place pour l’ordre ou bien pour la folle,
Place pour tous les souffles de la vie.
Ô mon petit, ô mon parachevé,
Regarde-moi, tu pourras me braver.
Je t’ai donné l’amour avec la haine,
Tu choisiras puisant dans l’âme pleine,
Beau sac où sont savamment mélangés
Des sentiments dont tu pourras changer
Et je te dis: sois un dieu, sois un homme,
Toi qui dormis en moi un si long somme.

Jules Supervielle

355


GOD SCHEPT DE MENS

Mijn vingers, dapper hun droom omarmend,
Omgeven door een zeer zware leegte,
Die stap voor stap terrein prijsgeeft,
Mijn vingers, die niemand tegenwerkt,
Altijd de schrale afgronden vullend,
Vlees vormend, gereed voor zoveel genot,
Zo verschillend als ze bewegen,
Voelend een oog dat zich vormt onder de wenkbrauw,
Die eronder precies de juiste hoeveelheid licht gevend,
Om de vormen van de aarde te beschermen,
Het hoofd nemend en het voor jou vormend,
Zodat het elk moment kan denken,
En lichter wordt bij de slaap,
Mijn vingers die de gloed van een lamp geven,
Aan deze huid waar een warmte opstijgt.
Laat mijn hand rusten op je hart,
Om zich daar te verliezen, denkend aan te veel dingen,
Als een rozenstruik die wankelt onder de rozen.
Stilte, God schept de mens voor eeuwig,
Hij doorgrondt hem, Hij houdt van zijn wending.
Ruimte voor orde of voor waanzin,
Ruimte voor alle levensademhalingen.
O mijn kleine, o mijn volmaakte,
Kijk naar mij, je kunt mij trotseren.
Ik gaf je liefde met haat,
Je zult kiezen, puttend uit de volle ziel,
Een prachtige zak waarin vakkundig vermengd zijn
Gevoelens die je kunt veranderen
En ik zeg je: wees een god, wees een mens,
Jij die zo lang in mij hebt geslapen.

Jules Supervielle

355


L’espérance
 
Dans l’obscurité pressentir la joie,
Savoir susciter la fraîcheur des roses,
Leur jeune parfum qui vient sous vos doigts
Comme une douceur cherche un autre corps.
Le coeur précédé d’antennes agiles,
Avancer en soi, et grâce à quels yeux,
Eclairer ceci, déceler cela,
Rien qu’en approchant des mains lumineuses.
Mais dans quel jardin erre-t-on ainsi
Qui ne serait clos que par la pensée ?
Ah pensons tout bas, n’effarouchons rien,
Je sens que se forme un secret soleil.

Jules Supervielle

393


Hoop

Vreugde voelen in de duisternis,
Weten hoe de frisheid van rozen te wekken,
Hun jeugdige geur die onder je vingers komt,
Als zoetheid die een ander lichaam zoekt.
Het hart, voorafgegaan door behendige antennes,
Om in jezelf vooruit te gaan, en dankzij welke ogen,
Om dit te verlichten, dat te onderscheiden,
Gewoon door naderende lichtgevende handen.
Maar in welke tuin dwalen we zo rond,
Die alleen door gedachten wordt omsloten?
Ach, laten we rustig nadenken, laten we niets bang maken,
Ik voel dat een geheime zon zich vormt.

Jules Supervielle

393


DIALOGUE AVEC JEANNE

LE POETE
Écoute Jeanne d’Arc qui devant notre amour ….
Te caches mal dans la volute d’un nuage,
Et te révèles te célant, tu peux beaucoup
Pour ceux qui vont d’un pas de vivant sur la France.
Ne voudras-tu descendre
De ta chaste montagne
Pour fouler le vieux sol
De notre pauvre val

JEANNE
Quel est donc ce vivant qui me nomme et me hale
Pour la première fois ?
La moindre herbe des champs prise sous le feuillage
Je la connais bien mieux et je puis la comprendre,
Mais d’où viennent ces yeux qui ne me disent rien
Et demandent un entretien,
Encore plus que cette voix
Qui gravit gauchement le monde aérien.

LE POÈTE
Ne puis-je te servir, ô Jeanne, en quelque chose,
Moi qui suis sur le sol des arbres et des roses,
Et mettre devant toi nos fleuves bien choisis
En écartant? les importuns par le seul fait de poésie.

JEANNE
Nos fleuves sont en moi, la France l’est aussi,
Je puis y pénétrer sans m’éloigner d’ici,
Tu balbuties dans ton espoir de délivrance,
Je sens bouger en nous de grandes différences.

LE POÈTE
Oh ! je ne suis qu’un homme au milieu du souci,
Il comprend encor mal le ciel autour de lui.
Donne-lui ta lumière, entre toutes lumières,
Qui sait innocemment arriver la première?

JEANNE
Quand tu auras cédé aux instances de Dieu
Nous nous entendrons mieux.

LE POÈTE
Ô Jeanne, je résiste et tire sur ma chaîne
Comme un chien qui chérit la belle liberté,
Je veux boire à ma soif, à ma sourde fontaine ,
C’est là que j’ai formé mon peu de vérité.
On affirme alentour, on croit! avoir raison,
Les yeux brillent de foi et d’un secret triomphe
Mais je ne comprends pas le sens de la leçon,
Et si je crois en Dieu ce n’est qu’en poésie.
Si c’est là croire en lui, ly crois de tout mon cœur,
De toute son humaine et petite chaleur.
Mais je ne vais jamais prier dans les églises
Et si je communie, c’est avec l’humble vie
Qui me sera ravie.
Que restera-t-il donc de ma foi
Lorsque je ne serai plus moi
Mais corps tout os et pénurie?
Écoute, tu le sais, je parle sans malice,
Comme lorsque l’on a le dos au précipice.

JEANNE
Pourquoi me parle-t-on
Si je ne suis qu’une ombre,
Pourquoi me déranger
Si tu n’as pas changé ?

LE POÈTE
Tu es la belle sans parure
A la France bien assortie,
Tu es la plus claire figure
Dans les ténèbres sans sortie

JEANNE
Je ne comprends pas bien ta confuse prière,
N’ouvriras-tu jamais tes jours à la lumière ?
Laisse donc ta voix de tête
Si tu veux que je sois prête.
Avant d’avoir été général de la France
Je ne savais de moi ce que l’on attendait,
Je n’étais qu’une bergère qui regardait,
Et gardait ses moutons, en tirait confiance,
Au point de voir au ciel, avec ou sans nuages,
L’Ange tout ailes, tout visage.
Que te servirait mon soutien
Si tu ne veux pas de mes liens?
Ne crois pas que tout soit facile
À qui ne possède plus rien.
Dans sa lourdeur très immobile
La mort tient bien ce qu’elle tient.
Est-il plus facile de croire
Lorsqu’on est une trépassée
Et que l’on a beaucoup de mal
A lier sa pauvre pensée ?
Je sais bien que je suis, je sais bien que j’entends
Mais je ne vis qu’en ceux qui se livrent a moi,
C’est par eux que je suis, que je sais, que je pense,
Et que je sens d’en bas me parler le silence.
Si, vivant, tu connais le doute,
Toi qui vois le jour tout entier,
Pourquoi veux-tu que je t’écoute
Moi, la morte plus qu’à moitié ?
Je ne suis plus hélas qu’une ombre paysanne
Enracinée au ciel de France
Mais tout de même morcelée
Par le cœur de tant de Français,
Par les enfants qui me récitent
Et dans leur petit cœur distrait me ressuscitent.

LE POÈTE
Tu as encore à tes sabots
De la paille de modestie.
Je la vois d’ici, elle brille,
Et quand je dis ici et quand tu dis ici
Ce n’est certainement en rien la même chose.
Nous avons un ici mille fois différent
Mais par un point obscur soudain communiquant,
Oiseaux de ciels très éloignes,
Anguilles sous la même roche,
Tantôt lointains ou bien tout proches,
Chaque homme ayant un léger grain
De ce que l’on nomme divin
Ce qui lui permet sans blasphème
De se pencher sur ce qu’il aime,
Et même quand ce qu’il chérit
Luit si fort au-dessus de lui.

Commencé en 1938, repris en 1944.

Jules Supervielle

423-426


DIALOOG MET JEANNE

DE DICHTER
Luister, Jeanne d’Arc, die, voor onze liefde…
Jezelf onhandig verbergt in de werveling van een wolk,
en jezelf onthult terwijl je je verbergt, kun je veel doen
Voor hen die met de tred van een levend wezen door Frankrijk trekken.
Wil je niet afdalen
Van je kuise berg
Om de oude grond te betreden
Van ons arme dal?

JEANNE
Wie is dit levende wezen dat mij bij naam noemt en mij roept
Voor het eerst?
Het kleinste grassprietje in de velden, geplukt van onder het gebladerte,
Ik ken het veel beter en ik kan het begrijpen,
Maar waar komen deze ogen vandaan die me niets vertellen
En een gesprek eisen,
Nog meer dan deze stem
Die onhandig de lucht in stijgt?

DE DICHTER
Kan ik je niet op een of andere manier van dienst zijn, o Jeanne,
ik die op de grond van bomen en rozen sta,
En onze zorgvuldig gekozen rivieren voor je plaatsen
Door de opdringerigen weg te jagen met de loutere daad van de poëzie?

JEANNE
Onze rivieren stromen door mijn aderen, en Frankrijk ook.
Ik kan ze betreden zonder deze plek te verlaten.
Jij stottert in je hoop op verlossing.
Ik voel grote verschillen in ons ontwaken.

DE DICHTER
O! Ik ben slechts een man te midden van zorgen.
Hij begrijpt de hemel om hem heen nog steeds niet goed.
Geef hem jouw licht, van alle lichten.
Wie weet, misschien komt hij wel onschuldig als eerste aan?

JEANNE
Wanneer je je hebt overgegeven aan Gods smeekbeden,
zullen we elkaar beter begrijpen.

DE DICHTER
O Jeanne, ik verzet me en trek aan mijn ketting.
Als een hond die de prachtige vrijheid koestert.
Ik wil mijn dorst lessen uit mijn stille bron.
Daar heb ik mijn schamele waarheid gevormd.
Overal om me heen beweren ze, ze geloven! Dat ze gelijk hebben.
Mijn ogen stralen van geloof en een geheime triomf.
Maar ik begrijp de betekenis van de les niet.
En als ik in God geloof, is het alleen in de poëzie.
Als dat is wat geloven in hem inhoudt, dan geloof ik met heel mijn hart,
Met al mijn menselijke en bescheiden warmte.
Maar ik zal nooit in kerken bidden.
En als ik de communie ontvang, is het met een nederig leven
Dat mij zal worden afgenomen.
Wat blijft er dan over van mijn geloof?
Als ik niet langer mezelf ben,
Maar een lichaam van botten en armoede?
Luister, weet je, ik spreek zonder kwaadwilligheid,
Zoals wanneer je met je rug op de rand van de afgrond staat.

JEANNE
Waarom spreek je tegen me?
Als ik slechts een schaduw ben,
Waarom stoor je me?
Als je niet veranderd bent?

DE DICHTER
Jij bent de onopgesmukte schoonheid,
Perfect passend bij Frankrijk,
Jij bent de helderste figuur,
In de onontkoombare duisternis.

JEANNE
Ik begrijp je verwarde gebed niet helemaal,
Wil je je dagen nooit openstellen voor het licht?
Laat je hoge stem dan los,
Als je wilt dat ik er klaar voor ben.
Voordat ik generaal van Frankrijk werd
wist ik niet wat er van me verwacht werd,
ik was slechts een herderin die toekeek,
en haar schapen hoedde, vertrouwen van hen puttend,
totdat ik in de lucht, met of zonder wolken,
de Engel zag, met vleugels en een gezicht.
Wat zou mijn steun jullie baten
als jullie mijn banden niet willen?
Denk niet dat alles gemakkelijk is
voor iemand die niets bezit.
In zijn stille zwaarte
houdt de dood stevig vast wat hij vasthoudt.
Is het gemakkelijker te geloven
wanneer men dood is
en zo worstelt
om zijn armzalige gedachten te binden?
Ik weet heel goed dat ik besta, ik weet heel goed dat ik hoor,
maar ik leef alleen in hen die zich aan mij overgeven,
door hen ben ik, weet ik, denk ik,
en voel ik de stilte van beneden tot mij spreken.
Als je, levend, twijfel kent,
Jij die de hele dag ziet,
Waarom wil je dat ik naar je luister
Ik, die meer dan half dood ben?
Helaas, ik ben nu niets meer dan een boerse schaduw
Geworteld in de Franse hemel
Maar nog steeds versplinterd
Door de harten van zoveel Fransen,
Door de kinderen die mij voordragen
En mij in hun verwarde hartjes doen herrijzen.

DE DICHTER
Je hebt nog steeds een strohalm van bescheidenheid aan je hoeven
Enkele strohalmen bescheidenheid.
Ik zie het van hieruit, het schittert,
En als ik hier zeg en als jij hier zegt
Is het zeker niet hetzelfde.
We hebben hier duizend keer verschillende
Maar door een plotseling communicerend, obscuur punt,
Vogels uit zeer verre luchten,
Palingen onder dezelfde rots,
Soms ver weg of heel dichtbij,
Ieder mens heeft een klein beetje
Van wat we goddelijk noemen,
Dat hem zonder blasfemie in staat stelt
te steunen op wat hij liefheeft,
En zelfs wanneer wat hij koestert
Zo helder boven hem schijnt.

Begonnen in 1938, hervat in 1944.

Jules Supervielle

423-426


LE JARDIN DE LA MORT

Le jardin de la mort riche d’arbres sans nombre
Continue à jamais nos plus secrets désirs,
Un regret souterrain s’y change en herbe sombre
Puisqu’il n’a pas trouvé la force de mourir.

De quelle lourde tête humaine,
Volubilis, es-tu sorti,
Et d’ou vient cette grande peine
Qui se fait jour dans cet épi?

La terre prend en amitié
Les plus humbles de nos soucis
Et recouvre plus qu’à moitié
Les cœurs privés d’humaine vie.

Mais, pauvre vie insatisfaite,
Tu voudrais relever la tête
Et tu cherches un nouveau cœur
Pour loger ton ancienne ardeur,

Ne cherche plus, c’est autre chose
Que tu trouveras dans la rose,
Dans sa fraîcheur renouvelée
Par les larmes de la rosée.

Et ne regrette rien tout bas
A la manière de naguère.
Sache te livrer tout entière
Aux plantes, ne lésine pas,

Sans réticence ni colère
Fie-toi aux formes de la terre,
Mais voilà qu’enfin tu consens
A t’abandonner en tous sens.

Vois comme ta vieille folie
En mille herbes se modifie,
Regarde ton ancien courage
Le voilà devenu branchage.

L’horreur de la mort, avouée,
En feuillages s’est dénouée”
Par là-dessus un peu de vent,
C’est le nouveau contentement.

Et voici maintenant, racines et surface,
Un beau parc plus humain que la ville aux grands cris,
Et parfois un grand cerf y prend, toute la place,
Vois s’étoiler le vide errant derrière lui.

Jules Supervielle

444


DE TUIN DES DOODS

De tuin des doods, rijk aan talloze bomen,
voedt voor eeuwig onze meest geheime verlangens,
Een onderaards berouw verandert daar in donker gras,
omdat het de kracht niet kon vinden om te sterven.

Uit welk zwaar mensenhoofd,
Volubilis, ben je ontsproten,
En waar komt dit grote verdriet vandaan,
dat in deze korenaar ontwaakt?

De aarde neemt onze nederigste zorgen ter harte,

en bedekt meer dan de helft,
harten die van menselijk leven beroofd zijn.

Maar arm, ontevreden leven,
je zou je hoofd weer willen opheffen,
en je zoekt een nieuw hart,
om je vroegere hartstocht te huisvesten,

zoek niet verder, er is iets anders,
dat je in de roos zult vinden,
in haar frisheid vernieuwd,
door de tranen van de dauw.

En betreur niets in stilte,
zoals vroeger.
Geef jezelf volledig
Aan de planten, houd je niet in,

Zonder terughoudendheid of woede
Vertrouw op de vormen van de aarde,
Maar nu, eindelijk, stem je ermee in
Jezelf volledig over te geven.

Zie hoe je oude waanzin
Verandert in duizend kruiden,
Kijk naar je vroegere moed
Die is takken geworden.

De angst voor de dood, beleden,
Is ontvouwen tot bladeren.
Hieroverheen waait een zacht briesje,
Dit is de nieuwe tevredenheid.

En nu, wortels en oppervlakte,
Een prachtig park, menselijker dan de stad met haar luide kreten,
En soms neemt een groot hert alle ruimte in beslag,
Zie de leegte erachter dwalen, een ster worden.

Jules Supervielle


Ami silence de minuit,
Écoutons ensemble les bruits
D’une vie près d’être écoulée,
Pourchassons-les jusqu’aux roseaux
Où les bruits étouffent dans l’eau
Une eau par soi-même comblée
(Elle ne sait rien du ruisseau
Qui se cherchait dans la vallée)
Amos lei le deis ne m’as nui,
Lune d’un soleil d’indolence,
Mais qui met la main sur l’immense,
Quand les roses du jour sont mortes
Et deviennent roses de nuit?
A l’obscurité calculée
Pour nos plus secrètes allées,
Ami silence de minuit,
Toi dont le cauteleux velours
Nous enveloppe de toujours
Tu laisses tomber tes pétales
De ton bâillement de crotale
Qui pourrait mordre s’il voulait
Mais préfère nous consoler
Quand sur nos têtes il balance
Les sphères de la délivrance.

Jules Supervielle

489


Vriend, middernachtstilte,
Laten we samen luisteren naar de geluiden
Van een leven dat zijn einde nadert,
Laten we ze achtervolgen naar het riet
Waar de geluiden gedempt worden in het water
Water dat zelfvoorzienend is
(Het weet niets van de stroom
Die zichzelf zocht in de vallei)
Amos lei le deis ne m’as nui,
Maan van een zon van luiheid,
Maar wie raakt het immense aan,
Wanneer de rozen van de dag dood zijn
En rozen van de nacht worden?

In de berekende duisternis
Voor onze meest geheime paden,
Vriend, middernachtstilte,
Jij wiens voorzichtige fluweel
Ons voor altijd omhult
Jij laat je blaadjes vallen
Van je ratelslanggekeeuw
Die zou kunnen bijten als hij wilde
Maar ons liever troost
Wanneer hij boven onze hoofden balanceert
De sferen van verlossing.

Jules Supervielle

489


L’HOMME

Au docteur Henri Mondor.

C’est la profonde anatomie!
Toujours faussement endormie,
Où le moindre de nos organes
Garde sous la peau l’air horrible
De qui vit toujours dans le sang
Et sans cesse réfléchissant
À son imminent avenir.
Tout cela est fait pour la nuit
Silencieuse, solitaire,
Où seul le cœur a droit au bruit
Et tout le reste doit se taire;
Où, dans l’orage de la chair,
Le cerveau lance ses éclairs,
Et donne sa lumière à tous
Les aveugles de là-dessous.
Seul le regard du chirurgien,
Entrant vie et mort à la main,
Guidé par un acier pointu
Qui va décelant l’inconnu,
Découvre par son soupirail,
En flagrant délit de mystère,
Les organes à leur affaire
Qui se cachent pour leur travail
Et sont sourdement furieux
Dès que le jour injurieux
Vient dévoiler la boucherie
Où se fait, se défait la vie,
Sous la menace du squelette
Qui guette des pieds à la tête.
Car l’ennemi est dans la place
Blanc comme écume d’océan,
Mais écume qui s’éternise ,
Avant que vienne le moment
Où la chair soudain lâche prise
Et laisse l’os sans charité,
Par le souffle humain déserté,
Ensorcelé par sa blancheur,
Un blanc qui ne pardonne pas,
Plus cruel que tous les combats
Et retranché dans sa rancœur,
Mais un blanc qui ne s’aime guère
Et préfère vivre sous terre
Où le crâne’, dents arrêtées,
Mord sa part de postérité.
La peau voile les os, le sang,
De son regard indifférent,
Pendant que l’homme va et vient,
Discernant le mal et le bien,
Avec son air de malencontre
Discutant le pour et le contre,
Montrant sa face et son profil
Dans les grands blés comme à la ville,
Sa longue face de muraille
Où s’apprivoisent des sourires
Cachant ses opaques batailles,
Et plus sensible qu’une rose
Qui va s’appuyant sur la pierre
Pour être de moins en moins close
Et s’ouvrir jusqu’à se défaire.
L’homme?, paroles à la bouche,
Donnant chaleur à ce qu’il touche,
Pour le reste, cérémonieux
Comme sujet à la colère
Et fils d’une longue misère,
Il va se frayant son chemin
Du regard des pieds et des mains,
Encore mal sorti des cavernes,
À la main sa maigre lanterne,
Et en aval comme en amont
Il sent encore son limon.

Jules Supervielle

495


MENS

Aan dokter Henri Mondor.

Het is de diepgaande anatomie!
Altijd bedrieglijk slapend,
Waar het kleinste van onze organen
onder de huid de afschuwelijke lucht bewaart
van iemand die nog in het bloed leeft
en onophoudelijk nadenkt
over zijn naderende toekomst.
Dit alles is gemaakt voor de nacht
stil, eenzaam,
waar alleen het hart het recht heeft te klinken
en al het andere moet zwijgen;
waar, in de storm van het vlees,
de hersenen hun bliksemflitsen afvuren,
en hun licht geven aan allen
de blinden beneden.
Alleen de blik van de chirurg,
Leven en dood in de hand,
Geleid door scherp staal,
Het onbekende ontdekkend door de opening,
Betrapt op heterdaad van het mysterie,
De organen aan het werk,
Verscholen voor hun taak,
En stil woedend
Zodra de beledigende dag
Aanbreekt om de slachting te onthullen,
Waar leven wordt gemaakt en vernietigd,
Onder de dreiging van het skelet,
Van top tot teen kijkend. Want de vijand is op de plek
Wit als oceaanschuim,
Maar schuim dat blijft hangen,
Voordat het moment komt
Dat het vlees plotseling bezwijkt
En het bot genadeloos achterlaat,
Verlaten door menselijke adem,
Betoverd door zijn witheid,
Een wit dat niet vergeeft,
Wreder dan alle veldslagen
En geworteld in zijn wrok,
Maar een wit dat zichzelf nauwelijks liefheeft
En liever ondergronds leeft,
Waar de schedel, met zijn tanden in elkaar,
zijn deel van het nageslacht opeet.
De huid verhult de botten, het bloed,
Met zijn onverschillige blik,
Terwijl de man komt en gaat,
Goed en kwaad onderscheidend,
Met zijn ongelukkige uitstraling,
De voor- en nadelen besprekend,
Zijn gezicht en profiel tonend,
In de grote tarwevelden net als in de stad,
Zijn lange, vestingachtige gezicht,
Waar glimlachen getemd zijn,
Zijn ondoorzichtige gevechten verbergend,
En gevoeliger dan een roos,
Die tegen de steen leunt,
Om steeds minder gesloten te worden,
En open te gaan tot ze zich ontvouwt.
De man? Woorden op zijn lippen,
Warmte schenkend aan wat hij aanraakt,
Voor de rest, plechtig,
Alsof vatbaar voor woede,
En zoon van lang leed,
Hij baant zich een weg,
Met de blik van zijn voeten en handen,
Nog maar net uit de grotten,
In zijn hand zijn schamele lantaarn,
En stroomafwaarts net als stroomopwaarts,
Ruikt hij nog steeds zijn slib.

Jules Supervielle

495


Le hors-venu
 
D’où venez-vous ainsi couvert de précipices
Avec plus de ravins que chaîne de montagnes ?
Qui vous approche sent qu’un vertige le gagne
Que, du haut de votre altitude abrupte, il glisse,
Vous qui sortez vivant de la géologie
Comme d’un cauchemar de grottes et de strates,
Allant du rose exsangue au plus pur écarlate,
Dans l’éboulis de vos roches mal assagies.
Venez, asseyez-vous du côté de la plaine
Et regardez monter une lune  sereine !
Au sortir de la nuit, buvez ce verre d’eau,
II fait sourdre la vie et ferme les tombeaux.
Des oiseaux mieux qu’oiseaux émanent des buissons
Pour aller au-devant de leurs claires chansons.
Reconnaissez-vous là les signes et les mythes
De ce qui espérait en vous, dans l’insolite ?
La brise sentez-vous de la métamorphose
Ouvrant la fleur secrète et délaissant la rose ?
 
Jules Supervielle

498


De Buitenstaander

Waar kom je vandaan, omringd door steile afgronden,
met meer ravijnen dan bergketens?

Wie je nadert, voelt een duizeligheid opkomen,
dat ze van de hoogte van je abrupte hoogte wegglijden,
jij die levend tevoorschijn komt uit de geologie,
als uit een nachtmerrie van grotten en gesteentelagen,
variërend van bloedeloos roze tot het zuiverste scharlakenrood,
in het puin van je ongetemde rotsen.
Kom, ga zitten aan de rand van de vlakte,
en kijk naar een serene maan die opkomt!
Drink aan het einde van de nacht dit glas water,
het brengt leven voort en sluit de graven.
Vogels, mooier dan vogels, komen uit de struiken,
om hun heldere gezang te horen.
Herken je daar de tekens en de mythen,
van datgene wat in je hoopte, in het ongewone?
De bries, voel je de metamorfose?
Het openen van de geheime bloem en het verlaten van de roos?

Jules Supervielle

498


LA TERRE CHANTE

À Octave Nadal.

Savez-vous ce que c’est que d’être tout entière
Avec nuages, monts, collines et rivières,
Dans un enfant qui court ou marche à travers champs,
Mêlant ses divers pas à mon pas planétaire,
‘Et sans même se voir avancer sur la terre
Ni comprendre qu’il tient tête aux quatre éléments.
Il ne sait qui je suis ni de quoi je retourne
Et doit apprendre dans ses livres que je tourne.
Il fait, bon gré mal gré, figure de vivant
Et sur ses petits pieds naviguant à l’estime,
Le visage et le corps offerts à tous les vents,
Il vit, puisque c’est là vivre qu’être victime.

L’âme pleine de nœuds à l’ombre de la mort,
Me voici dans le corps d’une très vieille femme,
Qui șe retourne pour injurier le sort,
Le visage élargi de colère et de larmes.
Me voici chien courant jusqu’à trouver un nom,
Chien de la terre, et tous deux nous tournons en rond.

Je me fais une place au fond de ce qui souffre
Moi qui vais suscitant la douleur et le souffle
Où personne avant moi n’avait pu pénétrer.
Je suis la terre où tout s’est toujours perpétré,
Des milliards de cœurs à la périphérie
Se cachent sous la peau et de l’air se méfient,

Des êtres dont la tête angoisse, aiguise l’air,
Oublieuse mémoire
Font que le long du ciel mon ellipse est amère’
Ah! que du plus lointain l’étoile reconnaisse
Celle qui fait sécher au soleil sa détresse !
le deviens à mon tour une tête pensante,
Sans bien savoir à quoi, ainsi qu’une demente
Errant autour de moi d’un mouvement pareil
Je vais la chaîne au cou que forgea le soleil.

Matin, qui chaque jour t’élances, te fiances,
Libéré de la nuit et de ses méfiances,
Tu touches chaque objet pour la premiere fois
Et te penches pour voir s’il est comme il se doit !
Chacun se croit choisi par toi, celui-là même
Sur le bord de mourir apprend comme l’on aime.
Matin qui nais en nous aussi bien que sur nous
Et toujours plus léger que la brise à la branche,
Tu te noues seulement comme l’on se dénoue,
Tu pèses à rebours comme une délivrance.

Être mer qui ne veut rien céder au rocher,
Et roc, d’autant plus dur qu’il se laisse approcher,
Eau douce qui se fie au fil de la rivière,
Aspire à l’océan mais vaque à ses affaires
Et s’attarde en passant à chaque bout de pre,
Bien avant de mourir voulant voir tout de pres,
Cherchant fortune au loin mais vivant sa minute
Et mouillant ce qu’elle aime, y glissant sa volute,
Se retirant un peu pour juger de l’effet
Elle s’égare dans les roseaux, tout à fait.

L’obscurité brouillant les airs de sa disgrâce,
Tu remets chaque chose à son exacte place ;
‘ Ressuscitant les morts que fit de nous la nuit,
Tu tires un à un du linceul de leurs lits
Les corps qui vont passant du noir à la lumière
De ce jour tout nouveau avec les yeux d’hier.
La terre les attend derrière les volets
Et de l’autre côté des songes en alles
Le soleil connaisseur qui nomme et qui dénombre
Remet sa part de jour à ce qui sort de l’ombre.

Ô nature, que faisons-nous d’un jour d’été,
D’une aube sans nuage et d’un mont dilaté,
D’un cèdre résumant la nuit même en plein jour,
Puisque l’homme ne voit rien de ce qui l’entoure.
Sous tant d’aveuglement le paysage meurt,
Se dessèche tout seul, de soi-même prend peur,
Le duvet des matins à tout jamais s’envole,
Le parfum n’ose plus s’évader des corolles,
Même quand le soleil le précède et le suit
L’homme montre un visage alourdi par la nuit.

Comme il m’efface’ avec sa gomme à ne rien voir!
Il ne voit pas la rose auprès de l’arrosoir,
Il porte autour de lui le brouillard de son être.
Ce n’est pas pour me voir qu’il ouvre sa fenêtre,
Il préfère sans moi chaque jour s’en aller
À son travail par ses intérieures allées,
Même dans les matins clairs où tout me désigne,
Où de tous les côtés je fais signes sur signes,
Par l’arbre, le chemin et les fleurs aux beaux noms
Et ce que le soleil invente de rayons !

Ô continents, soutien de mon front solitaire,
Dites-moi que je suis encore votre mère !
” J’ai besoin qu’on me le répète, mes enfants,
Vous qui poussez vos terrasses dans l’océan,
Mon Europe, harmonie oh! toujours déchirée,
Et renaissante Europe et toujours à l’orée
D’une aurore venant de ton fertile cœur
Fontaine de l’espoir et vieux puits de rancœurs,
Laisse-moi t’apaiser d’une course éternelle
Dans le silence ailé de notre envol sans ailes.

Sous le jour qui s’éloigne et celui qui s’avance,
Ô France où tout se tient à la bonne distance
es Et le mont ne t’allie à sa cime comblée
Que pour mieux te laisser courir dans la vallée.
Tu teins de nous laisser deviner tes desseins
Et même de te mettre à portée de la main,
Lorsque sans bouger un doigt tu nous distribues
Villages et clochers, champs, rivieres et nues.
Et ta lumière nous devient si familiere
Que nous pensons pouvoir la faire et la défaire.

Amérique joueuse entre deux océans,
Longue fille montrant un corps adolescent,
Qui n’a cru te surprendre au sortir de la mer?
Tu cours du pôle sud à l’étoile polaire,
Ta flèche peut choisir sa cible dans le ciel,
Mais tu te laisses prendre au limon du réel.
Où ton regard se pose et s’appuie un instant,
On voit naître le feu, sourdre les diamants,
Vers tes yeux lumineux l’objet hausse la tête
Et devient tournesol pour mieux te faire fête.

Voici l’Himalaya qui hennit irréel,
Et cherche à bousculer les assises du ciel,
Grand cheval galopant sur place a toute allure
Et tirant vers le haut par ses mille encolures.
Il voulut d’un seul coup de reins quitter la terre
Et gela sous nos yeux la tête la première,
Attelage conduit par des vierges de neige
Qui, se figeant de tous leurs glaçons sur leurs sièges,
Elèvent dans le jour leur guerrière pâleur,
Livides d’autant plus qu’on leur brûla le cœur.

Se sentir Sibérie aux sources de l’Asie
Et glisser vers le sud ainsi qu’une hérésie,
Être Inde avec ses dieux agitant bras et voiles,
Avoir faim sous le grand ciel assoiffé d’étoiles,
Passer dans la chaleur du tigre à l’éléphant,
Au cobra qui s’en va rampant et renaissant.
N’être qu’un léopard aux rayures qui bougent,
Puis rien qu’un grain de sable au bord de la mer Rouge,
Mais qui, proliférant en dunes et mirages,
Formé le Sahara sous un soleil de rage.

Océanie, allais-je en la mer t’oublier
Avec tes autruchons ailés comme tes blés.
L’eau ne saurait cacher une fille que j’aime,
Tu sais que tu m’es bien plus proche que lointaine…
Ô mes cinq continents, glissons d’un vol aisé,
Serrés dans l’air que nous aurons fertilise.
Tournons pour un soleil our ne sait pas attendre,
Allons au fond du jour et d’une brise tendre,
Pour que, si l’on nous voit dans l’espar
La terre chante
On dise : la voila fidèle à son chemin,
Sous les pieds des mortels, la terre qui perdure,
Et passe sans laisser sillage ni murmure.

Jules Supervielle

507-511


DE AARDE ZINGT

Op Octaaf Nadal.

Weet je wat het is om volledig één te zijn
Met wolken, bergen, heuvels en rivieren,
In een kind dat rent of loopt over velden,
Zijn verschillende passen vermengend met mijn planetaire tred,

En zonder zichzelf op aarde te zien voortschrijden
Of te begrijpen dat hij de vier elementen trotseert.

Hij weet niet wie ik ben of waar ik voor sta
En moet uit zijn boeken leren dat ik me omdraai.

Hij neemt, willens of onwillens, de schijn van leven aan
En op zijn kleine voetjes, navigerend op gevoel,
Zijn gezicht en lichaam blootgesteld aan elke wind,
Leeft hij, want slachtoffer zijn is leven.

Mijn ziel vol knopen in de schaduw des doods,
Hier ben ik in het lichaam van een zeer oude vrouw,
Die zich omdraait om het lot te vervloeken,
Haar gezicht wijd open van woede en tranen.

Hier ben ik, een hond die rent tot ik een naam vind,
Hond van de aarde, en we draaien allebei rondjes.

Ik hak een plekje voor mezelf uit in het hart van het lijden,
ik die ga, pijn en adem opzwepend,
waar niemand voor mij kon doordringen.

Ik ben de aarde waar alles altijd is gebeurd,
miljarden harten aan de periferie,
verscholen onder de huid en wantrouwend tegenover de lucht,

wezens wier gekwelde geesten de lucht scherper maken,
vergeetachtig geheugen,
maken mijn pad bitter langs de hemel.

Ah! Moge de verre ster herkennen,
degene die zijn leed droogt in de zon!

Ik word op mijn beurt een denkend hoofd,
zonder precies te weten waarvoor, als een waanzinnige,
ronddwalend met een soortgelijke beweging,
ga ik met de ketting om mijn nek, gesmeed door de zon.

Ochtend, die je elke dag wekt, je ten huwelijk vraagt,
Bevrijd van de nacht en haar wantrouwen,
Raak je elk voorwerp voor het eerst aan
En buig je je voorover om te zien of het is zoals het hoort!

Iedereen voelt zich door jou uitverkoren, zelfs diegene
Op de rand van de dood leert liefhebben.

Ochtend, geboren in ons en op ons,
En altijd lichter dan de bries op de tak,
Je knoopt jezelf net zo gemakkelijk als je jezelf ontknoopt,
Je weegt in omgekeerde richting als een bevrijding.

De zee die weigert zich over te geven aan de rots,

En de rots, des te harder omdat ze zich laat benaderen,
Zoet water dat vertrouwt op de stroming van de rivier,
Verlangt naar de oceaan maar gaat zijn gang
En blijft even stilstaan ​​aan de rand van de weide,
Lang voor het sterven, alles van dichtbij willen zien,
Fortuin zoekend ver weg maar elk moment ten volle belevend,
En bevochtigend wat het liefheeft, glijdend in een spiraal,
Even terugtrekkend om het effect te beoordelen,
Verliest het zich volledig in het riet.

De duisternis die de lucht vertroebelt met haar schande,
Je zet alles weer precies op zijn plaats;

Je wekt de doden op die de nacht van ons maakte,
Je trekt één voor één uit het lijkkleed van hun bedden
De lichamen die van duisternis naar licht overgaan
Van deze gloednieuwe dag met de ogen van gisteren.

De aarde wacht hen achter de luiken
En aan de andere kant van dromen in steegjes
De wetende zon, die benoemt en telt,
geeft haar deel van de dag aan wat uit de schaduwen tevoorschijn komt.

O natuur, wat doen we met een zomerdag,
met een wolkenloze dageraad en een oprijzende berg,
met een ceder die de nacht zelf in het volle daglicht omhult,
want de mens ziet niets van wat hem omringt.

Onder zulke blindheid sterft het landschap,
droogt het vanzelf op, wordt bang voor zichzelf,
het ochtenddons vliegt voorgoed weg,
de geur durft niet langer te ontsnappen uit de bloemkronen,
zelfs wanneer de zon eraan voorafgaat en erop volgt,
toont de mens een gezicht dat gebukt gaat onder de last van de nacht.

Hoe wist hij me uit met zijn gum, terwijl hij niets ziet!

Hij ziet de roos naast de gieter niet,

hij draagt ​​de mist van zijn wezen met zich mee.

Het is niet om mij te zien dat hij zijn raam opent,
Hij gaat liever elke dag zonder mij
Naar zijn werk langs zijn innerlijke paden,
Zelfs op heldere ochtenden wanneer alles naar mij wijst,
Wanneer ik van alle kanten het ene teken na het andere stuur,
Door de boom, het pad en de bloemen met prachtige namen,
En wat een stralen schept de zon toch!

O continenten, steun van mijn eenzame voorhoofd,
Zeg me dat ik nog steeds jullie moeder ben!

“Ik wil dat het me herhaald wordt, mijn kinderen,
Jullie die jullie terrassen in de oceaan duwen,
Mijn Europa, o harmonie! altijd verscheurd,
En herboren Europa en altijd op de rand
Van een dageraad die ontspringt uit jullie vruchtbare hart,
Bron van hoop en oude bron van wrok,
Laat me jullie troosten met een eeuwige race
In de gevleugelde stilte van onze vleugelloze vlucht.

Onder de terugtrekkende dag en de naderende,
O Frankrijk waar alles op de juiste afstand wordt gehouden
En de berg jullie alleen verenigt met zijn gekroonde top
Om jullie beter te laten rennen in het dal.
Jullie proberen ons jullie plannen te laten raden
En zelfs om jullie binnen bereik te brengen,
Wanneer jullie zonder een vinger uit te steken
Dorps en torens, velden, rivieren en wolken aan ons uitdelen.
En jullie licht wordt ons zo vertrouwd
Dat we denken dat we het kunnen maken en weer ongedaan maken.

Amerika, een speler tussen twee oceanen,
Lang meisje met een adolescent lichaam,
Wie had er niet aan gedacht jullie te verrassen door uit de oceaan te verschijnen?” zee?

Je rent van de Zuidpool naar de Poolster,
Je pijl kan zijn doelwit in de lucht kiezen,
Maar je laat je vangen in het slib van de werkelijkheid.

Waar Je blik blijft even rusten en dwaalt af,
We zien het vuur ontwaken, de diamanten tevoorschijn springen,
Naar je stralende ogen heft het object zijn hoofd op
En verandert in een zonnebloem om jou nog beter te eren.

Hier is de Himalaya, onwerkelijk hinnikend,
En probeert de fundamenten van de hemel te doen schudden,
Een groot paard galoppeert op volle snelheid
En trekt zich met zijn duizend halzen omhoog.

Met één enkele stoot van zijn lendenen wilde het de aarde verlaten
En bevroor voor onze ogen, met zijn hoofd eerst,
Een span getrokken door sneeuwmeisjes
Die, bevroren met al hun ijspegels op hun zetels,
hun krijgersbleekheid in de dag tonen,
Des te meer woedend omdat hun harten verbrand zijn.

Siberië voelen aan de bron van Azië

En naar het zuiden glijden als een ketterij,

India zijn met zijn goden die met armen en zeilen zwaaien,
Honger voelen onder de uitgestrekte hemel, dorstend naar sterren,
In de hitte veranderen van tijger in olifant,
In de cobra die wegkruipt, herboren.

Slechts een luipaard zijn met wisselende strepen,
Dan niets dan een zandkorrel aan de kust van de Rode Zee,
Maar die, zich vermenigvuldigend tot duinen en luchtspiegelingen,
De Sahara vormde onder een brandende zon.

Oceanië, zou ik je op zee vergeten,
Met je struisvogels gevleugeld als je tarwe.

Water kan een meisje dat ik liefheb niet verbergen,
Je weet dat je dichter bij me bent dan ver weg…
O mijn vijf continenten, laat ons met een gemakkelijke vlucht glijden,
Ingesloten in de lucht zullen we vruchtbaar zijn.

Laten we ons wenden tot een zon die geen wachten kent,
Laten we naar het hart van de dag gaan en een zachte bries,
Zodat, als we in de verte gezien worden,
De aarde zingt,
Zij kunnen zeggen: zie, trouw aan haar pad,
Onder de voeten van stervelingen, de aarde die standhoudt,
En voorbijgaat zonder een spoor of een gemurmel achter te laten.

Jules Supervielle

507-511


LA TERRE

Eprise de ses fruits,
Distraite jour et nuit…
Voulez-vous une orange,
Voici tout l’oranger ;
Voulez-vous une plante,
Voici tout le verger.
Allongez-vous la main
Pour saisir une rose,
La terre n’en sait rien,
Vous n’êtes pas en cause.
Elle songe en son sein
A de nouvelles roses,
Cachant mille couleurs
Dans sa boueuse gloire*
is Où les futures fleurs
Sont encor toutes noires.

Jules Supervielle

512


DE AARDE

Verliefd op haar vruchten,
Dag en nacht afgeleid…
Wil je een sinaasappel?
Hier is de hele sinaasappelboom;
Wil je een plant?

Hier is de hele boomgaard.
Steek je hand uit
Om een ​​roos te plukken,
De aarde weet er niets van,
Het is niet jouw schuld.

Ze droomt in zichzelf
Van nieuwe rozen,
Duizend kleuren verbergend
In haar modderige glorie*
Waar de toekomstige bloemen
Nog steeds zwart zijn.

Jules Supervielle

512


DANS LA RUE

Voyez cet homme qui se penche’ sur la pierre —
Et de toute son oreille il voudrait ausculter Paris —
Comme il baisse la tête et comme ses paupières
Par l’amour alourdies
Battent, battent comme des papillons de pierre
Pour s’immobiliser sur l’œil clos à demi !
« Ami, ce n’est pas ainsi
Que l’on fait dans une ville,
Une ville comme Paris.
Ton étrangeté se remarque
Et tu n’en es pas le monarque
Toi qui te crois seul dans la rue.
—Et si je sens Paris?, la joue contre ses murs
À la pierre accolée,
Si les âges affluent à l’humain coquillage
Par la rugosité de la pierre en son âge,
Quand j’appuie fortement mon oreille réelle
Et même un peu le cœur
Sur ce calcaire récepteur?
—Va, va’ c’est par les yeux
Que l’on saisit la ville,
Qu’on entend dévaler les larges avenues
Et chuchoter parfois, sérieusement docile,
Une petite rue.
Que peut l’oreille? L’œil élargit ton domaine,
Il voyage de la couleur au mouvement,
Le long de la semaine
Dans la rue
Tout lui est ornement.
Redresse-toi, l’on commence à te regarder,
Et tu es menacé de quelque attroupement.
Sache mieux te garder,
Fais semblant de chercher par terre quelque chose,
Ramasse si tu peux d’un geste retarde’
Sur le pavé de bois une invisible rose
Et mêle-toi sans plus à tous les Parisiens
Comme un passant de plus
Mais qui revient de loin,
Les orcilles cachées par la melancolie
Pour n’avoir pas su écouter
De belles pierres sans rougir.»

Jules Supervielle

518


OP STRAAT

Zie deze man die over de steen heen leunt —
En met zijn hele oor wil hij naar Parijs luisteren —
Hoe hij zijn hoofd buigt en hoe zijn oogleden
Verzwaard door liefde
Flikkerend, fladderend als stenen vlinders
Om neer te strijken op zijn halfgesloten oog!

“Vriend, zo gaat dat niet in een stad,
Een stad als Parijs.
Je vreemdheid valt op
En je bent niet de heerser
Jij die jezelf alleen waant op straat.
—En als ik Parijs voel?, mijn wang tegen de muren
Gedrukt tegen de steen,
Als de eeuwen in de menselijke huls vloeien
Door de ruwheid van de steen in zijn ouderdom,
Wanneer ik mijn echte oor hard tegen de steen druk
En zelfs een beetje mijn hart
Op deze ontvankelijke kalksteen?

—Ga, ga, het is met de ogen
Dat je de stad begrijpt,
Dat je de brede lanen voorbij hoort razen
En soms fluistert een straatje, oprecht volgzaam.

Wat kan het oor doen? Het oog verruimt je blikveld,
Het reist van kleur naar beweging,
De hele week door
Op straat
Is alles een ornament voor het oog.
Sta rechtop, mensen beginnen naar je te kijken,
En je voelt je bedreigd door een menigte.
Weet beter hoe je jezelf moet beschermen,
Doe alsof je iets zoekt op de grond,
Pak, als je kunt, met een aarzelend gebaar
Op de houten straatstenen, een onzichtbare roos
En meng je zonder verder gedoe met alle Parijzenaars
Als zomaar een voorbijganger
Maar wel iemand die van ver is gekomen,
Zijn oren verborgen door melancholie
Omdat hij niet wist hoe te luisteren
Naar mooie stenen zonder te blozen.

Jules Supervielle

518


GENÈSE

Encore ruisselant du jour qu’il venait de créer,
Comme celui qui est pour la première fois éclairé par
une lumière extérieure à lui,
Dieu parcourait le monde de son pas de commandement,
Suivi à distance respectueuse par un soleil luisant de gratitude.
› Et le soleil considérait les mains qui l’avaient sorti de l’ombre,
Il les trouvait à son goût.
Et la joie des choses créées sonnait si juste
Qu’on eût dit que chacun venait d’inventer ses propres couleurs
Et l’herbe était verte et le ciel bleu, les nuages blancs et obscurs,
L’arc-en-ciel luisait de toutes les couleurs à la fois!
Et chacun à travers les âges, devait garder sa robe neuve
du premier jour,
Et malgré sa taille humaine
Dieu pouvait se pencher sans effort sur les monts
immenses et les vallées,
Il était toujours à l’échelle.
Le grand et le petit, le long et le large disparaissaient
rapidement dans son harmonie;
Et le soleil se coucha pour la première fois,
Afin de laisser la place à une nuit chaleureuse, suante de
signes et de prodiges,
Et qui sursautait dans ses ténèbres et dans ses profondeurs,
encore de nos jours en gestation.
Dieu avait fait une nuit si vivante d’étoiles qu’il en marchait
un peu voûte, mais fièrement,
Et tout ce qu’il n’avait pu créer de ses mains, il le
façonnait de sa pensee qui restait créatrice à des
distances infinies ;
Et sa pensée fourbue d’avoir tant procréé au loin
Rentrait parfois au bercail.
Et Dieu songea tout d’un coup : Et ma mer qui est vide!
Alors il se cacha la tête dans l’eau salée et toute la mer
aussitôt en devint poissonneuse,
Et les marsouins firent des bonds à la surface,
La baleine lança son jet d’eau,
Car la joie était pour chacun un secret mal garde !
L’air essayait les oiseaux et les oiseaux, l’air,
Ils comprirent sur-le-champ qu’ils étaient faits l’un pour
l’autre
Et le cheval et le taureau entraient également dans l’air,
Et la girafe et le rhinocéros et les agneaux de trois jours
ne cessaient de le fréquenter,
Car l’air était à tout le monde sans qu’on eût besoin de
se le partager.
Et pour avoir quelqu’un à qui parler de ce qu’il avait
façonné, Dieu fit l’homme.
Et les visages neufs? des enfants étaient des réponses,
Et ceux usés des hommes et des femmes en étaient d’autres,
Et les roses avec leurs pétales très silencieux étaient des
réponses à des questions que nous ignorons encore,
Et les arbres chevelus et les monts chauves et glacés,
Et l’herbe !
Les questions ont disparu et les réponses sont restées
aussi fraîches et catégoriques qu’au premier jour.
Et la face du lion avec sa barbe circulaire était aussi une
réponse.
Et c’est maintenant un hiéroglyphe dont nous ne parvenons
pas à faire le tour et qu’il nous faut déchiffrer avec soin.
Et la haute Stature de la girafe aussi bien que le tremble-
ment du tremble ou les glands du chêne et les écu-
Et Dieu se révéla tout de suite comme un grand peintre
de paysages aux perspectives sans tn et qui ne vou-
laient rien savoir d’un cadre,
Un peintre de portraits en pied autour desquels on pouvait tourner, et si ressemblants
Qu’ils en étaient doués de la parole et des larmes.

Océan Atlantique, 8-13 juillet 46.

Jules Supervielle

522-524


Genesis

Nog stralend van het daglicht dat Hij zoëven geschapen had,
Zoals iemand die voor het eerst verlicht
wordt door een licht buiten hem zelf,
Doorschreed God de wereld met de tred van zijn geboden,
Op eerbiedige afstand gevolgd door een zon stralend van dankbaarheid
En de zon beschouwde de handen die hem uit het duister gehaald hadden,
Ze bevielen hem.
En de vreugde van al het geschapene klonk zo te recht,
Dat men zeggen zou, dat elk zijn eigen kleuren had uitgekozen
En het gras was groen en de hemel blauw, de wolken Wit en grijs,
De regenboog schitterde met alle deuren tegelijk.
En elk moest door de eeuwen heen zijn nieuwe kleren van de eerste dag dragen.
En ondanks zijn menselijke gestalte
Kon God zich zonder moeite buigen over de reusachtige bergen en valleien.

Hij was altijd op schaal
Met groot en klein; lang en breed verdwenen onmiddellijk in zijn harmonie.
En de zon ging voor de eerste maal onder,
Om plaats te maken voor een warme nacht, blakend van tekenen en wonderen,
Die opsprongen uit haar duisternis, en die nu nog getuigen van haar grote diepte.
God had een nacht geschapen, zo vol van levende stenen, dat hij er
licht gewelfd maar trots doorheen liep,
En wat hij niet had kunnen scheppen met zijn handen, vormde hij
met zijn gedachten, die oneindig ver schiepen.
En zijn gedachten, doodop van het scheppen op afstand,
Rustten soms uit in de vaderschoot.
Maar God dacht plotseling: ‘En mijn zee is leeg!’
Toen dook Hij zijn hoofd in de zilte zee, die onmiddellijk krioelde
van vissen.
En de bruinvissen sprongen omhoog naar de oppervlakte
De walvis spoot zijn waterfontein,
De vreugde was voor ieder een moeilijk te bewaren geheim!
De lucht probeerde de vogels en de vogels de lucht,
Ze begrepen meteen dat ze voor elkaar geschapen waren.
En het paard en de stier kwamen ook in de vrije lucht,
En de giraffe en de neushoorn en de lammeren van die dagen kwamen
er telkens terug
Want de lucht was van ieder, zonder dat men haar hoefde te delen.
En om met iemand te spreken over zijn werk, maakte God de mens.
En de nieuwe gezichtjes der kinderen waren antwoorden,
En de oude gezichten van mannen en vrouwen ook,
En de rozen met hun zeer stille bloemblaadjes waren antwoorden
op onbekend gebleven vragen,
En de harige bomen en de kale, koude bergen
En het gras!
De vragen zijn verdwenen, en de antwoorden zijn even fris en stellig
als op de eerste dag
En de kop van de leeuw met zijn ringbaard was ook een antwoord.
En ’t is nu een hieroglyf, die we niet kunnen voorbijgaan en die
met zorg moet ontcijferd worden.
En de hoge gestalte van de giraffe, evenals de trilling van de esp of
de eikels en de eekhoorns !
En God openbaarde zich meteen als een groot schilder van land-
schappen, met eindeloze perspectieven zonder enige lijst,
Een schilder van levensgrote beelden, waar men omheen kan gaan,
en zo gelijkend,
Dat zij begiftigd waren met de spraak en met tranen.

Jules Supervielle


HOMMAGE AU POÈTE JULIO HERRERA
Y REISSIG

(pour l’anniversaire de sa mort)

Nous sommes ici pour rendre modestement la justice,
Nous ne pèserons pas ta mémoire comme en Egypte
Ton pesait l’âme
Mais nous venons constater avec témoins à l’appuI
Que ta poésie a gravi les montagnes de la nuit.
Comme les États sont lents à reconnaître leurs poètes !
Ils sont trop occupés ailleurs, ils ont d’autres martels en
Au reste’, est-ce qu’on ajoute à la poésie de la nature;
Et les livres de vers, que sont-ils, sinon la plus grande imposture?
Les poètes ne savent bien que taire aller à la dérive,
Vivants, ce sont des gêneurs qui dérangent nos manies,
Parlez-moi d’un poète mort, il est utile à la patrie !
C’est ainsi qu’un nommé Homère par-dessus les gouvernements
Lutte encore pour son pays sans se reposer un moment,
C’est ainsi qu’un certain Virgile et un certain Baudelaire
Colonisent la mémoire humaine que tant d’autres noms désertèrent,
Et c’est ainsi qu’en Uruguay un nomme Herrera y Reissig
Préféra se priver de tout pour donner à la poésie.
Ô Julio, depuis ta mort tu as fait naître un grand remords
On fut cruel? avec tol, on croyait qu’on aurait le temps
‘Et tu mourus d’obscurité a trente-cinq ans, o glorieux!
Vivant, on ne te voyait pas car le poète est invisible,
Il ne porte pas d’uniforme et va comme s’il n’était pas,
Le poète est un travailleur qu’on ne voit jamais travailler,
Lui qui ne se repose pas, même quand il a l’air de bâiller.
Ton corps on l’a laissé périr, ta plume on l’a laissée sans encre,
Ton regard on te l’a coupé, tes yeux on leur mit les scellés
Et l’on te mit en mouvement pour ton pèlerinage de pierre…
On ne te trouvait? pas assez pauvre, on te donna la plus grande misère,
L’immobile misère des morts qui ne peuvent plus se mettre en colère.
Poète, tous tes trésors, c’est dans tes vers que tu les mis,
A lui les cadeaux des Rois Mages, toutes richesses sont pour lul.
La pauvreté c’est pour le corps et que le vers ne manque de rien,
Et qu’il traverse léger le temps malgré tout son profond butin,
Tu auras connu la misère de Villon, de Poe, de Baudelaire,
Votre misère, à vous quatre, vous refit, ô seconde mère.
C’était la force secrète qui exacerbait votre amour,
Elle soufflait son feu cruel sur votre vie de tous les jours.
Poète, ne m’en veuille pas de te chanter en français,
Toi qui allais vers nos poètes et toi qui les chérissais,
Tes monts s’appellent Pyrénées, tu les vois aux sierras
Tu donnes tes roses nouvelles aux chansons de nos plus vieux songes,
Tu fais entrer de la France dans la poésie d’Uruguay.
Je te remercie pour la France qui pour l’instant n’a plus
Écoute, elle est comme toi, son œuvre est son unique bien?.

Montevideo, 1941.

Jules Supervielle

525


EERBETOON AAN DE DICHTER JULIO HERRERA Y REISSIG

(op de verjaardag van zijn overlijden)

Wij zijn hier om nederig recht te doen,
Wij zullen uw nagedachtenis niet wegen zoals in Egypte,
Uw ziel werd gewogen,
Maar wij komen om te getuigen, met getuigen als bewijs,
Dat uw poëzie de bergen van de nacht heeft beklommen.
Wat zijn staten traag in het erkennen van hun dichters!
Ze zijn te druk met andere dingen, ze hebben andere hamers in hun hoofd,
Bovendien, wat kan men toevoegen aan de poëzie van de natuur?
En dichtbundels, wat zijn die anders dan de grootste misleiding?
Dichters weten alleen maar doelloos rond te dwalen,
Levend zijn ze lastpakken die onze gewoontes verstoren,
Noem me een dode dichter, die is nuttig voor het vaderland!

Zo vecht een man genaamd Homerus, boven alle regeringen verheven,
nog steeds onvermoeibaar voor zijn land,
zo koloniseren een zekere Vergilius en een zekere Baudelaire
het menselijk geheugen, dat door zoveel andere namen in de steek is gelaten,
en zo verkoos een man genaamd Herrera y Reissig in Uruguay
zichzelf van alles te ontdoen om zich aan de poëzie te wijden.
O Julio, sinds je dood heb je groot berouw gewekt.
Waren we wreed? We dachten immers dat we de tijd zouden hebben.
En je stierf in de vergetelheid op je vijfendertigste, o glorieuze!
Tijdens je leven zagen we je niet, want de dichter is onzichtbaar,
hij draagt ​​geen uniform en gaat alsof hij niet bestaat,
de dichter is een arbeider die we nooit zien werken,
hij die niet rust, zelfs niet als hij lijkt te geeuwen.
Je lichaam werd achtergelaten om te vergaan, je pen zonder inkt,
Je blik werd afgesneden, je ogen verzegeld,
En je werd in beweging gezet voor je pelgrimstocht door de steen…
Je werd niet arm genoeg bevonden, dus werd je de grootste ellende bezorgd,
De bewegingloze ellende van de doden die niet langer kunnen woeden.
Dichter, al je schatten heb je in je verzen gelegd,
Voor hem zijn de gaven van de Wijzen, alle rijkdom is van hem.
Armoede is voor het lichaam, zodat het vers niets tekortkomt,
En dat het de tijd lichtvoetig doorkruist ondanks al zijn diepe plundering,
Je zult de ellende van Villon, van Poe, van Baudelaire gekend hebben,
Jullie ellende, jullie vier, heeft jullie hervormd, o tweede moeder.
Het was de geheime kracht die jullie liefde verergerde,
Het blies zijn wrede vuur op jullie dagelijkse leven. Dichter, neem het me niet kwalijk dat ik in het Frans voor je zing,
Jij die onze dichters bezocht en hen koesterde,
Jouw bergen heten de Pyreneeën, je ziet ze in de Sierras
Je geeft je nieuwe rozen aan de liederen van onze oudste dromen,
Je brengt een vleugje Frankrijk in de poëzie van Uruguay.
Ik dank je voor Frankrijk, dat op dit moment niet meer bestaat
Luister, zij is net als jij, haar werk is haar enige bezit.

Montevideo, 1941.

Jules Supervielle

525


GUERRE ET PAIX SUR LA TERRE

L’ennemi prenait tous les masques et se déguisait en n’importe quoi,
La belle journée, la moisson’, le bouquet de roses
Devenaient soudain fous furieux et vous mordaient à
mort dans une explosion,
Et l’on mourait tellement que la multitude se faisait de plus en plus souterraine.
Villes et villages savaient qu’ils pouvaient devenir cadavres
Avec autant d’empressement qu’un vivant peut faire un mort.
Les églises que la main rugueuse des siècles avait tant de
fois caressées
Tombaient à terre tout d’un coup, frappées d’une attaque
d’épilepsie, une seule, dont elles ne se relevaient qu’en
Poussière à tous les vents,
Et des chênes plusieurs fois centenaires traversaient l’air
tout d’un coup comme des hirondelles en fuite.
La guerre changeait les joyaux les plus précieux en poudre
sèche qui faisait tousser et cracher le sang.
Tout ce qui avait un corps sous le ciel se sentait devenir brouillard
Et chacun avait à la bouche le goût de ses propres cendres.
Mais un jour? les hommes se chuchotèrent à l’oreille:
«C’est la paix”»
Et cela parut si étrange qu’ils ne reconnaissaient plus le
son de leur voix,
Puis le murmure s’élargit qui répétait : « C’est la paix » et
cela battait l’air gauchement comme un claquement
d’ailes de pigeons
Et sous tant de souffrance étagée le mot « victoire » avait
disparu du vocabulaire des hommes,
Et peu à peu toute la terre encore fraîchement retournée
par la mort et les blessés se mit à chanter: «C’est la
paix » de son gosier enroué.
La charrette retrouve ses roues et le cheval ses pattes de
devant et de derrière pour galoper,
Les arbres retrouvent leurs racines, dans la profondeur
enfoncées et leur sève n’est plus terrorisée, elle
reprend son cours jusqu’aux extrêmes ramilles.
L’église s’assure de son clocher jusqu’à sa pointe et ses
assises cessent de discuter leurs chances de vivre, dans
les soubassements.
Les moutons de la prairie rentrent dans leur laine et leur
profonde stupidité comme aux temps immémoriaux,
Et la vache redonne un lait couleur de la paix revenue,
La vie’ rentre de nouveau dans l’homme comme l’épée
au fourreau,
Le sang ne cherche plus le sang droit devant lui, dans le
ventre du prochain,
La face de l’ennemi ne luit plus toute proche comme un
instrument de torture doué de l’usage de la parole
Et la cantate « C’est la paix » fait lentement le tour de la terre
Et les morts à la guerre pour ne pas arriver en retard à
l’humble fête générale,
Descendent quatre à quatre leurs interminables escaliers.
Et ils’ n’en finissent plus de descendre en courant dans
le plus grand tumulte silencieux,
Eux tous frustrés de leur vie, gesticulant et bougonnant, réquisitionnent en nous une place en toute hâte
Pour voir, avec des yeux qui voient encore,
Le visage des vivants lorsque la paix est enfin revenue sur la terre.

Jules Supervielle

527


OORLOG EN VREDE OP AARDE

De vijand zette alle maskers op en vermomde zich als alles,
De mooie dag, de oogst, het boeket rozen
Stonden plotseling op hol en verscheurden je in een explosie,
En zovelen stierven dat de menigte steeds verder onder de grond verdween.
Steden en dorpen wisten dat ze lijken konden worden,
Met evenveel gretigheid als een levend mens een dode kan maken.
Kerken die door de ruwe hand van eeuwen zo vaak waren gestreeld,
Vallen in één klap neer, getroffen door een enkele epileptische aanval, waaruit ze slechts als stof opstegen in de wind,
En eeuwenoude eiken doorkruisten de lucht als vluchtende zwaluwen.
De oorlog veranderde de kostbaarste juwelen in droog stof,
waardoor je moest hoesten en bloed spugen.
Alles wat een lichaam had onder de hemel voelde zich in mist veranderen,
En iedereen proefde zijn eigen as.
Maar op een dag? Fluisterden de mannen tegen elkaar:
“Het is vrede.” En het leek zo vreemd dat ze het geluid van hun eigen stem niet meer herkenden.
Toen werd het gemurmel luider en herhaalde: “Het is vrede,” en
het sloeg onhandig door de lucht als het flapperen van duivenvleugels.
En onder zoveel gelaagd lijden was het woord “overwinning” verdwenen uit de woordenschat van de mannen.
En beetje bij beetje begon de hele aarde, nog vers omgewoeld door de dood en de gewonden, met haar hese stem te zingen: “Het is vrede.”
De kar vindt zijn wielen terug, en het paard zijn voor- en achterpoten om te galopperen.
De bomen vinden hun wortels terug, diep verzonken in de aarde, en hun sap wordt niet langer geterroriseerd; het stroomt weer naar de toppen van hun takken.
De kerk zet zijn torenspits vast aan zijn spits, en de funderingen houden op met het bespreken van hun overlevingskansen in de kelders.
De schapen van de weide trekken zich terug in hun wol en hun
diepe domheid zoals vanouds,
En de koe geeft melk met de kleur van herstelde vrede,
Het leven keert terug naar de mens als een zwaard
in zijn schede,
Bloed zoekt niet langer rechtstreeks bloed voor zich, in de
buik van de buurman,
Het gezicht van de vijand schittert niet langer zo dichtbij als een
martelinstrument begiftigd met de kracht van spraak,
En de cantate “Het is Vrede” cirkelt langzaam rond de aarde,
En de oorlogsdoden, om niet te laat te komen voor
de nederige algemene viering,
dalen vier aan vier hun eindeloze trappen af.
En ze rennen eindeloos naar beneden in
het grootste stille tumult,
Allen gefrustreerd door hun leven, gebarend en mopperend, eisen haastig een plaats in ons op,
Om te zien, met ogen die nog zien,
Het gezicht van de levenden wanneer de vrede eindelijk terugkeerde naar de aarde.

Jules Supervielle

527

roos

BON VOISINAGE

Elle habitait le fin fond de la Chine,
Lui, un jardin, clos de murs, d’Argentine,
Mais l’amour pur rapproche tant les êtres
Que la voyant un jour à sa fenêtre
› Il lui lança une rose en sa fleur
Et malgré tant de distance à la ronde
Elle la prit et la mit sur son cœur,
Pour bien montrer à la face du monde
Que les absents ne sont pas dans leur tort,
Que les lointains leur donnent de l’essor.
Je fus chargé de constater la chose
Et vous souhaite une rose aussi rose,
Fleur d’un amour toujours se rapprochant,
Sans se mouiller il franchit l’océan.

Jules Supervielle

530


GOEDE BUURT

Zij woonde in de uithoeken van China,
Hij in een ommuurde tuin in Argentinië,
Maar pure liefde brengt mensen zo dicht bij elkaar
Dat toen hij haar op een dag voor zijn raam zag
› Hij gooide haar een bloeiende roos toe
En ondanks de enorme afstand tussen hen
nam ze die aan en legde hem op haar hart,
Om de wereld te laten zien
Dat degenen die afwezig zijn niet schuldig zijn,
Dat afstand hen kracht geeft.
Ik kreeg de opdracht dit te verifiëren
En ik wens je een roos zo roze als deze,
Bloem van een liefde die steeds dichterbij komt,
Zonder nat te worden, stak ze de oceaan over.

Jules Supervielle

530


INTERROGATIONS

Comment fait-on pour se mettre en un vers
Lorsque bourdonne en nous tout l’univers,
Pour isoler une rose entre toutes
Lorsque notre âme est sur toutes les routes,
Pour se couler tout vif dans un objet,
Chasser le reste en un même rejet,
Lorsque l’on est plus dispersé au monde
Qu’une comète à la queue vagabonde,
Comment fait-on pour être de ce temps
Quand l’éternel vous mord à tout instant,
Et pour loger dans son petit espace
Quant tout le ciel vous le change de place.

Ô cher soleil, dis-moi comment peux-tu
Sortir de toi couleurs si différentes,
Toi qui sans repentir les distribues
De mille mains, à l’air indifférentes.
Qu’il soit gazon, arbre, clocher pointu,
Chacun reçoit largement tout son dû
De vert, de bleu, de rouge et d’amarante.
Tu luis, tu luis… Il ne t’en faut pas plus.
Il te suffit que la chose te chante.
Que le travail de l’artiste est moins sûr !
Il faut peiner même pour ne rien faire,
Son exigence est dure comme fer
Un vers requiert plus de travail qu’un mur!
(Ah l’on voit bien qu’il n’a rien d’un maçon
Et qu’il bâtit la chose à sa façon.)

Jules Supervielle

532


VRAGEN

Hoe lukt het je om je te beperken tot een vers
Wanneer het hele universum in ons zoemt,
Om een ​​roos te isoleren van alle andere
Wanneer onze ziel over elke weg zwerft,
Om levend in een object te zinken,
Om de rest in één afwijzing te verdrijven,
Wanneer je meer verspreid bent in de wereld
Dan een komeet met een zwervende staart,
Hoe lukt het je om van deze tijd te zijn
Wanneer de eeuwigheid je elk moment bijt,
En om in haar kleine ruimte te vertoeven
Wanneer de hele hemel van positie verandert.
O lieve zon, zeg me hoe kun je
Zoveel verschillende kleuren uit jezelf voortbrengen,
Jij die ze zonder berouw verdeelt
Vanuit duizend schijnbaar onverschillige handen.
Of het nu gras, boom of spitse torenspits is,
Elk ontvangt zijn deel in overvloed
Van groen, blauw, rood en amarant.
Je schijnt, je schijnt… Dat is alles wat je nodig hebt.
Het is genoeg dat het ding voor je zingt.
Hoeveel minder zeker is het werk van de kunstenaar!
Men moet zich zelfs inspannen om niets te doen,
Zijn eisen zijn zo hard als ijzer,
Een vers vergt meer werk dan een muur!
(Ah, het is duidelijk dat hij geen metselaar is
En dat hij dingen op zijn eigen manier bouwt.)

Jules Supervielle

532


CE PUR ENFANT

Ce pur entant, rose de chastete,
Qu’a-t-il à voir avec la volupté?
Et fallait-il qu’en luxe d’innocence
Allât finir la fureur de nos sens’?

Dorénavant en cette neuve chair
Se débattra notre amoureux mystère ?
Après nous avoir pris le cœur d’assaut?
L’amour se change en l’hôte d’un berceau,

En petits poings fermés, en courtes cuisses,
En ventre rond sans aucune malice
Et nous restons tous deux à regarder
Notre secret si mal, si bien gardé.

Jules Supervielle

543


DIT ZUIVERE KIND

Dit zuivere kind, roos van kuisheid,
Wat heeft het te maken met wellust?
En moet de woede van onze zintuigen eindigen in de luxe van onschuld?
Vanaf nu, in dit nieuwe vlees,
Zal ons amoureuze mysterie strijden?
Nadat het onze harten stormenderhand heeft veroverd?
De liefde verandert in de bewoner van een wieg,
In kleine gebalde vuistjes, in korte dijen,
In een ronde buik zonder enige kwaadaardigheid,
En wij blijven beiden staren naar
Ons geheim, zo slecht, zo goed bewaard.

Jules Supervielle

543


La rose où vous deviez en venir aujourd’hui
Après avoir erré dans des zones confuses
Elle ne sait plus rien de vos anciennes ruses,
Naïve, la voilà comme une fleur qui luit,
” Sans honte de montrer ses épines fidèles*
Dont elle ne rougit pas plus que son modele.
Soyez rose, si Dieu nous regarde à regret
C’est que nous violons ses lois et son secret
Et qu’ayant décelé votre metamorphose
On voit s’interroger sur pied toutes les roses.
Sachez, roses, que vos destins sont accomplis.
Ne cache pas qui veut une femme en ses plis.

Jules Supervielle

544


De roos die je vandaag had moeten bereiken
Na te hebben gedwaald door verwarde gebieden
Weet ze niets van je vroegere sluwheid,
Naïef, daar is ze, als een stralende bloem,
“Zonder schaamte toont ze haar trouwe doornen*
Waarvoor ze zich niet meer schaamt dan haar voorbeeld.
Wees een roos, als God ons met spijt aankijkt
Het is omdat we zijn wetten en zijn geheimen overtreden
En omdat, nu ze je metamorfose hebben gezien
Alle rozen zichzelf vragen stellen.
Weet, rozen, dat jullie lotsbestemmingen vervuld zijn. Wie een vrouw begeert, verbergt niemand in zijn omhelzing.

Jules Supervielle

544


Fugitive naissance
 
Où rien n’était qu’un peu de rose habituel
Mais toujours sur le bord du vertige qui ose,
S’agitant tout d’un coup sous l’immobile ciel
Un enfant se forma dans les ombres moroses.
 
Ses petits poings serrés sur un restant de nuit,
Les yeux clos pour mieux consentir à la lumière,
Nu sous les lances du soleil et sous ses pierres
II n’a pour bouclier que le duvet des fruits.
 
Une longue lionne à la langue qui luit
Et s’approche, s’en vient lui lécher la paupière,
Son poil est radieux où des comètes fuient
Sans fin sous le regard pour toujours se refaire.
 
L’enfant ouvre les yeux, hasarde leurs pinceaux
Sur ce corps frémissant de bête fabuleuse,
Puis rassemblant les rais des rétines peureuses
S’esquive en un sommeil qui l’efface à nouveau.
 
Et la bête léchant ce vide qui respire
Se fige et tarde à se changer en souvenir.

Jules Supervielle

545


Vluchtige Geboorte

Waar niets was dan een vleugje van het gebruikelijke roze
Maar altijd op de rand van de gewaagde duizeling,
Plotseling roerend onder de roerloze hemel
Nam een ​​kind vorm aan in de sombere schaduwen.

Zijn kleine vuistjes balden zich om een ​​restant van de nacht,
Zijn ogen sloten zich om zich beter aan het licht over te geven,
Naakt onder de stralen en stenen van de zon
Heeft hij geen schild dan het dons van de vrucht.

Een lange leeuwin met een glanzende tong
Komt dichterbij, likt zijn ooglid,
Haar vacht straalt waar kometen heen en weer vliegen
Eindeloos onder haar blik, die zich voor eeuwig vernieuwt.

Het kind opent zijn ogen, waagt zich aan de aanraking van dit trillende lichaam van een fabelachtig beest,
Dan, de stralen van zijn angstige netvlies opvangend,
Springt weg in een slaap die hem opnieuw uitwist.

En het beest, dat deze ademende leegte likt,
bevriest en blijft hangen, langzaam transformerend in herinnering.

Jules Supervielle

545


LA SANGLANTE MÉTAMORPHOSE

Pendant que vous changez cruellement de mains
Je n’ai plus qu’une peau de tristesse sans glose
Et je tâtonne en vain vers la métamorphose
Dans le silence où se forment les assassins.

Affamés l’un de l’autre et mangeant notre faim
Jusqu’à périr, ci-git à nos pieds le morose.
Coupables ! regardez le tribunal sans fin
Où témoigne à la barre une explicante rose.

Que veut-elle ? On entend mal, on est dur d’oreille,
Tant la fleur est obscure en son parler vermeil.
Elle dit ce qu’il faut jusqu’à le ressasser
Dans l’air monumental de plus en plus glacé.

Jules Supervielle

573


DE BLOEDIGE METAMORFOSE

Terwijl jullie wreed van eigenaar wisselen,
blijft mij niets over dan een huid van onuitsprekelijk verdriet,
en tast ik tevergeefs naar metamorfose,
in de stilte waar moordenaars worden gevormd.

Uitgehongerd naar elkaar en onze honger verslindend,
totdat we vergaan, ligt hier de sombere aan onze voeten.
Schuldige! Kijk naar het eindeloze tribunaal,
waar een vrouw met roze wangen, die uitleg geeft, getuigt aan de rechterstoel.

Wat wil ze? We kunnen haar nauwelijks verstaan, we zijn slechthorend,
zo onduidelijk is de bloem in haar karmozijnrode woorden.
Ze zegt wat gezegd moet worden, zelfs tot het punt van herhaling,
in de monumentale lucht, die steeds kouder wordt.

Jules Supervielle

573


LA SEINE PARLE

« Puis-je faire ce que je fis
Et saurai-je atteindre Paris?
C’est que je suis vieille et je doute
De mes forces et de ma route.
Derrière moi pour me pousser
Je n’ai que petites montagnes,
J’ose à peine poser mes pieds
D’eau, sur la trop plate campagne
De peur de devenir un lac
Avec algues, roseaux en vrac.
Le Rhône va beaucoup plus vite,
De hautes neiges il descend,
Moi, c’est à peine si je quitte
Les lieux, j’avance en somnolant.
Je me sens seule et tout s’éloigne
Quelle grande absence me gagne!
Comment peut-on aller plus loin
Quand on redoute son chemin,
Pourrai-je atteindre l’océan
Quand c’est à mon corps défendant.
Tu es la source et l’embouchure,
Tu es le trajet qui perdure.
A chaque pas d’eau que tu fais
Tu renouvelles tes reflets
Et même sans songer à rien
Tu fais naître tes riverains.»

Jules Supervielle

579


DE SEINE SPREEKT

“Kan ik doen wat ik deed?
En zal ik ooit Parijs bereiken?
Het komt doordat ik oud ben en twijfel
aan mijn kracht en mijn pad.
Achter me om me voort te stuwen,
heb ik slechts kleine bergen,
ik durf nauwelijks mijn voeten te zetten
op het water, op het te vlakke landschap,
uit angst een meer te worden
met algen en wanordelijk riet.
De Rhône stroomt veel sneller,
hij daalt af vanuit de hoge sneeuw,
ik verlaat nauwelijks
deze plek, ik ga halfslaperig verder.
Ik voel me alleen en alles wijkt terug,
wat een grote leegte overweldigt me!
Hoe kan men verder gaan
als men bang is voor het pad,
zal ik ooit de oceaan bereiken
als het tegen mijn wil is?
Jij bent de bron en de monding,
jij bent de reis die standhoudt.” Met elke stap die je in het water zet,
vernieuw je je reflecties,
en zelfs zonder ergens aan te denken,
breng je je oeverbewoners tevoorschijn.

Jules Supervielle

579


LA JEUNE DOCTORESSE

(Les amours imaginaires)

Gentille oreille qui m’écoutes
Le cœur, son chant et ses raisons
Et le souffle de mes poumons
Et tout ce qui doute et redoute
Dans notre battante prison,
L’âge ne fait pas plus de bruit
En moi qu’un papillon de nuit
Et pour paraître moins moroses
Je te cacherai sous les roses.
Moi qui pourrais être ton père,
Je pretère être ton ami.
Si je le suis moins qu’à demi
Par les yeux on se désaltère,
On calme la soif d’infini
Qu’à chacun de nous Dieu remit.
Et tant pis si l’on est trop sage
Pour en faire un si mince usage.
Mais rien n’est mince quand deux corps
Rapprochent leurs graves trésors.

Jules Supervielle

582


DE JONGE DOKTER

(Imaginaire Liefdes)

Zacht oor dat naar me luistert
Mijn hart, zijn lied en zijn redenen
En de adem van mijn longen
En al wat twijfelt en vreest
In onze bonzende gevangenis,
Maakt de ouderdom niet meer lawaai
In mij dan een mot
En om minder somber te lijken
Verberg ik je onder de rozen.
Ik, die je vader zou kunnen zijn,
doe alsof ik je vriend ben.
Als ik dat minder dan half ben
Lessen we met onze ogen onze dorst,
Stillen we de dorst naar oneindigheid
Die God aan ieder van ons heeft geschonken.
En des te erger als we te wijs zijn
Om er zo karig gebruik van te maken.
Maar niets is karig wanneer twee lichamen
hun diepe schatten samenbrengen.

Jules Supervielle

582


MON DIEU

Ô chef-d’œuvre de l’obscur,
Tu ne veux pas qu’on soit sûr.
Tu n’es pas Dieu de surface,
Sous mille plis tu t’effaces
Resserré comme un bouton
De rose en sa cécité.
Ton parfum tu le refuses
Dans l’impassibilité
Et mon cœur est là qui s’use
À ne parler qu’à côté.
Est-ce ainsi qu’on accompagne
Qui demande un compagnon?
Serais-tu Dieu de montagne
Endurci dans ses glaçons ?
Pourquoi me laisser debout
Dans ce grand corps qui me pese,
C’est pour que l’on s’agenouille
Que tu n’offres pas de chaise?
Dieu tant de fois difficile
Et tant de fois étouffé
Attirant, triste et hostile,
Et pourtant pas tout à fait,
Seul Dieu que j’ai’ mérité.

Jules Supervielle

583


MIJN GOD

O meesterwerk van duisternis,
U wilt niet dat we zeker zijn.
U bent geen God van de oppervlakte,
Onder duizend plooien wist u uzelf uit,
Gesloten als een knop
Van een roos in zijn blindheid.
U weigert uw geur
In onbewogenheid,
En mijn hart is daar, zichzelf uitputtend,
Spreekt slechts terzijde.
Is dit hoe men iemand begeleidt
die om gezelschap vraagt?
Bent u een berggod,
Verhard in zijn ijspegels?
Waarom laat u mij staan,
In dit grote lichaam dat mij neerdrukt,
Is het zo dat men knielt,
Dat u geen stoel aanbiedt?
God zo vaak moeilijk,
En zo vaak verstikt,
Aantrekkelijk, verdrietig en vijandig,
En toch niet helemaal,
De enige God die ik verdien.

Jules Supervielle

583


NOTRE ÈRE

Le monde est devenu fragile
Comme une coupe de cristal,
Les montagnes comme les villes
L’océan même est mis à mal.

Un roc est aussi vulnérable
Qu’une rose sur son rosier
Et le sable tant de fois sable
Doute et redoute sous nos pieds.

Tout peut disparaître si vite
Qu’on le regarde sans le voir.
La terre même est insolite
Que ne fait plus tourner l’espoir.

Hommes et femmes de tout âge
Regagnons vite nos nuagest
Puisqu’il n’est pas d’asile sûr
Dans le solide et dans le dur.

Jules Supervielle

586


ONS TIJDPERK

De wereld is fragiel geworden
Als een kristallen beker,
Bergen als steden
Zelfs de oceaan wordt bedreigd.

Een rots is zo kwetsbaar
Als een roos aan zijn rank
En het zand, zo vaak zand,
Twijfels en angsten onder onze voeten.

Alles kan zo snel verdwijnen
Dat we ernaar kijken zonder het te zien.
De aarde zelf is vreemd
Dat de hoop niet meer terugkeert.

Mannen en vrouwen van alle leeftijden
Laten we snel terugkeren naar onze wolken
Want er is geen veilige haven
In het vaste en het harde.

Jules Supervielle

586


Un beau jour tout sera prodige
Comme la rose sur sa tige
Et cette tasse? de café
Fumera pour l’éternité.
Un mot simple comme aujourd’hui
On le tournera en tous sens.
Il s’en ira de main en main,
Sous nos yeux deviendra demain.
Et le temps si méticuleux
Fondra peu à peu sous nos yeux,
Abandonnera ses arêtes
Pour l’âme seule et enfin prête*
Imposant silence au squelette.
Le plus modestes des sourires
Luira, de Chine en Cachemire,
Et traversera tout l’Iran
Sans rien perdre de son elan.
L’humble marchand de pacotille
Tirera une jeune fille
Très pure de son grand panier
Pour ceux qui se sont approchés
Et qu’on reconnaît entre mille
À leurs grands yeux émerveillés.

Jules Supervielle

619


Op een mooie dag zal alles wonderbaarlijk zijn
Zoals de roos aan haar steel
En dit kopje koffie?
Zal eeuwig dampen.

Een simpel woord, zoals vandaag,
zullen we het steeds weer omdraaien.
Het zal van hand tot hand gaan,
voor onze ogen, morgen worden.
En de tijd, zo nauwgezet,
zal geleidelijk voor onze ogen smelten,
zijn grenzen loslaten
voor de ziel alleen en eindelijk klaar*
en stilte opleggen aan het skelet.
De meest nederige glimlach
zal stromen, van China tot Kasjmir,
en heel Iran doorkruisen
zonder aan momentum te verliezen.
De nederige snuisterijverkoper
zal een jong meisje
heel puur uit zijn grote mand halen
voor degenen die hem zijn genaderd
en die men herkent tussen duizend
aan hun wijd opengesperde, verwonderde ogen.

Jules Supervielle

619


On entend l’aveu du vent qui se voudrait une forme’
Pour que chacun le connaisse même durant qu’il se tait
Et qu’il puisse, abeille, entrer au cœur soyeux de la rose
Sans modifier un rêve suavement ordonné.

Jules Supervielle

626


We horen de bekentenis van de wind, verlangend naar een vorm
Zodat iedereen hem kan kennen, zelfs in zijn stilte
En opdat hij, als een bij, het zijden hart van de roos kan binnendringen
Zonder een lieflijk geordende droom te verstoren.

Jules Supervielle

626


Est-ce un cheval de cirque aux grâces de marquise,
Poudré comme un visage et la mouche au museau,
Enrubanné de rose et la croupe en cerceau
Qu’une main, d’un surplus de blancheurs favorise.

Un clown vermillonné voudrait’ le faire croire
Après tout, c’est peut-être une chanson à boire.

Jules Supervielle

626


Is het een circuspaard met de gratie van een markiezin,
gepoederd als een gezicht en een vlieg op zijn snuit,
geribbeld in roze en zijn achterwerk in een hoepel
dat een hand, met een overdaad aan witheid, begunstigt?

Een karmozijnrode clown wil ons dat doen geloven
Het zou immers zomaar een drinklied kunnen zijn.

Jules Supervielle

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mist in de bergen
mist in de bergen – drieluik – pigment op hout

BRUMES DU PASSÉ

(1901)

Mon cœur a trop saigné aux épines
des roses…

À LA MÉMOIRE DE MES PARENTS

Il est deux êtres chers, deux êtres que j’adore,
Mais je ne les ai jamais vus,
Je les cherchais longtemps et je les cherche encore.
Ils ne sont plus… Ils ne sont plus…

Un jour j’allais tout seul dans un vieux cimetière
Pensant à ceux que j’adorais,
Et je vis une tombe, et, gravés sur la pierre,
Les noms de ceux que je cherchais…

Jules Supervielle

3


MISTFLARDEN UIT HET VERLEDEN

(1901)

Mijn hart heeft te veel gebloed aan de doornen
van rozen…

TER NAGEDACHTENIS AAN MIJN OUDERS

Er zijn twee geliefden, twee mensen die ik aanbid,

Maar ik heb ze nooit gezien,
Ik heb lang naar ze gezocht en ik zoek nog steeds naar ze.

Ze zijn er niet meer… Ze zijn er niet meer…

Op een dag liep ik alleen over een oude begraafplaats,
Denkend aan hen die ik aanbad,
En ik zag een graf, en in de steen gegraveerd,
De namen van hen naar wie ik zocht…

Jules Supervielle

3


Contraste


« Fraîche rose embaumée, qui éclos en été,
Les femmes te désirent, filles ou mariées
Tire-moi du brasier si ton cœur a pitié.
Pour vous, belle dame, l’amour
Me ronge la nuit et le jour.
– A te ronger d’amour tu fais grande folie :
Tu peux semer au vent et labourer la mer,
Amasser à toi seul tous les bien de la terre,
Tu ne m’auras pour rien au monde :
J’aimerais mieux me faire tondre.
– Si tu te faisais tondre, j’aimerais mieux mourir :
Tes cheveux font ma joie et tout mon réconfort ;
Quand je passe par là, ô rose du jardin,
Leur vue fait toutes mes délices
Plaise à toi qu’Amour nous unisse.
– Et s’il ne me plaît pas que l’amour nous unisse,
Si mon père te voit et mes autres parents,
Prends garde : ils courent vite et ils t’attraperont.
Si venir fut un jeu d’enfant,
Gare à toi en t’en retournant.
– Si ton père me prend, que pourra-t-il me faire ?
Avec une défense de deux mille augustales (1),
Il ne me touchera pour tout l’or de Bari.
Vive l’empereur ! Vive Dieu !
Comprends-tu, ô joie de mes yeux ?
– Tu m’assièges sans trêve, le soir et le matin.
Moi, j’aime les besants (2) et les massamotins (3),
Mais, pour tous les trésors qu’avait le Saladin
Et en sus tout l’or du Sultan,
Tu ne pourrais toucher ma main
………………………………………………..
–Tu as beau dire et faire, je ne m’en irai point.
Egorge-moi plutôt : prend ce couteau tout neuf ;
Il y faut moins de temps que pour te cuire un œuf.
Contente mon désir, ma belle
Car mon âme et mon cœur s’enfiellent.
– Je vois bien que tu souffres comme sur un bûcher,
Mais je ne puis céder : prier est inutile.
Si tu ne jures pas sur les saints Evangiles,
Avant qu’à toi je me soumette,
Tu devras me trancher la tête.
– L’Evangile dis-tu ? Vois, je l’ai dans ma poche :
Je l’ai pris au moûtier (à l’insu du bon père).
Sur ce livre je jure de ne point te quitter.
Belle, contente mon désir :
Je sens mon âme défaillir.
– Puisque tu as juré, je brûle tout entière ;
Je suis à vous, beau sire, et plus ne me défends ;
Si je t’ai méprisé, désormais je me rends,
Allons vite au lit de conserve
Voir quels bonheurs il nous réserve. »
(1) monnaie d’or, la première frappée en Italie
(2) monnaie d’or byzantine
(3) En espagnol Mazmodina, monnaie des Almonades, venus d’Afrique du Nord en Andalousie.


Contrasto


«Rosa fresca aulentis[s]ima ch’apari inver’ la state,
L e donne ti disiano, pulzell’ e maritate:
Tràgemi d’este focora, se t’este a bolontate;
Per te non ajo abento notte e dia,
Penzando pur di voi, madonna mia.
– Se di meve trabàgliti, follia lo ti fa fare.
Lo mar potresti arompere, a venti asemenare,
l’abere d’esto secolo tut[t]o quanto asembrare:
Avere me non pòteri a esto monno;
Avanti li cavelli m’aritonno.
-Se li cavelli artón[n]iti, avanti foss’io morto,
Ca’n is[s]i [sí] mi pèrdera lo solacc[i]o e ’l diporto.
Quando ci passo e véjoti, rosa fresca de l’orto,
Bono conforto dónimi tut[t]ore:
Poniamo che s’ajúnga il nostro amore.
– Ke’ l nostro amore ajúngasi, non boglio m’atalenti:
Se ci ti trova pàremo cogli altri miei parenti,
Guarda non t’ar[i]golgano questi forti cor[r]enti.
Como ti seppe bona la venuta,
Consiglio che ti guardi a la partuta.
– Se i tuoi parenti trova[n]mi, e che mi pozzon fare?
Una difensa mèt[t]onci di dumili’ agostari:
Non mi toc[c]ara pàdreto per quanto avere ha ’n Bari.
Viva lo ‘mperadore, graz[i’] a Deo!
Intendi, bella, quel che ti dico eo?
– Tu me no lasci vivere né sera né maitino.
Donna mi so’ di pèrperi, d’auro massamotino.
Se tanto aver donàssemi quanto ha lo Saladino,
E per ajunta quant’ha lo soldano,
Toc[c]are me non pòteri a la mano.
……………………………………………………………………………..
– Per zo che dici, càrama, neiente non mi movo.
Intanti pren[n]i e scànnami: tolli esto cortel novo.
Esto fatto far pòtesi intanti scalfi un uovo.
Arcompli mi’ talento, [a]mica bella,
Ché l’arma co lo core mi si ’nfella.
– Ben sazzo, l’arma dòleti, com’omo ch’ave arsura.
Esto fatto non pòtesi per null’altra misura:
Se non ha’ le Vangel[ï]e, che mo ti dico ’Jura’,
Avere me non puoi in tua podesta;
Intanti pren[n]i e tagliami la testa.
– Le Vangel[ï]e, càrama? ch’io le porto in seno:
A lo mostero présile (non ci era lo patrino).
Sovr’esto libro júroti mai non ti vegno meno.
Arcompli mi’ talento in caritate,
Ché l’arma me ne sta in sut[t]ilitate.
– Meo sire, poi juràstimi, eo tut[t]a quanta incenno.
Sono a la tua presenz[ï]a, da voi non mi difenno.
S’eo minespreso àjoti, merzé, a voi m’arenno.
A lo letto ne gimo a la bon’ora,
Ché chissa cosa n’è data in ventura.
(Cielo d’Acalmo)
(XIIIème siècle)
Recueil: Anthologie bilingue de la poésie italienne
Editions: La Pléiade


Contrast

“Frisse, geurige roos die in de zomer verschijnt, de dames verlangen naar jou, zowel jonge vrouwen als getrouwde vrouwen: Ga weg van dit vuur, als je je overgeeft aan dwaasheid; ik ben dag en nacht niet blij om jou, denkend alleen maar aan jou, mijn dame.

— Als je je door mij gekweld voelt, dan is het waanzin die je daartoe aanzet. Je zou de zee kunnen laten barsten, de zaden van de winden kunnen zaaien, de hele eeuw op bomen kunnen laten lijken: Je kunt me niet in deze wereld krijgen; voordat mijn paarden verdwenen zijn.

— Als mijn paarden verdwenen zijn, voordat ik dood ben, zal ik mijn troost en mijn plezier verliezen. Wanneer ik voorbijga en je zie, frisse roos uit de tuin, geef me dan troost, beschermster: Laten we aannemen dat onze liefde elkaar ontmoet.

– Laat onze liefde elkaar ontmoeten, ik verlang niets: Als hij je daar vindt, gaan we met mijn andere familieleden mee, pas op dat deze sterke stromingen je niet overweldigen. Omdat ik hoorde dat je aankomst goed was, raad ik je aan voorzichtig te zijn met je vertrek.

– Als je familieleden me vinden, wat kunnen ze dan doen?” Voor mij? Een verdediging die ons in augustus 2000 werd opgelegd: Raak mijn vader niet aan, hoeveel hij ook bezit in Bari. Leve de keizer, God zij dank! Begrijp je, mooie, wat ik je zeg?

– Je laat me niet leven, noch ’s avonds noch ’s ochtends. Ik ben een vrouw uit de Periferie, van Massamotine goud. Zelfs als je me zoveel had gegeven als Saladin, en daarbovenop zoveel als de Soldan, dan had je me niet met je hand kunnen aanraken. ………………………………………………………………………………………….
— Voor wat je zegt, lieve, zal ik niet wijken. Neem me ondertussen en slacht me af: neem deze nieuwe boomschors. Dit kan ondertussen, alsof je een ei krabt. Vervul mijn wens, mooie vriendin, want het wapen doorboort mijn hart.

– Goed verzadigd, treur om het wapen, als een man die brandt. Deze daad kan met geen enkele andere maatstaf worden gemeten: als je de Evangeliën niet hebt, die ik je nu vertel. ‘Yura’, je kunt me niet in je macht krijgen; neem ze ondertussen en hak mijn hoofd eraf.

— De Evangeliën, lieve? Ik draag ze in mijn boezem: ik heb ze van het monster afgenomen (de vader was er niet). Op dit boek zweer ik je, ik zal je nooit teleurstellen. Ik heb mijn talent in naastenliefde voltooid, want het wapen is in mijn macht.

— Mijn heer, zweer dan op mij, ik geef u alle eer. Ik ben in uw aanwezigheid, ik kan me niet tegen u verdedigen. Als ik gevangen word genomen, neem me dan mee, dank u, ik zal naar u toe komen. Ik ga op tijd naar bed, want wie weet wat de toekomst ons brengt.

(Hemel van Acalmo)
(13e eeuw)